{"article":{"id":1128,"title":"Gerechtigkeit im Islam","slug":"gerechtigkeit-im-islam","word":"\/uploads\/articles\/de-Justice in Islam.docx","pdf":"\/uploads\/articles\/de-Justice in Islam.pdf","mime_type":null,"type":"node","path":"\/nodes\/view\/type:article\/slug:gerechtigkeit-im-islam","hint":"","body":"<h1 style=\"text-align: center;\"><span>Gerechtigkeit im Islam<\/span><\/h1>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><img style=\"display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;\" src=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/articles_fr\/images\/Justice_in_Islam__001.jpg\" alt=\"\" \/><\/span><\/p>\r\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die Bedeutung von Gerechtigkeit<\/span><\/h2>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">In der islamischen Weltsicht bedeutet Gerechtigkeit, Dinge an ihre rechtm&auml;&szlig;igen Pl&auml;tze zu bringen.&nbsp; Es beinhaltet auch, andere gleich zu behandeln.&nbsp; Gerechtigkeit ist im Islam ebenfalls ein sittlicher Wert und eine Eigenschaft der menschlichen Pers&ouml;nlichkeit, genau wie in der westlichen Tradition auch.&nbsp; Gerechtigkeit ist der Gleichheit in dem Sinne &auml;hnlich, dass sie einen Zustand des Gleichgewichts in der Verteilung von Rechten und Pflichten schafft, aber sie sind nicht identisch. &nbsp;Manchmal erreicht man Gerechtigkeit durch Ungleichheit, wie bei der ungleichen Verteilung des Reichtums.&nbsp;&nbsp;Der Prophet des Islam erkl&auml;rte:<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-hadeeth-or-bible\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Es gibt sieben Gruppen von Menschen, denen Gott mit Seinem Schatten an jenem Tag, an dem es keinen Schatten geben wird au&szlig;er Seinem, Schatten spenden wird.&nbsp; [Einer davon ist] der gerechte F&uuml;hrer.&rdquo; (<em>Sahieh<\/em>&nbsp;<em>Muslim<\/em>)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Gott sprach folgendes zu Seinem Gesandten:<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-hadeeth-or-bible\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;O meine Diener, Ich habe Mir Selbst die Ungerechtigkeit verboten und ich habe sie auch f&uuml;r euch verboten.&nbsp; Also vermeidet, ungerecht zu einander zu sein.&rdquo; (<em>Sahieh Muslim<\/em>)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">So steht die Gerechtigkeit f&uuml;r moralische Aufrichtigkeit und Gerechtigkeit, denn sie bedeutet, die Dinge sollen dahin, wohin sie geh&ouml;ren.<\/span><\/p>\r\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die Gerechtigkeit ist wichtig<\/span><\/h2>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Quran, die heilige Schrift des Islam, betrachtet Gerechtigkeit als einen &uuml;bergeordneten Wert. &nbsp;Sie ist ein Grundziel des Islam, sie steht sogar in der Reihenfolge der Wichtigkeit an zweiter Stelle, gleich nach dem Vorrang des Glaubens an Gottes exklusives Recht auf Anbetung (<em>Tauhied<\/em>) und der Wahrheit des Prophetentums Muhammads.&nbsp; Gott erkl&auml;rt im Quran:<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Wahrlich, Gott gebietet, gerecht (zu handeln), uneigenn&uuml;tzig Gutes zu tun...&rdquo; (Quran 16:90)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Und an einer anderen Stelle:&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;O ihr, die ihr glaubt!&nbsp; Setzt euch f&uuml;r Gott ein und seid Zeugen der Gerechtigkeit.&rdquo; (Quran 5:8)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Daraus kann man den Schluss ziehen, dass Gerechtigkeit eine Pflicht im Islam darstellt und Ungerechtigkeit verboten ist.&nbsp; Die zentrale Stellung, welche die Gerechtigkeit im Quranischen Wertesystem einnimmt, spiegelt der folgende Vers wieder:&nbsp; &nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Wahrlich, wir schickten Unsere Gesandten mit klaren Beweisen und sandten mit ihnen das Buch und die Waagewerte herab, auf dass die Menschen Gerechtigkeit &uuml;ben m&ouml;gen...&rdquo; (Quran 57:25)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Ausdruck &ldquo;<strong>Unsere Gesandten<\/strong>&rdquo; zeigt, dass Gerechtigkeit das Ziel aller Offenbarungen und Schriften, die der Menschheit gesandt wurden, gewesen ist. &nbsp;Der Vers zeigt auch, dass Gerechtigkeit bemessen werden muss und den Standard und die Richtlinien, welche die Offenbarung vorgibt, erf&uuml;llen muss.&nbsp; Die islamische Vorstellung von Gerechtigkeit ist verst&auml;ndlich und allumfassend.&nbsp; Jeder Weg, der zu Gerechtigkeit f&uuml;hrt, steht im Einklang mit dem islamischen Gesetz.&nbsp; Gott hat Gerechtigkeit befohlen und obgleich Er keinen bestimmten Weg vorschreibt, hat Er uns allgemeine Richtlinien gegeben, mit deren Hilfe man sie ereichen kann.&nbsp; Er hat weder feste Mittel mit denen sie erhalten werden kann vorgeschrieben, noch hat Er irgendwelche Mittel und Methoden f&uuml;r ung&uuml;ltig erkl&auml;rt, die zur Gerechtigkeit f&uuml;hren k&ouml;nnen.&nbsp; Deshalb sind alle Mittel, Prozeduren und Methoden g&uuml;ltig, die die Ursache f&uuml;r Gerechtigkeit f&ouml;rdern, verbessern und voranbringen und das islamische Gesetz nicht verletzen.<a title=\" Qaradawi, Yusuf, &lsquo;Madkhal li-Darasah al-Sharia al-Islamiyya,&rsquo; S. 177\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/376\/#_ftn12428\">[1]<\/a><\/span><\/p>\r\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Gleichheit und Gerechtigkeit&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/span><\/h2>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die Quranischen Standards der Gerechtigkeit gehen &uuml;ber Betrachtungen von Rasse, Religion, Farbe und Glauben hinaus, denn den Muslimen wurde befohlen, zu Freunden und Feinden gleicherma&szlig;en gerecht zu sein und in allen Stufen Gerechtigkeit walten zu lassen, wie wir im Quran lesen: &nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;O ihr, die ihr glaubt, seid auf der Hut bei der Wahrnehmung der Gerechtigkeit und seid Zeugen f&uuml;r Gott, auch dann, wenn es gegen euch selbst oder gegen Eltern und Verwandte geht.&nbsp; Ob der eine reich oder arm ist...&rdquo; (Quran 4:135)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Entsprechend einer anderen Quranpassage:&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Und der Hass gegen eine Gruppe soll euch nicht (dazu) verleiten, anders als gerecht zu handeln.&nbsp; Seid gerecht, das ist der Gottesfurcht n&auml;her&hellip;&rdquo; (Quran 5:8)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">In Bezug auf die Beziehungen mit Nicht-Muslimen stellt der Quran weiter fest:&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Gott verbietet euch nicht, gegen jene, die euch nicht des Glaubens wegen bek&auml;mpft haben und euch nicht aus euren H&auml;usern vertrieben haben, g&uuml;tig zu sein und redlich mit ihnen zu verfahren, wahrlich, Gott liebt die Gerechten.&rdquo; (Quran 60:8)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die Qurangelehrten haben daraus den Schluss gezogen, dass diese Regeln f[r alle Nationen gelten, f&uuml;r Anh&auml;nger jedem Glaubens, in der Tat f&uuml;r die gesamte Menschheit.<a title=\" Kamali, Mohammad, &lsquo;Freedom, Equality, And Justice In Islam,&rsquo; S. 111\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/376\/#_ftn12429\">[2]<\/a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;Aus der Sicht des Quran ist Gerechtigkeit eine Verpflichtung. &nbsp;Deshalb wurde dem Propheten gesagt:&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;&hellip;richtest du aber, so richte zwischen ihnen in Gerechtigkeit&hellip;&rdquo; (Quran 5:42)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Wahrlich, zu dir haben Wir das Buch mit der Wahrheit niedergesandt, auf dass du zwischen den Menschen richten m&ouml;gest, wie Gott es dir gezeigt hat.&rdquo; (Quran 4:105)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Prophet wurde als Richter zu den V&ouml;lkern gesandt und ihm wurde gesagt:.<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;&hellip;Sprich: &acute;Ich glaube an das, was Gott an Buch herabgesandt hat, und mir ist befohlen worden, gerecht zwischen euch zu reichten... &rdquo; (Quran 42:15)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Quran sieht sich selbst als eine Schrift, die haupts&auml;chlich der Festlegung des Prinzipien von Glauben und Gerechtigkeit gewidmet wurde. &nbsp;Der Quran befiehlt Gerechtigkeit f&uuml;r alle und dass es ein immerw&auml;hrendes Gesetz f&uuml;r alle menschlichen Wesen unter dem islamischen Gesetz ist.<a title=\" Qutb, Sayyid, &lsquo;Fi Zilal al-Quran,&rsquo; vol 2, S. 689\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/376\/#_ftn12430\">[3]<\/a>&nbsp;&nbsp;Diese zeitlose Verbindung des Quran ist der grunds&auml;tzliche Standart der Gerechtigkeit, wie wir der Erkl&auml;rung entnehmen k&ouml;nnen:<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Und das Wort deines Herrn ist in Wahrheit und Gerechtigkeit vollendet worden.&nbsp; Keiner vermag Seine Worte zu ver&auml;ndern.&rdquo; (Quran 6:115)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Gerechtigkeit walten zu lassen ist etwas Anvertrautes, das&nbsp; Gott den Menschen &uuml;bertragen hat, und, wie alle anderen anvertrauten Dinge, muss seine Erf&uuml;llung von einem Sinn f&uuml;r Verantwortung geleitet werden, das ist mehr als nur die blo&szlig;e Erf&uuml;llung von festgelegten Regeln.&nbsp; Daher stellt der Quran fest:<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Gott befiehlt euch, die anvertrauten G&uuml;ter ihren Eigent&uuml;mern zur&uuml;ckzugeben; und wenn ihr zwischen den Menschen richtet, nach Gerechtigkeit zu richten...&rdquo; (Quran 4:58)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die Bezugnahme auf die Gerechtigkeit, die unverz&uuml;glich der Erf&uuml;llung der anvertrauten Dinge folgt, zeigt, das dieses eines der wichtigsten anvertrauten Dinge ist.<a title=\" Razi, Fakhr al-Din, &lsquo;al-Tafsir al-Kabir,&rsquo; vol 3, S. 353\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/376\/#_ftn12431\">[4]<\/a><\/span><\/p>\r\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Gerechtigkeit als Pers&ouml;nlichkeitswert&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/span><\/h2>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Das Quranische Konzept der Gerechtigkeit erstreckt sich auch auf die Gerechtigkeit als pers&ouml;nlichen Wert. &nbsp;Und als ein Teil der moralischen Vorz&uuml;glichkeit, die wiederum ein Teil seiner Gottesfurcht bildet, wird dem Gl&auml;ubigen empfohlen, gerecht zu sein.&nbsp; Gott sagt:<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;&hellip;Seid gerecht, das ist der Gottesfurcht n&auml;her...&rdquo; (Quran 5:8)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Prophet selbst befahl:<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-hadeeth-or-bible\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Seid gottesf&uuml;rchtig und seid gerecht zu euren Kindern.&rdquo;<a title=\" Riyad us-Salihien\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/376\/#_ftn12432\">[5]<\/a><\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Quran wendet sich an die Gl&auml;ubigen:&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;&hellip;Wenn ihr eine Aussage macht, so &uuml;bt Gerechtigkeit, auch wenn es einen nahen Verwandten (betrifft)...&rdquo; (Quran 6:152)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Quran ermutigt in Beispielen zur Gerechtigkeit<\/span><\/h2>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Quran weist auch auf spezielle Umst&auml;nde und Zusammenh&auml;nge der Gerechtigkeit hin. &nbsp;Einer dieser Umst&auml;nde ist die Forderung nach einer gerechten Behandlung der Waisen.&nbsp; Gott sagt:&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Und kommt dem Besitz der Waise nicht nahe, es sei denn zu ihrem Besten, bis sie ihre Vollj&auml;hrigkeit erreicht hat.&nbsp; Und gebt volles Ma&szlig; und Gewicht in Billigkeit.&nbsp; &rdquo; (Quran 6:152, siehe auch 89:17, 93:9 und 107:2)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Auf gerechtes Verhalten beim Messen und Abwiegen, wie es in dem oben zitierten Vers erw&auml;hnt wird, wird auch in anderen Passagen hingewiesen, in denen Gerechtigkeit beim Kaufen, Verkaufen und gesch&auml;ftlichen Transaktionen im allgemeinen, betont wird.&nbsp; Es gibt ein ganzes Kapitel im Quran, Surah al-Mutaffifien (&lsquo;Die das Ma&szlig; verk&uuml;rzenden,&rsquo; 83), in der arglistige H&auml;ndler mit dem g&ouml;ttlichen Fluch belegt werden.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Auch im Zusammenhang mit der Polygamie taucht die Gerechtigkeit auf.&nbsp; Der Quran befiehlt die gerechte Behandlung aller Frauen.&nbsp; Der Vers &uuml;ber die Polygamie beginnt mit Waisenm&auml;dchen, die Verf&uuml;hrung und Ungerechtigkeit ausgesetzt sein k&ouml;nnen.&nbsp; Wenn sie das heiratsf&auml;hige Alter erreichen, sollten sie verheiratet werden, auch wenn es in eine polygame Beziehung ist, besonders wenn es eine ungleiche Zahl an M&auml;nnern und Frauen gibt, wie es nach der Schlacht von Uhud der Fall war, als dieser Vers herabgesandt wurde.&nbsp; Aber wie der Quran feststellt:<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;&hellip;und wenn ihr f&uuml;rchtet, nicht gerecht zu sein, (heiratet) nur eine&hellip;&rdquo; (Quran 4:3)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Als Schlussfolgerung wollen wir die Worte Sarkhasis zitieren, eines anerkannten islamischen Rechtsgelehrten, der sagte: &ldquo;&acute;Gerechtigkeit walten lassen&acute; rangiert unter den erhabensten dem&uuml;tigen Taten, gleich nach dem Glauben an Gott.&nbsp; Es ist die gr&ouml;&szlig;te Pflicht, mit der die Gesandten gekommen sind&hellip; und es ist die st&auml;rkste Rechtfertigung f&uuml;r die Statthalterschaft des Menschen auf der Erde.&rdquo;<a title=\" Sarkhasi, Shams al-Din, &lsquo;al-Mabsut,&rsquo; vol. 14, S. 59-60\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/376\/#_ftn12433\">[6]<\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<div style=\"text-align: justify;\">\r\n<hr size=\"2\" \/>\r\n<\/div>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>Footnotes:<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-footnote-text\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><a title=\"Back to the refrence of this footnote\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/376\/#_ftnref12428\">[1]<\/a>&nbsp;Qaradawi, Yusuf, &lsquo;Madkhal li-Darasah al-Sharia al-Islamiyya,&rsquo; S. 177<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-footnote-text\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><a title=\"Back to the refrence of this footnote\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/376\/#_ftnref12429\">[2]<\/a>&nbsp;Kamali, Mohammad, &lsquo;Freedom, Equality, And Justice In Islam,&rsquo; S. 111<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-footnote-text\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><a title=\"Back to the refrence of this footnote\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/376\/#_ftnref12430\">[3]<\/a>&nbsp;Qutb, Sayyid,&nbsp;<em>&lsquo;Fi Zilal al-Quran,&rsquo;<\/em>&nbsp;vol 2, S. 689<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-footnote-text\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><a title=\"Back to the refrence of this footnote\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/376\/#_ftnref12431\">[4]<\/a>&nbsp;Razi, Fakhr al-Din,&nbsp;<em>&lsquo;al-Tafsir al-Kabir,<span style=\"text-decoration: underline;\">&rsquo;<\/span><\/em>&nbsp;vol 3, S. 353<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-footnote-text\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><a title=\"Back to the refrence of this footnote\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/376\/#_ftnref12432\">[5]<\/a>&nbsp;<em>Riyad us-Salihien<\/em><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-footnote-text\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><a title=\"Back to the refrence of this footnote\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/376\/#_ftnref12433\">[6]<\/a>&nbsp;Sarkhasi, Shams al-Din,&nbsp;<em><span style=\"text-decoration: underline;\">&lsquo;al-Mabsut,&rsquo;<\/span><\/em>&nbsp;vol. 14, S. 59-60<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>","excerpt":"","terms":null,"visibility_roles":"","comment_status":1,"comment_count":0,"read_counter":11455,"lft":2030,"rght":2031,"promote":1,"sticky":0,"status":1,"publish_start":null,"publish_end":null,"created_at":"2014-08-16T01:14:00.000000Z","updated_at":"2026-04-08T04:10:56.000000Z","language_id":7,"user_id":7,"author_id":97,"publisher_id":0,"category_id":1,"parent_id":1125,"books":[],"fatawas":[],"videos":[],"audios":[],"author_name":"www.islamreligion.com - Islam Religion Website","category_name":"Introducing Islam","category_slug":"Introducing-islam","get_date":"2014-08-16","pdf_asset":"http:\/\/www.islamland.com\/uploads\/articles\/de-Justice in Islam.pdf","word_asset":"http:\/\/www.islamland.com\/uploads\/articles\/de-Justice in Islam.docx"},"translations":[],"article_books":[],"article_fatawas":[],"article_videos":[],"article_audios":[],"url":"http:\/\/www.islamland.com\/com\/api\/articles\/gerechtigkeit-im-islam"}