{"article":{"id":729,"title":"Der Gottbegriff im Islam","slug":"der-gottbegriff-im-islam","word":"\/uploads\/articles\/de-The Concept of God in Islam.docx","pdf":"\/uploads\/articles\/de-The Concept of God in Islam.pdf","mime_type":null,"type":"node","path":"\/nodes\/view\/type:article\/slug:der-gottbegriff-im-islam","hint":"","body":"<h1 style=\"text-align: center;\"><span>Der Gottbegriff im Islam<\/span><\/h1>\r\n<h1 style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-size: large;\"><img style=\"display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;\" src=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/articles\/images\/The_Concept_of_God_in_Islam_(part_1_of_2)_-_A_Unique_Concept_001.jpg\" alt=\"\" \/>IslamReligion.com<br \/><\/span><\/h1>\r\n<h1 style=\"text-align: justify;\"><\/h1>\r\n<h1 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">&nbsp;(teil 1 von 2): Ein einzigartiges Konzept<\/span><\/h1>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Es ist eine bekannte Tatsache, da&szlig; jede Sprache einen oder mehrere Begriffe hat, die f&uuml;r Gott und manchmal zugleich f&uuml;r niedrigere Gottheiten benutzt werden. &nbsp;Dies ist bei Gott nicht der Fall.&nbsp; Gott ist der pers&ouml;nliche Name des Einen Wahren Gottes. &nbsp;Nichts anderes ausser der Eine Gott mit all Seinen pers&ouml;nlichen und einzigartigen Namen und Eigenschaften kann &ldquo;Gott&rdquo; genannt werden.&nbsp; Dieser Begriff besitzt weder Plural noch Geschlecht.&nbsp; Dies zeigt seine Einzigartigkeit verglichen mit dem Wort &ldquo;Gott&rdquo;, von dem man den Plural bilden kann wie &ldquo;G&ouml;tter&rdquo; oder auch die weibliche Form wie &ldquo;G&ouml;ttin&rdquo;.&nbsp; Es ist interessant, zu bemerken, da&szlig;&nbsp;<em>Allah<\/em>&nbsp;der pers&ouml;nliche Name Gottes auf aram&auml;isch ist, der Sprache Jesu und einer Schwestersprache des Arabischen.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Eine Wahre Gott ist eine Widerspiegelung des einzigartigen Konzepts, das der Islam mit Gott verbindet. &nbsp;F&uuml;r einen Muslim ist Gott der Allm&auml;chtige Sch&ouml;pfer und Erhalter des Universums, Dem nichts &auml;hnlich und mit Dem nichts vergleich-bar ist.&nbsp; Der Prophet Muhammad wurde von seinen Zeitgenossen &uuml;ber Gott be-fragt; die Antwort bekam er direkt von Gott Selbst in Form eines kurzen Kapitels des Quran, das als Essenz der Einheit oder das Motto des Monotheismus betrachtet wird.&nbsp; Es ist Kapitel 112, das lautet:<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Im Namen Gottes, des Allerbarmers, des Barmherzigen.&rdquo;<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Sag (O Muhammad): Er ist Gott, ein Einer, Gott, der &Uuml;berlegene.&nbsp; Er hat nicht gezeugt und ist nicht gezeugt worden, und niemand ist Ihm jemals gleich.&rdquo;<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>Manche Nicht-Muslime behaupten, da&szlig; Gott im Islam ein strenger und grausamer Gott sei, Der befiehlt, Ihm sei absoluter Gehorsam zu leisten und dementsprechend sei Er nicht liebend und g&uuml;tig.&nbsp; Nichts k&ouml;nnte weiter von der Wahrheit entfernt sein als diese Behauptung.&nbsp; Es gen&uuml;gt zu wissen, da&szlig; mit einer Ausnahme jedes der 114 Kapitel im Quran mit dem Vers beginnt: &ldquo;Im Namen Gottes, des Allerbarmers, des Barmherzigen.&rdquo;<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">&nbsp;&nbsp;In einer Aussage des Propheten Muhammad, m&ouml;ge Gott ihn loben, wird uns gesagt:<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong><em>&ldquo;Gott ist liebender und g&uuml;tiger als eine Mutter zu ihrem geliebten Kind.&rdquo;<\/em><\/strong><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Andererseits ist Gott auch gerecht.&nbsp; Aus diesem Grund m&uuml;ssen &Uuml;belt&auml;ter und S&uuml;nder ihre angemessene Strafe erhalten, und die Rechtschaffenen m&uuml;ssen Gottes Gro&szlig;z&uuml;gigkeit und Wohlwollen bekommen.&nbsp; In Wirklichkeit offenbart sich die Gnade als Gottes Eigenschaft in Seiner Eigenschaft der Gerechtigkeit. &nbsp;Die Men-schen, die ihr ganzes Leben um Seinen Willen leiden, sollten nicht dieselbe Be-handlung von ihrem Herrn erhalten, wie Menschen, die ihr Leben lang andere unterdr&uuml;cken und ausbeuten.&nbsp; H&auml;tten sie eine &auml;hnliche Behandlung zu erwarten, w&uuml;rde es darauf hinauslaufen, da&szlig; sie den wahren Glauben an die Rechenschaft des Menschen im Jenseits verleugnen w&uuml;rden und damit ebenso den Antrieb f&uuml;r ein sittliches und rechtschaffenes Leben in diesem Leben verlieren.&nbsp; Folgende Quranverse sagen dies sehr deutlich:<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Gewi&szlig;, f&uuml;r die Gottesf&uuml;rchtigen wird es bei ihrem Herrn die G&auml;rten der Wonne geben.&nbsp; Sollen Wir etwa die Gottergebenen den &Uuml;belt&auml;tern gleichstellen?&nbsp; Was ist mit euch?&nbsp; Wie urteilt ihr?&rdquo; (Quran 68:34-36)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Islam lehnt es ab, Gott irgendwelche menschlichen Eigenschaften zuzu-schreiben oder Ihn abzubilden, wie es bestimmte Individuen oder V&ouml;lker dies auf der Grundlage von Reichtum, Kraft oder Rasse tun.&nbsp; Er erschuf die Menschen alle gleich.&nbsp; Sie k&ouml;nnen sich lediglich durch Rechtschaffenheit und Fr&ouml;mmigkeit hervortun und Seine Gunst erreichen.<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die Vorstellungen, da&szlig; Gott am siebten Tag ausgeruht haben soll, da&szlig; Gott mit einem Seiner Soldaten gek&auml;mpft haben soll, da&szlig; Gott ein mi&szlig;g&uuml;nstiger R&auml;nke-schmied gegen die Menschheit sei oder da&szlig; Gott in irgendeinem Menschen wiedergeboren wird, dies alles ist aus der Sicht des Islam Blasphemie (Gottes-l&auml;sterung).<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die einzigartige Verwendung von &ldquo;<em>Gott<\/em>&rdquo; als pers&ouml;nlichen Namen f&uuml;r den Einen Gott mit all Seinen pers&ouml;nlichen Namen und Eigenschaften spiegelt die Betonung des reinen Glaubens an Gott im Islam wider, der die Essenz der Botschaft aller Gesandten Gottes darstellt. &nbsp;Aus diesem Grund betrachtet der Islam das Beigesellen irgendeiner Gottheit oder Person zu Gott als Tods&uuml;nde, die Gott niemals vergeben wird, wenn sie nicht bereut wird, obgleich Er alle anderen S&uuml;nden vergeben kann, selbst wenn vor dem Tod keine&nbsp;<em>Tawba<\/em>&nbsp;(Reue) f&uuml;r diese geleistet wird.<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Sch&ouml;pfer mu&szlig; von anderer Beschaffenheit als Seine Gesch&ouml;pfe sein, denn wenn Er dieselbe Beschaffenheit h&auml;tte, wie sie, dann w&auml;re Er verg&auml;nglich und w&uuml;rde eines Urhebers bed&uuml;rfen.&nbsp; Daraus folgt, da&szlig; nichts wie Er sein kann.&nbsp; Desweiteren: Wenn der Urheber nicht verg&auml;nglich ist, dann mu&szlig; Er Ewig sein.&nbsp; Wenn Er aber Ewig ist, dann kann Er nicht erzeugt sein und wenn nichts Seine Existenz hervorgerufen hat, dann verursacht auch nichts au&szlig;er Ihm Selbst Sein Fortbestehen, das bedeutet, Er ist Unabh&auml;ngig.&nbsp; Und wenn Er von nichts und niemandem f&uuml;r das Fortbestehen Seiner Existenz abh&auml;ngig ist, dann kann Seine Existenz kein Ende haben, also ist der Sch&ouml;pfer Ewig und Best&auml;ndig.&nbsp; Daher wissen wir, da&szlig; Er Unabh&auml;ngig ist oder aus Sich Selbst heraus Fortbestehend und Immer-Bestehend oder um einen Begriff aus dem Quran zu verwenden:&nbsp;<strong><em>Al-Qayyum<\/em><\/strong><strong><em>&nbsp;<\/em><\/strong>&ldquo;Er ist der Erste und der Letzte&rdquo;.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Sch&ouml;pfer erschafft nicht nur, um Dinge hervorzubringen; Er erh&auml;lt sie auch und beendet ihre Existenz und ist der ultimative Grund f&uuml;r alles, was ihnen widerf&auml;hrt.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Gott ist der Sch&ouml;pfer von allem, und Er ist Sachwalter &uuml;ber alles.&nbsp; Ihm geh&ouml;ren die Schl&uuml;ssel der Himmel und der Erde.&rdquo; (Quran 39:62-63)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Und Gott sagt auch:<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Und es gibt kein Tier auf der Erde, ohne da&szlig; Gott sein Unterhalt obl&auml;ge.&nbsp; Und Er kennt seinen Aufenthaltsort und seinen Aufbewahrungsort.&nbsp; Alles ist in einem deutlichen Buch verzeichnet.&rdquo; (Quran 11:6)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<h1 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">(teil 2 von 2): Seine Eigenschaften und Seine Einzigkeit<\/span><\/h1>\r\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Gottes Eigenschaften<\/span><\/h2>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Wenn der Sch&ouml;pfer Ewig und Immer-Bestehend ist, dann m&uuml;ssen Seine Eigenschaften ebenfalls ewig und immer fortbestehend sein.&nbsp; Wenn das so ist, dann sind Seine Eigenschaften absolut.&nbsp; Kann es mehr als einen Sch&ouml;pfer mit solchen absoluten Eigenschaften geben?&nbsp; Kann es sein, da&szlig; es beispielsweise zwei<em>absolut<\/em>&nbsp;m&auml;chtige Sch&ouml;pfer gibt?&nbsp; Ein kurzes Nachdenken zeigt, da&szlig; dies nicht durchf&uuml;hrbar ist.<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Quran fa&szlig;t dieses Argument in folgenden Versen zusammen:<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Allah hat Sich keine Kinder genommen, und keinen Gott gibt es neben Ihm, sonst w&uuml;rde f&uuml;rwahr jeder Gott das weg-nehmen, was er erschaffen hat, und die einen von ihnen w&uuml;rden sich den anderen gegen&uuml;ber wahrlich &uuml;berheblich zeigen.&rdquo; (Quran 23:91)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Und auch,<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Wenn es in ihnen beiden (Himmel und Erde) andere G&ouml;tter als Allah g&auml;be, gerieten sie (beide) wahrlich ins Verderben.&rdquo; (Quran 21:22)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die Einzigkeit Gottes<\/span><\/h2>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Quran erinnert uns an die Falschheit aller angeblicher Gottheiten. &nbsp;Er fragt diejenigen, die von Menschenhand geschaffenen Objekten dienen:<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Wie k&ouml;nnt ihr denn dem dienen, was ihr selbst aushaut?&rdquo; (Quran 37:95)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Und auch:<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Nehmt ihr euch denn au&szlig;er Ihm Schutzherren, die sich selbst weder Nutzen noch Schaden zu bringen verm&ouml;gen?&rdquo; (Quran 13:16)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">F&uuml;r die Verehrer der Himmelsk&ouml;rper zitiert er die Geschichte von Abraham:<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo; Als die Nacht &uuml;ber ihn hereinbrach, sah er einen Himmelsk&ouml;rper.&nbsp; Er sagte: &lsquo;Das ist mein Herr.&rsquo;&nbsp; Als er aber unterging, sagte er: &lsquo;Ich liebe nicht diejenigen, die untergehen.&rsquo;<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>Als er dann den Mond aufgehen sah, sagte er: &lsquo;Das ist mein Herr.&rsquo;&nbsp; Als er aber unterging, sagte er: &lsquo;Wenn mein Herr mich nicht rechtleitet, werde ich ganz gewi&szlig; zum irregehenden Volk geh&ouml;ren.&rsquo;<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>Als er dann die Sonne aufgehen sah, sagte er: &lsquo;Das ist mein Herr.&nbsp; Das ist gr&ouml;&szlig;er.&rsquo;&nbsp; Als sie aber unterging, sagte er: &lsquo;O mein Volk, ich sage mich ja von dem los, was ihr (Ihm) beigesellt.<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>Ich wende mein Gesicht Dem zu, Der die Himmel und die Erde erschaffen hat, als Anh&auml;nger des rechten Glaubens, und ich geh&ouml;re nicht zu den G&ouml;tzendienern.&rsquo;&rdquo; (Quran 6:76-79)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Das Verhalten des Gl&auml;ubigen<\/span><\/h2>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Um Muslim zu sein, das hei&szlig;t, sich Gott zu ergeben, ist es notwendig, an die Einzigkeit Gottes zu glauben, in dem Sinne, da&szlig; Er der einzige Sch&ouml;pfer, Erhalter, Versorger usw. ist.&nbsp; Aber dieser Glaube reicht noch nicht aus.&nbsp; Viele der G&ouml;tzendiener wu&szlig;ten und glaubten, da&szlig; nurallein der Allerh&ouml;chste Gott all dies vermochte.&nbsp; Aber dies gen&uuml;gte nicht, um sie zu Muslimen zu machen.&nbsp; Zus&auml;tzlich zu diesem Glauben mu&szlig; man die Tatsache anerkennen, da&szlig; Gott allein die Anbetung verdient und man mu&szlig; sich davon fernhalten, anderen Dingen oder Wesen G&ouml;ttlichkeit zuzusprechen und diese anzubeten.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Wenn man das Wissen um den wahren Gott erlangt hat, mu&szlig; man best&auml;ndig den Glauben an Ihn bewahren und darf nichts erlauben, diese Wahrheit zu verdecken.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Was dies bedeutet, ist folgendes: wenn sich jemand Gott vorbehaltlos ergibt, und zugibt, da&szlig; Er der Einzige ist, Der es wert ist, von uns angebetet zu werden, dann mu&szlig; man Ihn auch konsequent anbeten.&nbsp; Das hei&szlig;t, wenn wir wissen, da&szlig; wir Ihm Gehorsam schuldig sind, bedeutet dies, da&szlig; wir in die Praxis umsetzen, was wir&nbsp; in unseren Herzen anerkannt haben.&nbsp; Gott fragt rhetorisch:<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Meint ihr denn, da&szlig; Wir euch zum sinnlosen Spiel erschaffen h&auml;tten und da&szlig; ihr nicht zu Uns zur&uuml;ckgebracht w&uuml;rdet?&rdquo; (Quran 23:115)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Er stellt auch kategorisch fest:<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Ich habe die \u011einn und die Menschen nur (dazu) erschaffen, damit sie Mir dienen.&rdquo; (Quran 51:56)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Wenn also der Glaube in das Herz einer Person gelangt, ruft er bestimmte geistige Ver&auml;nderungen hervor, deren Ergebnis dann bestimmte Handlungen sein m&uuml;ssen.&nbsp; Alles in allem beweisen diese geistigen Ver&auml;nderungen und Handlungen den wahren Glauben.&nbsp; Der Prophet, m&ouml;ge Gott ihn preisen, sagte:<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-hadeeth-or-bible\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong><em>&ldquo;Glaube ist das, was im Herzen wohnt und durch die Taten bewiesen wird.&rdquo;<\/em><\/strong><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Das Gef&uuml;hl der Dankbarkeit Gott gegen&uuml;ber - als eine dieser geistigen Ver&auml;n-derungen - stellt, so k&ouml;nnte man sagen, die Essenz, das Wesentliche der Anbetung dar.<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Das Gef&uuml;hl der Dankbarkeit ist so wichtig, da&szlig; ein Nicht-Gl&auml;ubiger&nbsp;<em>&ldquo;Kafir&rdquo;<\/em>genannt wird, was bedeutet &acute;jemand der die Wahrheit ablehnt&acute; und auch &acute;jemand, der undankbar ist&acute;.<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Ein Gl&auml;ubiger liebt Gott und ist Ihm f&uuml;r die Gnaden dankbar, die Er Ihm ge-w&auml;hrt hat. &nbsp;Aber er ist sich der Tatsache bewu&szlig;t, da&szlig; seine guten Taten, ob geistig oder k&ouml;rperlich, weit davon entfernt sind, g&ouml;ttlichen Vorz&uuml;gen zu entsprechen. Er ist immer besorgt, da&szlig; Gott ihn im Diesseits oder Jenseits bestrafen k&ouml;nnte.&nbsp; Er f&uuml;rchtet Ihn deshalb, unterwirft sich Ihm und dient Ihm mit gro&szlig;er Demut.&nbsp; Man kann sich nur in einem solchen geistigen Zustand befinden, wenn man sich nahezu die ganze Zeit Gottes bewu&szlig;t ist.&nbsp; Die Erinnerung an Gott ist daher die lebendige Kraft des Glaubens, ohne die er nachl&auml;&szlig;t und verschwindet.<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Quran versucht, dieses Gef&uuml;hl von Dankbarkeit zu unterst&uuml;tzen, indem die Eigenschaften Gottes regelm&auml;&szlig;ig wiederholt werden.&nbsp; Die meisten dieser Eigenschaften werden zusammen in folgenden Quranversen erw&auml;hnt:<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Er ist Gott, au&szlig;er dem es keinen Gott gibt, der Kenner des Verborgenen und des Offenbaren.&nbsp; Er ist der Barmherzige, der Erbarmer.&nbsp; Er ist , au&szlig;er dem es keine Gottheit gibt, der K&ouml;nig, der Heilige, der Friede, der Gew&auml;hrer der Sicherheit, der W&auml;chter, der Allm&auml;chtige, der Gewalthaber, der Stolze.&nbsp; Preis sei Gott!&nbsp; (Und Erhaben ist Er) &uuml;ber das, was sie (Ihm) beigesellen.&nbsp; Und Er ist Gott, der Sch&ouml;pfer, der Erschaffer, der Gestalter.&nbsp; Sein sind die sch&ouml;nsten Namen.&nbsp; Ihn preist (alles) was in den Himmeln und auf der Erde ist.&nbsp; Und Er ist der Allm&auml;chtige und Allweise.&rdquo; (Quran 59:22-24)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Und auch,<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Es gibt keine Gottheit au&szlig;er Ihm, dem Lebendigen und Best&auml;ndigen.&nbsp; Ihn &uuml;berkommt weder Schlummer noch Schlaf.&nbsp; Ihm geh&ouml;rt (alles), was in den Himmeln und was auf der Erde ist.&nbsp; Wer ist es denn, der bei Ihm F&uuml;rsprache einlegen k&ouml;nnte &ndash; au&szlig;er mit Seiner Erlaubnis?&nbsp; Er wei&szlig;, was vor ihnen und was hinter ihnen liegt, sie aber umfassen nichts von Seinem Wissen &ndash; au&szlig;er, was Er will.&nbsp; Sein Thronschemel umfa&szlig;t die Himmel und die Erde, und ihre Beh&uuml;tung beschwert Ihn nicht.&nbsp; Er ist der Erhabene, der Allgewaltige.&rdquo; (Quran 2:255)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Und auch,<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;O Leute der Schrift, &uuml;bertreibt nicht in eurer Religion und sagt gegen Gott nur die Wahrheit aus!&nbsp; Der Messias Jesus, der Sohn Marias, ist nur Gottes Gesandter und Sein Wort, das Er Maria entbot, und Geist von Ihm.&nbsp; Darum glaubt an Gott und Seine Gesandten und sagt nicht &lsquo;Drei&rsquo;.&nbsp; H&ouml;rt auf (damit), das ist besser f&uuml;r euch!&nbsp; ist nur ein einziger Gott.&nbsp; Preis sei Ihm (und Erhaben ist Er dar&uuml;ber) da&szlig; Er ein Kind haben sollte.&rdquo; (Quran 4:171)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Damit haben wir drei Teile zur Best&auml;tigung Gottes als Einzigen Wahren Gott.&nbsp; Wir m&uuml;ssen glauben, da&szlig; Er der gr&ouml;&szlig;te Sch&ouml;pfer, W&auml;chter und Richter des Universums und allem darin ist; wir m&uuml;ssen uns davon fernhalten, irgendetwas au&szlig;er Ihm G&ouml;ttlichkeit zuzusprechen und anzubeten und unsere Anbetung auf Ihn ausrichten; und wir m&uuml;ssen wissen, da&szlig; Er allein g&ouml;ttliche Eigenschaften und Namen besitzt und wir k&ouml;nnen sie auf kein anderes Wesen beziehen, egal welcher Art es auch sei. &nbsp;Wenn jemand lediglich mit seinen Lippen diese Notwendigkeiten best&auml;tigt, und auch wenn wir uns davor bewahren, sie auf andere G&ouml;tter zu beziehen, ist das nicht genug. &nbsp;Sie m&uuml;ssen ernsthaft auf Den ausgerichtet sein, Den du auch best&auml;tigst.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<h1 style=\"text-align: justify;\"><\/h1>","excerpt":"","terms":null,"visibility_roles":"","comment_status":1,"comment_count":0,"read_counter":18884,"lft":1228,"rght":1229,"promote":1,"sticky":0,"status":1,"publish_start":null,"publish_end":null,"created_at":"2014-08-07T22:33:00.000000Z","updated_at":"2026-05-06T16:47:01.000000Z","language_id":7,"user_id":7,"author_id":2082,"publisher_id":0,"category_id":9,"parent_id":726,"books":[],"fatawas":[],"videos":[],"audios":[],"author_name":"iiie.net","category_name":"The Existence of God","category_slug":"The-Existence-of-God","get_date":"2014-08-07","pdf_asset":"http:\/\/www.islamland.com\/uploads\/articles\/de-The Concept of God in Islam.pdf","word_asset":"http:\/\/www.islamland.com\/uploads\/articles\/de-The Concept of God in Islam.docx"},"translations":[],"article_books":[],"article_fatawas":[],"article_videos":[],"article_audios":[],"url":"http:\/\/www.islamland.com\/deu\/api\/articles\/der-gottbegriff-im-islam"}