{"article":{"id":915,"title":"Die dritte S\u00e4ule des Islam: Almosen","slug":"die-dritte-sule-des-islam-almosen","word":"\/uploads\/articles\/de-The Third Pillar of Islam.docx","pdf":"\/uploads\/articles\/de-The Third Pillar of Islam.pdf","mime_type":null,"type":"node","path":"\/nodes\/view\/type:article\/slug:die-dritte-sule-des-islam-almosen","hint":"","body":"<h1 style=\"text-align: center;\"><span>Die dritte S&auml;ule des Islam: Almosen<\/span><\/h1>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">&nbsp;<img style=\"display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;\" src=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/articles\/images\/The_Third_Pillar_of_Islam_-_Compulsory_Charity_001.jpg\" alt=\"\" \/><\/span><\/p>\r\n<h1 style=\"text-align: justify;\"><\/h1>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Im Islam wird nicht nur empfohlen, Almosen zu geben, es ist die Pflicht eines jeden finanziell stabilen Muslim.&nbsp; Jenen Almosen zu geben, die einen Anspruch darauf haben, ist Teil des muslimischen Charakters und eine der f&uuml;nf S&auml;ulen der islamischen Lebens-weise.&nbsp;&nbsp;<em>Zakat<\/em>wird als Pflicht-Almosen betrachtet; sie ist f&uuml;r alle, die ihr Hab und Gut von Gott erhalten haben, eine Pflicht, damit sie den bed&uuml;rftigen Mitgliedern der Gemeinschaft damit helfen.&nbsp; V&ouml;llig gef&uuml;hllos und ohne Gemeinschaftsgeist interessieren sich manche Leute nur daf&uuml;r, wie sie ihren Reichtum horten und vermehren k&ouml;nne, indem sie ihn mit Zinsen verleihen.&nbsp; Die islamische Lehre befiehlt genau das Gegenteil dieses eigenn&uuml;tzigen Verhaltens.&nbsp; Der Islam empfiehlt, den Reichtum mit anderen zu teilen und den Leuten dazu zu verhelfen, auf eigenen Beinen zu stehen und produktive Mitglieder der Gesellschaft zu werden.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Auf arabisch bedeutet&nbsp;<em>Zakat&nbsp;<\/em>w&ouml;rtlich &ldquo;Reinigung&rdquo;, denn&nbsp;<em>Zakat&nbsp;<\/em>reinigt das Herz des Menschen von Habsucht. &nbsp;Die Liebe zum Reichtum ist nur zu nat&uuml;rlich, und es bedarf eines festen Glaubens an Gott, um etwas von seinem Reichtum mit anderen zu teilen.&nbsp;&nbsp;<em>Zakat<\/em>&nbsp;muss f&uuml;r verschiedene Kategorien des Eigentums gezahlt werden &ndash; Gold, Silber, Geld; Weidetierbestand, landwirtschaftliche Produkte und gesch&auml;ftliche Waren &ndash; und ist zahlbar ein Jahr, nachdem es in den Besitz gelangt ist und das Gesamtverm&ouml;gen eine festgesetzte Mindestgrenze &uuml;berschritten hat.&nbsp; Es wird ein j&auml;hrlicher Betrag von 2,5 % des Besitzes und Verm&ouml;gens einer Einzelperson verlangt. (Die Abgabe einer Ernte oder von Weidetieren wird anders bemessen.)&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">&Auml;hnlich dem Gebet, das sowohl eine individuelle als auch eine geimeinschaft-liche Verpflichtung darstellt, bringt die&nbsp;<em>Zakat&nbsp;<\/em>den Gottesdienst und die Dankbar-keit eines Muslim Gott gegen&uuml;ber zum Ausdruck, indem er Bed&uuml;rftige unterst&uuml;tzt. &nbsp;Im Islam ist der wahre Eigent&uuml;mer aller Dinge nicht der Mensch, sondern Gott.&nbsp; Die Anh&auml;ufung von Reichtum f&uuml;r einen selbst oder damit es das eigene Ansehen vermehrt, wird verdammt.&nbsp; Reine Anh&auml;ufung von Reichtum z&auml;hlt im Angesicht Gottes &uuml;berhaupt nichts.&nbsp; Es ist f&uuml;r den Menschen weder in diesem Leben noch im Jenseits von Nutzen.&nbsp; Der Islam lehrt den Menschen, dass sie ihren Reichtum mit der Absicht, davon f&uuml;r ihre eigenen Bed&uuml;rfnisse und die Bed&uuml;rfnisse anderer zu spenden, vermehren sollen.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;&lsquo;Der Mensch&rsquo;, sagte der Prophet, &lsquo;sagt: Mein Reichtum!&nbsp; Mein Reichtum!&rsquo; &nbsp;Habt ihr keinen Reichtum, au&szlig;er dem, was ihr an Almosen gebt und so bewahrt ihr ihn, bekleidet euch und zehrt davon, e&szlig;t und braucht ihn auf?&rdquo;<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Das gesamte Konzept des Reichtums wird im Islam als ein Geschenk Gottes betrachtet.&nbsp; Gott, Der diesen Reichtum der Person zur Verf&uuml;gung gestellt hat, gab ihm einen Teil davon f&uuml;r die Armen, also besitzen die Armen einen Anspruch auf den Reichtum der Person.&nbsp;&nbsp;<em>Zakat<\/em>&nbsp;erinnert Muslime daran, dass alles, das sie besitzen, Gott geh&ouml;rt.&nbsp; Den Leuten wird ihr Reichtum als etwas Anvertrautes von Gott gegeben, und&nbsp;<em>Zakat&nbsp;<\/em>befreit die Muslime von der Liebe zum Geld.&nbsp; Das Geld, das als&nbsp;<em>Zakat&nbsp;<\/em>gegeben wird, ist nichts, das Gott ben&ouml;tigt oder erh&auml;lt.&nbsp; Er steht &uuml;ber jeglicher Art von Abh&auml;ngigkeit.&nbsp; Gott verspricht in Seiner grenzenlosen Gnade Lohn f&uuml;r jene, die den Bed&uuml;rftigen helfen, mit der einen Grundvorraussetzung, dass sie&nbsp;<em>Zakat<\/em>&nbsp;im Namen Gottes spenden; man sollte keinerlei weltlichen Gewinne von den&nbsp;<em>Zakat<\/em>-Empf&auml;ngern erwarten oder verlangen, noch sollte man seinen Namen als Wohlt&auml;ter preisen.&nbsp; Die Gef&uuml;hle eines&nbsp;<em>Zakat-&nbsp;<\/em>Empf&auml;ngers sollten nicht verletzt werden, indem man ihm das Gef&uuml;hl vermittelt, minderwertig zu sein oder indem man ihn an die Unterst&uuml;tzung erinnert.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Geld, das als&nbsp;<em>Zakat<\/em>&nbsp;gegeben worden ist, kann nur f&uuml;r spezielle, besondere Dinge verwendet werden.&nbsp; Das Islamische Gesetz legt fest, dass Almosen nur daf&uuml;r benutzt werden darf, um Arme, Waisen und Witwen zu unterst&uuml;tzen, Sklaven und Schuldner zu befreien und um anderen Bed&uuml;rftigen zu helfen, wie im Quran (9:60) besonders erw&auml;hnt wird.&nbsp;&nbsp;<em>Zakat<\/em>, das vor mehr als 1400 Jahren eingef&uuml;hrt wurde, funktioniert in der muslimischen Gesellschaft als eine Art Sozialversicherung.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Weder die j&uuml;dischen noch die christlichen Schriften loben die Befreiung von Sklaven, indem sie es in den Rang einer gottesdienstlichen Handlung emporheben.&nbsp; In der Tat ist der Islam die einzige Religion auf der Welt, welche die Gl&auml;ubigen anweist, Sklaven finanziell zu unterst&uuml;tzen, damit sie ihre Freiheit wiedererlangen k&ouml;nnen und er erhob die Freilassung eines Sklaven in den Rang der gottesdienst-lichen Handlungen &ndash; sofern es getan wird, um Gott zu gefallen.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Unter den Kalifen war die Sammlung und die Auszahlung von&nbsp;<em>Zakat&nbsp;<\/em>Aufgabe des Staates.&nbsp; In der gegenw&auml;rtigen muslimischen Welt ist es dem Einzelnen &uuml;berlassen, mit Ausnahme mancher L&auml;nder, in denen der Staat diese Rolle teilweise &uuml;bernimmt.&nbsp; Die meisten Muslime im Westen verteilen&nbsp;<em>Zakat<\/em>&nbsp;&uuml;ber islamische Wohlfahrtsverb&auml;nde, Moscheen oder sie geben sie direkt den Armen.&nbsp; Geld wird nicht bei religi&ouml;sen Veranstaltungen gesammelt oder auf Kollekten-tellern, aber in manchen Moscheen steht eine Sammelb&uuml;chse f&uuml;r jene, die&nbsp;<em>Zakat<\/em>geben wollen.&nbsp; Von der&nbsp;<em>Zakat<\/em>&nbsp;abgesehen, wird au&szlig;erdem empfohlen, privat noch andere Formen des Almosens, m&ouml;glichst im Verborgenen,&nbsp; zu geben, mit der Absicht, dies einzig und allein f&uuml;r Gott zu tun.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Neben&nbsp;<em>Zakat<\/em>&nbsp;betonen der Quran und die Ahadith (Aussagen und Taten des Propheten Muhammad, m&ouml;ge Gott seine Erw&auml;hnung vermehren)&nbsp;<em>Sadaqah<\/em>, oder freiwillige Almosengaben, die f&uuml;r Bed&uuml;rftige bestimmt sind. &nbsp;Der Quran empfiehlt das Speisen der Hungrigen, das Bekleiden der Nackten, das Helfen derer, die Hilfe bed&uuml;rfen und je mehr man hilft, desto mehr hilft Gott einem; und je mehr man gibt, desto mehr gibt einem Gott.&nbsp; Man f&uuml;hlt: Wenn man sich um andere k&uuml;mmert, k&uuml;mmert sich Gott um einen.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>","excerpt":"","terms":null,"visibility_roles":"","comment_status":1,"comment_count":0,"read_counter":10161,"lft":1606,"rght":1607,"promote":1,"sticky":0,"status":1,"publish_start":null,"publish_end":null,"created_at":"2014-08-13T00:06:00.000000Z","updated_at":"2026-04-05T01:47:51.000000Z","language_id":7,"user_id":7,"author_id":97,"publisher_id":0,"category_id":1,"parent_id":912,"books":[],"fatawas":[],"videos":[],"audios":[],"author_name":"www.islamreligion.com - Islam Religion Website","category_name":"Introducing Islam","category_slug":"Introducing-islam","get_date":"2014-08-13","pdf_asset":"http:\/\/www.islamland.com\/uploads\/articles\/de-The Third Pillar of Islam.pdf","word_asset":"http:\/\/www.islamland.com\/uploads\/articles\/de-The Third Pillar of Islam.docx"},"translations":[],"article_books":[],"article_fatawas":[],"article_videos":[],"article_audios":[],"url":"http:\/\/www.islamland.com\/index.php\/bas\/api\/articles\/die-dritte-sule-des-islam-almosen"}