{"article":{"id":569,"title":"Was ist Islam?","slug":"was-ist-islam","word":"\/uploads\/articles\/de-What is Islam.docx","pdf":"\/uploads\/articles\/de-What is Islam.pdf","mime_type":null,"type":"node","path":"\/nodes\/view\/type:article\/slug:was-ist-islam","hint":"","body":"<h1 style=\"text-align: center;\"><span>Was ist Islam?<\/span><\/h1>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><img style=\"display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;\" src=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/articles_es\/images\/WhatisIslam(part_1_of_4)_001.jpg\" alt=\"\" \/><\/span><\/p>\r\n<h1 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">(teil 1 von 4): Der Kern des Islam<\/span><\/h1>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Gott hat die Menschheit in Seiner Gnade und Gunst mit der angeborenen F&auml;higkeit begabt, Seine Existenz zu erkennen und anzuerkennen.&nbsp; Er pflanzte dieses Bewu&szlig;tsein als eine nat&uuml;rliche Veranlagung tief in ihre Herzen ein, die sich seit Menschen zum ersten Mal erschaffen wurden, nicht ge&auml;ndert hat.&nbsp; Dar&uuml;berhinaus verst&auml;rkte Er diese nat&uuml;rliche Veranlagung auch noch durch die Zeichen in Seiner Sch&ouml;pfung, die Seine Existenz bezeugen.&nbsp; Da es f&uuml;r die Menschen unm&ouml;glich ist, ein genaues Wissen von Ihm zu erhalten, au&szlig;er durch Seine Offenbarungen, schickte Gott Seine Gesandten, die den Menschen von ihrem Sch&ouml;pfer, den sie anbeten sollen, berichteten.&nbsp; Diese Gesandten brachten auch Einzelheiten mit sich,&nbsp;<em>wie<\/em>&nbsp;man Gott dienen sollte, denn derartige Details kann man nur durch Offenbarung erfahren.&nbsp; Diese beiden Grundlagen stellten die wichtigsten Dinge dar, die die Gesandten aller g&ouml;ttlichen Offenbarungen von Gott mitteilten.&nbsp; Auf dieser Ebene besitzen alle g&ouml;ttlichen Offenbarungen dieselben edlen Ziele:<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-bullet\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">1.&nbsp;&nbsp;&nbsp; Die Einzigkeit Gottes &ndash; des gelobten und gepriesenen Sch&ouml;pfers &ndash; in Seinem Wesen und in Seinen Eigenschaften zu best&auml;tigen<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-bullet\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">2.&nbsp;&nbsp;&nbsp; Zu best&auml;tigen, dass Gott allein angebetet werden soll und dass kein anderes Wesen au&szlig;er Ihm neben Ihm oder an Seiner Stelle angebetet werden darf<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-bullet\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">3.&nbsp;&nbsp;&nbsp; Das Wohlergehen der Menschen zu bewahren und sich gegen Korruption und B&ouml;ses einzusetzen.&nbsp; Denn alles, das den Glauben, das Leben, die Vernunft, das Verm&ouml;gen und die Abstammung bewahrt, sind Teile dieses menschlichen Wohls, das die Religion sch&uuml;tzt.&nbsp; Auf der anderen Seite ist alles, das diese f&uuml;nf universellen Bed&uuml;rfnisse bedroht, eine Form der Korruption, die die Religion bek&auml;mpft und verbietet.&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-bullet\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">4.&nbsp;&nbsp;&nbsp; Die Menschen zum h&ouml;chsten Grad der Rechtschaffenheit, sittlichen Werte und edlen Br&auml;uche einzuladen&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Das ultimative Ziel einer jeden G&ouml;ttlichen Botschaft war seit jeher dasselbe: die Menschen zu Gott zu leiten, ihnen Seine Existenz bewu&szlig;t zu machen und dass sie Ihn allein anbeten sollten.&nbsp; Jede G&ouml;ttliche Botschaft kam, um diese Bedeutung zu best&auml;rken, und diese Worte wurden von den Zungen aller Gesandter wiederholt: &ldquo;Dient Gott, ihr habt keinen anderen Gott au&szlig;er ihm.&rdquo;&nbsp; Diese Botschaft wurde der Menschheit&nbsp; von Propheten und Gesandten &uuml;berbracht, die Gott zu jeder Nation sandte.&nbsp; Alle von diesen Gesandten kamen mit derselben Botschaft, der Botschaft des Islam.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Alle die G&ouml;ttlichen Botschaften kamen, um das Leben der Menschen zur freiwilligen Ergebung in Gottes Willen zu bewegen.&nbsp; Aus diesem Grund teilen sie alle den Namen des &ldquo;Islam&rdquo;, oder &ldquo;Ergebung&rdquo;, abgeleitet von dem arabischen Wort &ldquo;Salam&rdquo; oder &ldquo;Frieden&rdquo;.&nbsp; In diesem Sinne war Islam die Religion aller Propheten, Warum aber gibt es die vielen verschiedenen Unterschiede in der Religion Gottes, wenn sie alle derselben Quelle entstammten? &nbsp;Die Antwort ist zweierlei: &nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der erste Grund ist, dass durch die lange Zeit, die verstichen ist, und aufgrund der Tatsache, dass die vorherigen Religionen nicht unter Gottes Schutz standen, sie zahlreichen Wechseln und Ver&auml;nderungen unterlagen. &nbsp;Als Ergebnis k&ouml;nnen wir feststellen, dass die grundlegenden Wahrheiten, die alle Gesandten gebracht hatten, sich nunmehr unter den Religionen unterscheiden; am offensichtlichsten ist das bei der Glaubenslehre und dem Dienst&nbsp;<em>f&uuml;r Gott allein<\/em>&nbsp;zu erkennen.<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Zweite Grund dieser Variationen ist, dass Gott in Seiner unermesslichen Weisheit und mit Seinem Ewigw&auml;hrenden Willen, bestimmt hat, dass all die g&ouml;ttlichen Botschaften vor der letzten Botschaft des Islams, die Muhammad -m&ouml;ge Gott ihn preisen- gebracht hat, nur auf einen bestimmten Zeitrahmen begrenzt g&uuml;ltig bleiben. &nbsp;Aufgrund dessen befassen sich deren Gesetze und Methodologie nur mit diesen besonderen Bedingungen des Volkes, f&uuml;r das sie gesandt wurden.<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die Menschheit hat zahlreiche Perioden der Leitung, Irref&uuml;hrung, Rechtschaffenheit und Abweichungen durchlebt, vom primitivsten Zeitalter bis zur h&ouml;chsten Zivilisation.&nbsp; Die g&ouml;ttliche Leitung hat die Menschen durch all dies begleitet und jederzeit angemessene L&ouml;sungen und Heilmittel bereitgehalten.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Dies war der Kern der Ungereimtheiten, die unter den verschiedenen Religionen vorherrschen.&nbsp; Diese Uneinigkeit ging nie &uuml;ber die Besonderheiten des G&ouml;ttlichen Gesetzes hinaus.&nbsp; Jede Kundgebung des Gesetzes richtete sich an die besonderen Probleme des Volkes, f&uuml;r das es bestimmt war.&nbsp; Trotzdem gibt es auch noch viele Abschnitte mit erstaunlichen &Uuml;bereinstimmungen, zB. in den Grunds&auml;tzen des Glaubens, den Grundlagen und Zielen des G&ouml;ttlichen Gesetzes, wie der Schutz des Glaubens, des Lebens, der Vernunft, des Eigentums, der Abstammung und das Walten von Gerechtigkeit im Land; und auch bestimmte grunds&auml;tzliche Verbote entsprechen sich, davon sind die wichtigsten: G&ouml;tzendienst, Ehebruch, Mord, Diebstahl und falsche Zeugenaussagen.&nbsp; Desweiteren simmen sie auch &uuml;ber gute moralische Eigenschaften &uuml;berein, wie Ehrlichkeit, Gerechtigkeit, Keuschheit, Rechtschaffenheit und Gnade.&nbsp; Diese und andere Prinzipien sind ewig und dauerhaft; sie bilden die Essenz aller g&ouml;ttlichen Botschaften und verbinden diese untereinander.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<h1 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">(teil 2 von 4): Die Urspr&uuml;nge des Islam<\/span><\/h1>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Aber wo passt die Botschaft Muhammads -m&ouml;ge Gott ihn loben- zu den fr&uuml;heren Botschaften, die Gott offenbart hat?&nbsp; Ein kurzer historischer Ausflug mag uns diesen Punkt erl&auml;utern.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Adam, der erste Mensch, folgte dem Islam, indem er seine Anbetung Gott allein und niemandem sonst widmete und Seinen Befehlen treu blieb. &nbsp;Mit der Zeit und der Verstreuung der Menschheit auf der Erde jedoch wichen Menschen von dieser Botschaft ab und begannen, andere Dinge anstelle von Gott oder mit Ihm anzubeten.&nbsp; Manche fingen an, die Frommen anzubeten, die ihre Wege kreuzten, w&auml;hrend andere sich Geister oder die Naturgewalten zum Anbeten suchten.&nbsp; Da begann Gott, der Menschheit Gesandte zu schicken, um sie wieder dazu zu bringen, Ihn allein zu verehren, was ihrer nat&uuml;rlichen Veranlagung entsprach und sie vor den harten Konsequenzen zu warnen, wenn sie etwas anderes neben Ihm anbeteten.&nbsp; &nbsp;&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der erste dieser Gesandten war Noah, der geschickt wurde, um diese Botschaft des Islam seinem Volk zu vermitteln, nachdem diese begonnen hatten, ihre frommen Vorv&auml;ter zusammen mit Gott anzubeten.&nbsp; Noah rief sein Volk dazu auf, ihren G&ouml;tzendienst aufzugeben und befahl ihnen, zum Gottesdienst an Gott allein zur&uuml;ckzukehren.&nbsp; Manche von ihnen folgten Noahs Lehren, w&auml;hrend ihm die Mehrheit nicht glaubte.&nbsp; Jene, die Noah folgten, waren die Anh&auml;nger des Islam oder Muslime, jedoch diejenigen, die dies nicht taten, in ihrem Unglauben verblieben und mit einer Strafe f&uuml;r ihr Tun zur Rechenschaft gezogen wurden.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Nach Noah schickte Gott zu jedem Volk, das von der Wahrheit abgeraten war, Gesandte, um sie zu ihr zur&uuml;ckzuleiten.&nbsp; Diese Wahrheit war die ganze Zeit hindurch dieselbe: jeglichen G&ouml;tzendienst abzulehnen, und die ganze Anbetung ausnahmslos auf Gott und niemanden sonst zu richten, den Sch&ouml;pfer und Herren aller und Seinen Befehlen treu zu bleiben.&nbsp; Aber wie schon zuvor erw&auml;hnt: Weil sich jedes Volk in seiner Lebensweise, Sprache und Kultur von den anderen unterschied, wurden bestimmte Gesandte zu bestimmten V&ouml;lkern zu einer bestimmten Zeit geschickt. &nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Gott sandte Gesandte zu allen V&ouml;lkern. Zum K&ouml;nigreich von Babylon schickte Er Abraham &ndash; einen der fr&uuml;hesten und gr&ouml;&szlig;ten Propheten &ndash;, der sein Volk dazu aufforderte, den G&ouml;tzendienst zu unterlassen, dem sie sich hingaben.&nbsp; Er rief sie zum Islam, aber sie wiesen ihn zur&uuml;ck und versuchten sogar, ihn zu t&ouml;ten.&nbsp; Gott unterzog Abraham vieler Pr&uuml;fungen, und er bewies in ihnen allen seine Wahrhaftigkeit.&nbsp; F&uuml;r seine zahlreichen Opfer versprach ihm Gott, dass aus seiner Nachkommenschaft ein riesiges Volk entstehen solle, von denen Er Propheten auserw&auml;hlen w&uuml;rde.&nbsp; Immer wenn Leute von seiner Nachkommenschaft begannen, von der Wahrheit abzuweichen, sandte Gott zu ihnen einen anderen Gesandten, um sie wieder zu ihr zur&uuml;ckzuf&uuml;hren.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Dementsprechend sehen wir viele Propheten, die zu den Nachkommen Abrahams gesandt wurden, wie seine beiden S&ouml;hne Isaak und Ismael, zusammen mit Jakob, Josef, David, Salomon, Moses und nat&uuml;rlich Jesus, um nur ein paar zu nennen -m&ouml;ge der Segen und Frieden Gottes auf ihnen allen ruhen-.&nbsp; Jeder Prophet wurde zu den Kindern Israels (den Juden) gesandt, wenn sie von der wahren Religion Gottes abgewichen waren, und es war ihre Pflicht, den Gesandten, die ihnen geschickt worden waren, zu folgen und ihren Anordnungen zu gehorchen.&nbsp; Alle diese Gesandten kamen mit derselben Botschaft: den Gottesdienst an anderen Wesen au&szlig;er Gott allein abzulehnen und Seinen Befehlen zu gehorchen.&nbsp; Manche glaubten den Propheten nicht, w&auml;hrend andere ihnen glaubten.&nbsp; Jene die glaubten, waren Anh&auml;nger des Islam (was die Unterwerfung unter den Willen Allahs bedeutet), oder &ldquo;Muslime&rdquo;.<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Unter den Gesandten war auch Muhammad -m&ouml;ge Gott ihn preisen- von der Nachkommenschaft Ismaels, dem Sohn Abrahams -m&ouml;ge Gott ihn preisen- der als Gesandter auf Jesus folgte.&nbsp; Muhammad -m&ouml;ge Gott ihn preisen- predigte dieselbe Botschaft des Islam, wie die fr&uuml;heren Propheten und Gesandten es vor ihm getan hatten &ndash; jeglichen Gotesdienst auf Gott zu richten und zu niemandem sonst und Seinen Befehlen zu gehorchen &ndash; worin die Anh&auml;nger der vorherigen Propheten abgewichen waren.<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Hieraus k&ouml;nnen wir erkennen, dass der Prophet Muhammad -m&ouml;ge Gott ihn preisen- nicht der Gr&uuml;nder einer neuen Religion war, wie viele Menschen f&auml;lschlicherweise denken, sondern er wurde als der letzte Prophet des Islam gesandt.&nbsp; Indem Er Seine letzte Botschaft Muhammad offenbarte, die eine ewige und universelle Botschaft f&uuml;r die gesamte Menschheit ist, hat Gott schlie&szlig;lich das Versprechen, das Er Abraham gemacht hatte, erf&uuml;llt.<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Genau wie es denen, die am Leben waren, oblag, der Botschaft des letzten Propheten in der Folge, der zu ihnen geschickt worden war, zu folgen, so obliegt es der ganzen Menschheit, der Botschaft Muhammads zu folgen.&nbsp; Gott hat versprochen, dass diese Botschaft unver&auml;ndert bestehen bleiben und f&uuml;r alle Zeiten und Orte angemessen sein soll.&nbsp; Es gen&uuml;gt, zu sagen, dass die Art des Islam dieselbe ist, wie die des Propheten Abraham, denn beide &ndash; die Bibel und der Quran &ndash; verehren Abraham als herausragendes Beispiel f&uuml;r jemanden, der sich selbst v&ouml;llig Gott unterworfen hat und seinen Gottesdienst nur Ihm allein und niemandem sonst zuteil werden lassen hat, ohne irgendwelche Vermittler.&nbsp; Wenn man sich dies vergegenw&auml;rtigt, sollte einem klar werden, dass der Islam die best&auml;ndigste und universellste Botschaft aller Religionen besitzt, denn alle Propheten und Gesandten waren &ldquo;Muslime&rdquo;, d.h. sie ergaben sich Gottes Willen und sie predigten &ldquo;Islam&rdquo;, d.h. Ergebung in den Willen des Allm&auml;chtigen Gottes, indem man Ihn allein anbetet und Seinen Befehlen gehorcht. &nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Hier sehen wir, dass jene, die sich heutzutage Muslime nennen, nicht etwa einer neuen Religion folgen, sie folgen eher der Religion und Botschaft aller fr&uuml;heren Propheten und Gesandten, die durch Gottes Befehl zu der Menschheit geschickt worden waren, auch als Islam bekannt.&nbsp; Das Wort &ldquo;Islam&rdquo; ist ein arabisches Wort und bedeutet buchst&auml;blich &ldquo;Ergebung zu Gott&rdquo;, und Muslime sind jene, die sich Gott freiwillig unterwerfen und Ihm aktiv gehorchen, und im Einverst&auml;ndnis mit Seiner Botschaft leben.<\/span><\/p>\r\n<h1 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">(teil 3 von 4): Die Glaubensgrundlagen des Islam<\/span><\/h1>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Es gibt viele Aspekte des Glaubens, von denen derjenige, der am Islam festh&auml;lt, fest &uuml;berzeugt sein muss.&nbsp; Von diesen Aspekten sind sechs die wichtigsten, sie sind als die &ldquo;Sechs Glaubensartikel&rdquo; bekannt.<\/span><\/p>\r\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">1)&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Glaube an Gott<\/span><\/h2>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Islam h&auml;lt den strikten Monotheismus und Glauben an Gott aufrecht, der das Herz des Glaubens bildet.&nbsp; Der Islam lehrt den Glauben an einen Gott, der weder zeugt noch Selbst gezeugt wurde und in Seiner Aufsicht &uuml;ber die Welt keinen Partner besitzt. &nbsp;Er allein erweckt zum Leben, l&auml;sst sterben, bringt Gutes, verursacht Leid und versorgt Seine Sch&ouml;pfung mit Unterhalt.&nbsp; Im Islam ist Gott der eine Sch&ouml;pfer, Herr, Erhalter, Gesetzgeber, Richter und Bewahrer des Universums.&nbsp; Es gibt keinen, der Ihm in Seinen F&auml;higkeiten und Eigenschaften, wie Wissen und Macht, gleich ist.&nbsp; Jeglicher Gottesdienst, Verehrung und Huldigung ist direkt an Gott zu richten und an niemand sonst.&nbsp; Jeder Bruch mit diesem Konzept leugnet die Grundlage des Islam.<\/span><\/p>\r\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">2)&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Glaube an die Engel<\/span><\/h2>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Anh&auml;nger des Islam m&uuml;ssen an die Unsichtbare Welt glauben, die im Quran erw&auml;hnt wird.&nbsp; Von dieser Welt sind die Engel Gottes Boten, jedem einzelnen von ihnen ist eine besondere Aufgabe zugewiesen.&nbsp; Sie besitzen keinen freien Willen oder die F&auml;higkeit, nicht zu gehorchen; es ist ihre besondere Natur, Gottes gl&auml;ubige Diener zu sein.&nbsp; Engel d&uuml;rfen nicht als Halbg&ouml;tter oder zu Objekten der Anbetung oder Verehrung genommen werden; sie sind nur Gottes Diener, die jedem Seiner Befehle gehorchen. &nbsp;<\/span><\/p>\r\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">3)&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Glaube an die Propheten und Gesandten<\/span><\/h2>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Islam ist eine universelle und umfassende Religion.&nbsp; Muslime glauben an alle Propheten, nicht nur an den Propheten Muhammad -m&ouml;ge Gott ihn loben- sondern auch an die hebr&auml;ischen Propheten, einschlie&szlig;lich Abraham und Moses, ebenso wie an die Propheten des neuen Testaments, Jesus und Johannes den T&auml;ufer.&nbsp; Der Islam lehrt, dass Gott nicht allein den Juden und Christen Propheten gesandt hat, sondern er schickte zu allen V&ouml;lkern dieser Welt Propheten mit einer zentralen Botschaft: Betet Gott allein an.&nbsp; Ein Muslim muss an alle von Gott geschickten Propheten glauben, die im Quran erw&auml;hnt werden, ohne irgendeinen Unterschied unter ihnen zu machen.&nbsp; Muhammad wurde mit der letzten Botschaft gesandt, und es wird nach ihm keinen weiteren Propheten geben.&nbsp; Seine Botschaft ist abschlie&szlig;end und ewig und durch ihn vervollst&auml;ndigte Gott Seine Botschaft an die Menschheit.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">4)&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Glaube an die Heiligen Schriften<\/span><\/h2>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Muslime glauben an bestimmte B&uuml;cher, die Gott der Menschheit durch seine Propheten herabgesandt hat. &nbsp;Diese B&uuml;cher schlie&szlig;en die B&uuml;cher Abrahams, die Thora von Moses, den Psalter Davids und das Evangelium von Jesus Christus mit ein.&nbsp; Diese B&uuml;cher entstammten alle derselben Quelle (Gott), derselben Botschaft und wurden alle in Wahrheit offenbart.&nbsp; Dies bedeutet aber nicht, dass diese Wahrheit so erhalten geblieben ist, wie sie offenbart worden war.&nbsp; Muslime (und auch viele j&uuml;dischen und christlichen Gelehrten und Historiker) stellten fest, dass diese B&uuml;cher, die heute existieren, nicht mehr die Originalschriften sind, die in Wirklichkeit verloren gegangen sind, ver&auml;ndert wurden und immer wieder &uuml;bersetzt worden sind und dadurch ihre Originalaussage verloren haben. Hiervon ausgenommen ist nachweislich nur die letzte Botschaft Allahs an die Menschen, der Quran.<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Wie die Christen das Neue Testament als Erf&uuml;llung und Vervollst&auml;ndigung des Alten Testaments betrachten, glauben die Muslime, dass der Prophet Muhammad Offenbarungen von Gott durch den Engel Gabriel erhalten hat, um die Irrt&uuml;mer der Menschen aufzukl&auml;ren, die sich in die Schriften und Lehren des Judentums, Christentums und aller anderen Religionen eingeschlichen hatten. &nbsp;Diese Offenbarung ist der Quran, offenbart in arabischer Sprache, und noch heute in seiner urspr&uuml;nglichen Form erhalten.&nbsp; Er versucht, die Menschheit in allen Lebenssituationen zu leiten: spirituell und weltlich, individuell und gemeinschaftlich.&nbsp; Er enth&auml;lt Richtlinien zur Lebensf&uuml;hrung, berichtet Geschichten und Parabeln, beschreibt die Eigenschaften Gottes und spricht &uuml;ber die besten Gesetze, um das gesellschaftliche Leben zu regieren. &nbsp;Er enth&auml;lt Rechtleitung f&uuml;r jedermann, jeden Ort und alle Zeiten.&nbsp; Millionen Menschen haben heutzutage den Quran auswendig gelernt und alle Quranexemplare von heute und von fr&uuml;her sind absolut identisch.&nbsp; Gott hat versprochen, dass Er den Quran bis zum Ende der Zeiten vor Ver&auml;nderungen besch&uuml;tzen wird, so dass die Rechtleitung f&uuml;r die Menschen deutlich erkennbar bleibt und die Botschaft aller Propheten f&uuml;r alle verf&uuml;gbar, die danach suchen.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">5)&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Glaube an das Leben nach dem Tod<\/span><\/h2>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Muslime glauben an einen Tag, an dem die gesamte Sch&ouml;pfung zugrunde gehen wird und alle wiedererweckt werden, damit sie f&uuml;r ihre Taten zur Rechenschaft gezogen werden: den Tag des Gerichts.&nbsp; An diesem Tag werden alle vor Gott versammelt, und jeder Einzelne wird &uuml;ber sein Leben in dieser Welt befragt und wie er es gelebt hat.&nbsp; Jene, die an dem richtigen Glauben an Gott und das Leben nach dem Tod festhielten und ihrem Glaube rechtschaffene Taten folgen lie&szlig;en, werden in das Paradies eingehen, auch wenn sie f&uuml;r einige ihrer S&uuml;nden im H&ouml;llenfeuer zahlen m&uuml;ssen, falls Gott nicht in Seiner Unendlichen Gerechtigkeit w&auml;hlt, ihnen zu vergeben.&nbsp; Was jene aber angeht, die dem G&ouml;tzendienst mit seinen vielen Gesichtern verfallen sind, die werden das H&ouml;llenfeuer betreten und es nie verlassen.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">6)&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Glaube an die G&ouml;ttliche Vorbestimmung<\/span><\/h2>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Islam betont, dass Gott vollst&auml;ndige Kraft und Wissen &uuml;ber alle Dinge besitzt, und dass nichts geschieht, au&szlig;er mit Seinem Willen und Seinem vollen Wissen. &nbsp;Was als G&ouml;ttlicher Ratschluss bekannt ist, Schicksal oder &ldquo;Verh&auml;ng-nis&rdquo; hei&szlig;t auf arabisch al-Qadr.&nbsp; Das Schicksal eines jeden Gesch&ouml;pfes ist Gott bereits bekannt.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Dieser Glaube widerspricht nicht dem freien Willen des Menschen, die Art seiner Taten selbst zu bestimmen. &nbsp;Gott zwingt uns nicht, etwas zu tun; wir k&ouml;nnen entscheiden, ob wir Ihm gehorchen oder nicht.&nbsp; Unsere Wahl ist Gott bereits bekannt, bevor wir es tun.&nbsp; Wir kennen unser Schicksal nicht selbst, aber Gott kennt das Schicksal aller Dinge.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Deshalb sollten wir einen festen Glauben haben, was auch immer uns bef&auml;llt, es entspricht Gottes Willen und geschieht mit Seinem Wissen.&nbsp; Es k&ouml;nnen uns in dieser Welt Dinge geschehen, die wir nicht verstehen, aber wir sollten darauf vertrauen, dass Gott Weisheit &uuml;ber alle Dinge besitzt.<\/span><\/p>\r\n<h1 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">(teil 4 von 4): Gottesdienst im Islam<\/span><\/h1>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Es gibt f&uuml;nf einfache aber essentielle gottesdienstliche Handlungsweisen, die alle praktizierende Muslime annehmen und befolgen m&uuml;ssen.&nbsp; Diese &ldquo;S&auml;ulen des Islam&rdquo; repr&auml;sentieren den Kern, der alle Muslime vereinigt.<\/span><\/p>\r\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">1)&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Das &ldquo;Glaubensbekenntnis&rdquo;<\/span><\/h2>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Ein Muslim ist jemand, der bezeugt, dass &ldquo;niemand das Recht hat, angebetet zu werden, au&szlig;er Gott, und Muhammad ist der Gesandte Gottes&rdquo;.&nbsp; Diese Erkl&auml;rung ist als die &ldquo;<em>Schahada<\/em>&rdquo; bekannt (Bezeugung, Zeugenaussage).&nbsp; Gott ist der arabische Name f&uuml;r Gott, genau wie Yahweh der hebr&auml;ische Name f&uuml;r Gott ist.&nbsp; Indem man diese einfache Erkl&auml;rung abgibt, wird man Muslim.&nbsp; Die Erkl&auml;rung betont den absoluten Glauben an die Einheit Gottes im Islam, Sein ausschlie&szlig;lich-es Recht auf Anbetung, ebenso wie den Lehrsatz, dass Gott etwas beizugesellen eine unverzeihliche S&uuml;nde ist, wie wir im Quran lesen:&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Wahrlich, Gott wird es nicht vergeben, dass Ihm G&ouml;tter zur Seite gestellt werden; doch Er vergibt das, was geringer ist als dies, wem Er will. &nbsp;Und wer Gott G&ouml;tter zur Seite stellt, der hat wahrhaftig eine gewaltige S&uuml;nde begangen.&rdquo; (Quran 4:48)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der zweite Teil des Glaubensbekenntnisses besagt, dass Muhammad -m&ouml;ge Gott ihn loben- ein Prophet Gottes ist, wie Abraham, Moses und Jesus vor ihm.&nbsp; Muhammad brachte die letzte, abschlie&szlig;ende Offenbarung.&nbsp; Indem sie Muhammad als das &ldquo;Siegel der Propheten&rdquo; anerkennen, glauben Muslime, dass seine Prophezeihung alle offenbarten Botschaften, bei Adam beginnend, best&auml;tigt und erf&uuml;llt.&nbsp; Zus&auml;tzlich spielt Muhammad eine vorbildliche Rolle aufgrund seines beispielhaften Lebens.&nbsp; Die Bem&uuml;hung eines Gl&auml;ubigen, dem Beispiel Muhammads zu folgen, spiegelt die Wichtigkeit wieder, die der Islam der Aus&uuml;bung und den Handlungen beimi&szlig;t.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">2)&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Das Gebet (<em>Salah<\/em>)<\/span><\/h2>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Muslime beten f&uuml;nfmal am Tag: bei Tagesanbruch, mittags, nachmittags, bei Sonnenuntergang, abends.&nbsp; Das hilft dem Gl&auml;ubigen, sich w&auml;hrend der Besch&auml;ftigung mit der Arbeit und der Familie, Gottes bewusst zu sein.&nbsp; Es richtet ihn wieder auf das spirituelle Zentrum aus, versichert ihm wieder die v&ouml;llige Abh&auml;ngigkeit von Gott und l&auml;sst ihn die weltlichen Angelegenheiten in Aussicht auf das letzte Gericht und das Jenseits sehen.&nbsp; Das Gebet besteht aus Abschnitten des Stehens, Verbeugens, Niederwerfens mit dem Gesicht zum Boden und Sitzen.&nbsp; Das Gebet ist ein Mittel, um die Verbindung zwischen Gott und Seiner Sch&ouml;pfung aufrechtzuerhalten.&nbsp; Es enth&auml;lt Rezitationen aus dem Quran, Lobpreisungen Gottes, Gebete um Vergebung und andere unterschiedliche Bittgebete.&nbsp; Es ist Ausdruck der Ergebung, Demut und Anbetung Gottes.&nbsp; An jedem sauberen Ort kann man beten: allein oder in Gemeinschaft, in einer Moschee oder zu Hause, bei der Arbeit oder auf der Stra&szlig;e, drinnen oder drau&szlig;en.&nbsp; Es ist vorzuziehen, mit anderen als eine Einheit zu beten, das demonstriert Disziplin, Br&uuml;derlichkeit, Gleichheit und Zusammenhalt.&nbsp; Wenn sie sich zum Gebet vorbereiten, richten die Muslime ihre Gesichter nach Mekka, die Heilige Stadt, die um die Kaaba herum angelegt ist &ndash; das Gotteshaus, das Abraham und sein Sohn Ismael erbaut haben.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">3)&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Das Pflicht-Almosen (<em>Zakah)<\/em><\/span><\/h2>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Im Islam ist der wahre Eigent&uuml;mer aller Dinge Gott, nicht der Mensch. &nbsp;Den Leuten wird ihr Gut von Gott anvertraut.&nbsp;&nbsp;<em>Zakah<\/em>&nbsp;ist ein Gottesdienst und eine Danksagung an Gott, indem man die Armen und Bed&uuml;rftigen unterst&uuml;tzt, wodurch der eigene Reichtum gereinigt wird.&nbsp; Dazu wird ein j&auml;hrlicher Betrag von 2,5% des eigenen Besitzes und Verm&ouml;gens gefordert.&nbsp; Aus diesem Grunde ist&nbsp;<em>Zakah&nbsp;<\/em>nicht einfaches &ldquo;Almosen&rdquo;, es ist eine Verpflichtung f&uuml;r jene, die ihren Reichtum von Gott erhalten haben, f&uuml;r die Bed&uuml;rfnisse der weniger gl&uuml;cklichen Mitglieder der Gesellschaft aufzukommen.&nbsp;&nbsp;<em>Zakah<\/em>&nbsp;wird verwendet, um die Armen, Waisen und Witwen zu unterst&uuml;tzen, den Schuldnern zu helfen und in alten Zeiten, um Sklaven zu befreien.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">4)&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Das Fasten im Ramadhan (<em>Saum<\/em>)<\/span><\/h2>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Ramadhan ist der neunte Monat im islamischen Mondkalender, der mit Fasten verbracht wird.&nbsp; Gesunde Muslime enthalten sich von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang dem Essen, Trinken und der sexuellen Aktivit&auml;t.&nbsp; Das Fasten entwickelt Spiritualit&auml;t, das Bewu&szlig;tsein der Abh&auml;ngigkeit von Gott und lehrt einen, mit weniger auszukommen.&nbsp; Ein besonderes Abendgebet wird in den Moscheen verrichtet, dessen Quranrezitationen von weitem zu h&ouml;ren sind.&nbsp; Die Familien stehen vor Sonnenaufgang auf, um ihre erste Mahlzeit des Tages einzunehmen, die ihnen bis zum Sonnenuntergang Kraft geben soll.&nbsp; Der Monat Ramadhan endet mit einem der beiden gro&szlig;en islamischen Feste, dem Fest des Fastenbrechens, genannt Id-ul-Fitr, das durch Freude, Familienbesuche und dem Austauschen von Geschenken gekennzeichnet ist.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">5)&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Die f&uuml;nfte S&auml;ule ist die Pilgerreise oder Ha\u011f\u011f nach Mekka<\/span><\/h2>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Mindestens einmal im Leben muss jeder erwachsene Muslim, der gesundheitlich und finanziell dazu in der Lage ist, etwas Zeit, Geld, Stellung und allt&auml;glichen Komfort des Lebens opfern, um die Ha\u011f\u011f-Pilgerreise zu unternehmen und sich ganz dem Gottesdienst zu widmen.&nbsp; Jedes Jahr reisen &uuml;ber zwei Millionen Muslime aus unterschiedlichsten L&auml;ndern und mit unterschiedlichen Sprachen aus der ganzen weiten Welt in die Heilige Stadt Mekka<a title=\" Die Stadt Mekka liegt in Saudi Arabien.\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/3\/#_ftn12934\">[1]<\/a>, um dem Ruf Gottes Folge zu leisten.<\/span><\/p>\r\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Wer sind Muslime?<\/span><\/h2>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Das arabische Wort &ldquo;Muslim&rdquo; bedeutet buchst&auml;blich &ldquo;jemand, der sich im Zustand des Islam befindet (Ergebenheit unter den Willen und das Gesetz Gottes)&rdquo;.&nbsp; Die Botschaft des Islam richtet sich an die ganze Welt, und jeder, der seine Botschaft annimmt, wird Muslim.&nbsp; Es gibt &uuml;ber eine Milliarden Muslime weltweit.&nbsp; Muslime stellen die Mehrheit der Bev&ouml;lkerung in 56 L&auml;ndern. Viele Menschen sind erstaunt dar&uuml;ber, dass die Mehrheit der Muslime keine Araber sind.&nbsp; Obwohl die meisten Araber Muslime sind, gibt es auch Araber, die Christen, Juden und Atheisten sind.&nbsp; Lediglich 20% der 1,2 Milliarden Muslime auf der Welt stammen aus arabischen L&auml;ndern.&nbsp; Es gibt bedeutende muslimische Bev&ouml;lkerungsanteile in Indien, China, Zentralasien, Russland, Europa und Amerika.&nbsp; Wenn man nur einen Blick auf die unterschiedlichen V&ouml;lker wirft, die in der muslimischen Welt leben &ndash; von Nigeria bis Bosnien und von Marokko bis Indonesien &ndash; ist es leicht zu erkennen, dass es Muslime aller Rassen, ethnischer Gruppen, Kulturen und Nationalit&auml;ten gibt.&nbsp; Der Islam war schon immer eine universelle Botschaft f&uuml;r alle V&ouml;lker.&nbsp; Islam ist die zweitgr&ouml;&szlig;te Religion der Welt und wird bald die zweitgr&ouml;&szlig;te Religion in Amerika.&nbsp; Aber nur wenige Menschen wissen, was der Islam ist.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<div style=\"text-align: justify;\">\r\n<hr size=\"2\" \/>\r\n<\/div>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>Footnotes:<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-footnote-text\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><a title=\"Back to the refrence of this footnote\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/3\/#_ftnref12934\">[1]<\/a>&nbsp;Die Stadt Mekka liegt in Saudi Arabien.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<h1 style=\"text-align: justify;\"><\/h1>","excerpt":"","terms":null,"visibility_roles":"","comment_status":1,"comment_count":0,"read_counter":25578,"lft":908,"rght":909,"promote":1,"sticky":0,"status":1,"publish_start":null,"publish_end":null,"created_at":"2014-08-05T03:00:00.000000Z","updated_at":"2026-05-06T23:01:21.000000Z","language_id":7,"user_id":7,"author_id":780,"publisher_id":0,"category_id":1,"parent_id":566,"books":[],"fatawas":[],"videos":[],"audios":[],"author_name":"M. 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