{"article":{"id":3509,"title":"Die Schaffung eines Bewusstseins f\u00fcr die Umwelt","slug":"die-schaffung-eines-bewusstseins-fr-die-umwelt","word":"\/uploads\/articles\/deThe Creation of an Environmental Conscience.docx","pdf":"\/uploads\/articles\/deThe Creation of an Environmental Conscience.pdf","mime_type":null,"type":"node","path":"\/nodes\/view\/type:article\/slug:die-schaffung-eines-bewusstseins-fr-die-umwelt","hint":"","body":"<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-size: xx-large;\"><strong><strong><strong><strong>Die Schaffung eines Bewusstseins f&uuml;r die Umwelt<\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong><img style=\"display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;\" src=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/articles\/images\/The_Creation_of_an_Environmental_Conscience_(part_1_of_4)_001.jpg\" alt=\"\" \/><br \/><\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>(teil 1 von 4): Die Natur der Natur<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&bdquo;Sein ist das K&ouml;nigreich der Himmel und der Erde. Und zu Ihm werdet ihr zur&uuml;ckgebracht.\"<\/strong><strong>&nbsp;<\/strong><strong>&nbsp;(Quran 39:44)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Islam lehrt, dass alles im Universum, alle &ouml;kologischen Systeme und die Lebensformen, die sie unterst&uuml;tzen, erschaffen wurden und erhalten werden von ihrem Herrn - &nbsp;Gott, dem Einen Wahren Gott, Gott.&nbsp; Als solches haben menschliche Wesen tats&auml;chlich mehr mit einem Fisch im Meer, den V&ouml;geln am Himmel und den wilden Tieren, die auf Erden kreuchen gemeinsam, als mit Gott Selbst.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&bdquo;Es gibt kein Getier auf Erden und keinen Vogel, der auf seinen zwei Schwingen dahinfliegt, die nicht Gemeinschaften w&auml;ren so wie ihr. Nichts haben Wir in dem Buch ausgelassen. Vor ihrem Herrn sollen sie dann versammelt werden.&ldquo;<\/strong><strong>&nbsp;<\/strong><strong>&nbsp;<\/strong><strong>(Quran 6:38)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Auch wenn der Mensch an der Spitze der Nahrungskette steht, ist er immer noch ein Teil der Nahrungskette; w&auml;hrend der Sch&ouml;pfer keinerlei Bedarf an Nahrung besitzt oder daran, Schutz zu suchen oder sich fortzupflanzen. &nbsp;Diejenigen, die vers&auml;umen, diese Realit&auml;t zu sehen und die anstatt dessen ihre Mitmenschen als Anbetungsobjekte nehmen, tun gut daran, &uuml;ber folgenden Vers nachzudenken:<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Der Messias, der Sohn der Maria, war nur ein Gesandter; gewi&szlig;, andere Gesandte sind vor ihm dahingegangen. Und seine Mutter war eine Wahrhaftige; beide pflegten, Speise zu sich zu nehmen. Siehe, wie Wir die Zeichen f&uuml;r sie erkl&auml;ren, und siehe, wie sie sich abwenden.&rdquo;&nbsp;(Quran 5:75)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Bemerkenswert ist an diesem Vers, zu betonen, dass wenn jemand Nahrung haben muss, so muss er oder sie auch urinieren usw., um sich von den Abfallprodukten der Nahrung zu befreien.&nbsp; Wie weit entfernt ist Gott von derartigen physiologischen Bed&uuml;rfnissen.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Auch vor dir schickten Wir keine Gesandten, die keine Speise a&szlig;en oder nicht auf den M&auml;rkten umhergingen...&rdquo;(Quran 25:20)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Mit anderen Worten, obwohl die Propheten, ihre Anh&auml;nger und die gl&auml;ubigen Mitglieder ihrer Haushalte wirklich die besten und rechtschaffendsten Gesch&ouml;pfe Gottes waren, die jemals auf der Erdoberfl&auml;che gewandelt sind, waren sie trotz allem&nbsp;<em>Seine Gesch&ouml;pfe<\/em>, von Ihm gesandt und v&ouml;llig von Ihm abh&auml;ngig, was ihr Leben, ihre Versorgung und ihre Erl&ouml;sung angeht.&nbsp; Bevor man daher die Beziehung zwischen Mensch und seiner Umgebung einsch&auml;tzen kann, muss man zuerst die Beziehung zwischen Mensch und Gott sch&auml;tzen.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><em>Ubudiyya<\/em>&nbsp;&ndash; dem Einen Gott dienen&nbsp;<\/span><\/h2>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Muslime glauben, dass die gesamte Sch&ouml;pfung in einem nat&uuml;rlichen Zustand der Unterwerfung zu ihrem Sch&ouml;pfer geschaffen wurde.&nbsp; Das bedeutet, da sich alle Dinge von Geburt an dem Einen Gott unterwerfen, befinden sie sich in dem nat&uuml;rlichen Zustand des Islam &ndash; so gesehen.&nbsp; Der Gepard, der die Gazelle jagt und die Gazelle, die vor dem Geparden fl&uuml;chtet, verhalten sich nicht nur so, weil Gott es so f&uuml;r sie vorgeschrieben hat, sondern weil Er es so befohlen hat.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Und Sein ist, wer in den Himmeln und auf der Erde ist. Alle sind Ihm gehorsam.&rdquo; (Quran 30:26)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Es ist nur so, weil die Sch&ouml;pfung genau dem Verlauf folgt, den Gott f&uuml;r sie bestimmt hat, dass wir Ausgeglichenheit und Harmonie im gesamten Universum haben, die allgemein als &ldquo;die Naturgesetze&rdquo; oder &bdquo;die nat&uuml;rliche Ordnung des Universums&ldquo; bekannt sind.&nbsp; Dieser Gehorsam der Welt um uns herum dem G&ouml;ttlichen gegen&uuml;ber in ihrem Handeln ihrer eingeborenen Natur entsprechend, ist ein Zustand st&auml;ndiger Dienstbarkeit und Anbetung.&nbsp; Zahlreiche Passagen des Qur&acute;an weisen auf diese Realit&auml;t hin.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Hast du nicht gesehen, da&szlig; Allah es ist, Den alle lobpreisen, die in den Himmeln und auf Erden sind, und sogar die V&ouml;gel im Schwebeflug? Jedes (Gesch&ouml;pf) kennt seine eigene (Weise von) Gebet und Lobpreisung. Und Allah wei&szlig; wohl, was sie tun.&rdquo;&nbsp;(Quran 24:41)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Die sieben Himmel und die Erde und alle darin lobpreisen Ihn; und es gibt nichts, was Seine Herrlichkeit nicht preist; ihr aber versteht deren Lobpreisung nicht.&nbsp;Wahrlich, Er ist Nachsichtig, Allverzeihend.&rdquo; (Quran 17:44)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Da ist keiner in den Himmeln noch auf der Erde, der dem Allerbarmer anders denn als Diener sich nahen d&uuml;rfte.&rdquo;(Quran 19:93)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><em>Fitra<\/em>&nbsp;&ndash; Die urspr&uuml;nglische Natur des Menschen<\/span><\/h2>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Auch Menschen wurden mit einer&nbsp;<strong>nat&uuml;rlichen islamischen Veranlagung<\/strong>geschaffen, die als&nbsp;<em>Fitra<\/em>&nbsp;bekannt ist.&nbsp; Wenn sie sich selbst &uuml;berlassen w&uuml;rden, um ihrer&nbsp;<em>Fitra<\/em>&nbsp;oder &bdquo;Natur&ldquo; zu folgen, w&uuml;rden alle Menschen an den&nbsp;<em>Tauhid<\/em>(islamischen Monotheismus) glauben, sie w&uuml;rden instinktiv ihren Sch&ouml;pfer erkennen und w&auml;ren geneigt, Ihn anzubeten und allgemein gute Taten zu verrichten.&nbsp; Gott sagt im Qur&acute;an:<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;So richte dein Antlitz in aufrichtiger Weise auf den Glauben; (dies entspricht) der nat&uuml;rlichen Veranlagung (<em>Fitra<\/em>), mit der Allah die Menschen geschaffen hat. Es gibt keine Ver&auml;nderung an Allahs Sch&ouml;pfung. Das ist der best&auml;ndige Glaube.&nbsp;Allein die meisten Menschen wissen es nicht.&rdquo; (Quran 30:30)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Also kann mit Recht argumentiert werden, dass Islam und damit alles, was f&uuml;r gut gehalten wird, einschlie&szlig;lich Umweltbewusstsein, nicht notwendigerweise etwas ist, das indoktriniert werden m&uuml;sste, sondern einfach nur aus der Tiefe hinauf in das Bewusstsein des Menschen aufgeweckt werden muss. &nbsp;Nur dann wird die Menschheit im Einklang mit dem &uuml;brigen Universum leben.&nbsp; Nach alledem hat jede menschliche Seele, die jemals gelebt hat und leben wird, mindestens einmal geschworen, ihren Sch&ouml;pfer erkannt zu haben.<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Und als dein Herr aus den Kindern Adams - aus ihren Lenden ihre Nachkommenschaft hervorbrachte und sie zu Zeugen gegen Sich Selbst machte (, indem Er sprach): \"Bin Ich nicht euer Herr?\", sagten sie: \"Doch, wir bezeugen es.\" (Dies ist so,) damit ihr nicht am Tage der Auferstehung sprecht: \"Siehe, wir wu&szlig;ten nichts davon.\"&rdquo;&nbsp;(Quran 7:172)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>(teil 2 von 4): Mensch &ndash; Gottes Statthalter auf Erden<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Und als dein Herr zu den Engeln sprach: Ich mache auf der Erde einen&nbsp;<em>Khalifa&nbsp;<\/em>(Nachfolger), sagten sie: &acute;Machst du dort einen, der dort Unheil anrichtet und Blut vergie&szlig;t? Und wir preisen Dich mit Deinem Lob, und Wir heiligen Dich!&acute; Er sprach: Ich wei&szlig;, was ihr nicht wisst.&rsquo;&rdquo; (Quran 2:30)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die Menschheit wurde durch ihren Vater Adam als&nbsp;<em>Khalifah<\/em>&nbsp;&ndash; ein Begriff der gleicherma&szlig;en Nachfolger, Verwalter, Vertrauter, Vizek&ouml;nig und H&uuml;ter bedeutet - auf die Erde entsandt. &nbsp;Das bedeutet, der Mensch wurde daf&uuml;r verantwortlich gemacht, die Resourcen der Erde mit Bedacht zu verwenden; Resourcen, die Gott f&uuml;r jeden Bedarf bereitgestellt hat.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Gott ist es, Der die Himmel und die Erde geschaffen hat und vom Himmel Wasser herabgesandt hat und damit von den Fr&uuml;chten hervorgebracht hat als Versorgung f&uuml;r euch, und Er hat euch die Schiffe dienstbar gemacht, damit sie auf dem Meer fahren nach Seinem Auftrag, und Er hat euch die Gew&auml;sser dienstbar gemacht, und Er hat euch die Sonne dienstbar gemacht und den Mond, zwei Unerm&uuml;dliche, und Er hat euch die Nacht dienstbar gemacht und die Tageszeit...&rdquo; (Quran 14:32-33)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Seht ihr nicht, dass Gott euch dienstbar gemacht hat, was in den Himmeln und was auf der Erde ist, und Er euch mit Seinen Wohltaten &uuml;berh&auml;uft, &auml;u&szlig;eren und inwendigen? &nbsp;Und unter den Menschen ist mancher, der &uuml;ber Gott streitet ohne Wissen und ohne Rechtleitung und ohne erleuchtende Schrift.&rdquo; (Quran 31:20)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Also wurde die Erde zu einem bestimmten Sinn und Zweck geschaffen: um es den Menschen leicht zu machen, ihre Aufgabe zu erf&uuml;llen, zu der sie erschaffen wurden: ihren Sch&ouml;pfer anzubeten und Ihm zu dienen.<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Und Ich (Gott) habe die&nbsp;<em>\u011einn&nbsp;<\/em>und die Menschheit zu nichts sonst geschaffen, au&szlig;er dass sie Mir (Alleine) dienen.&rdquo; (Quran 51:56)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Obwohl die Erschaffung der Himmel und der Erde in den Augen Gottes eigentlich viel gro&szlig;artiger ist, als die Erschaffung der Menschheit [siehe Qur&acute;an 40:57], tragen die Menschen eine Verantwortung, die die Himmel und die Erde nicht tragen.&nbsp; In der Tat hat Gott den Himmeln und der Erde angeboten, ihnen moralische Verantwortung zu &uuml;bertragen.&nbsp; Allerdings verstanden sie welches Gewicht von ihnen verlangt werden w&uuml;rde und daher lehnten sie voller Respekt ab.&nbsp; Adam aber akzeptierte es, die moralische Verantwortung im Namen der Menschheit auf sich zu nehmen.&nbsp; Ach! Anders als ihr Vater waren und sind viele Nachkommen Adams ungl&auml;ubig, unf&auml;hig und unwilling, ihren Verpflichtungen treu zu sein.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Wir haben ja das Anzuvertrauende den Himmeln und der Erde und den Felsenbergen angeboten, da weigerten sie sich, dass sie es tragen und schreckten davor zur&uuml;ck, und der Mensch hat es getragen, er ist ja unrechthandelnd (sich selbst gegen&uuml;ber) unwissend (in bezug auf die Ergebnisse)...&rdquo; (Quran 33:72)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Wenn der Mensch voller Glauben seine Treuepflicht erf&uuml;llt, indem er Gott gehorcht und anbetet, wie es seiner angeborenen Natur entspricht, erlangt er Gottes Zufriedenheit und Belohnung; wenn er es nicht tut, braucht er Seine Vergebung. &nbsp;Zuf&auml;llig ist der einzige Grund daf&uuml;r, dass eine Person falschen und erdr&uuml;ckenden W&uuml;nschen erliegt, dass die Person sich selbst erlaubt, von ihrer Natur weggeleitet zu werden; vom geraden Weg abzuweichen und die krumme Bahn einzuschlagen, die der Feind Gottes und des Menschen eingeschlagen hat: Satan.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Er (Satan) sagte: &acute;Hast Du Dir diesen angesehen, den Du mehr als mich geehrt hast? &nbsp;Wenn Du mir Aufschub gibst bis zum Tag der Auferstehung, ganz bestimmt &uuml;berw&auml;ltige ich seine Nachkommenschaft, au&szlig;er wenigen.&rdquo; (Quran 17:62)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Und er (Satan) hat gesagt: &acute;Ganz bestimmt nehme ich von Deinen Knechten eine pflichtm&auml;&szlig;ige Zuteilung, und ganz bestimmt lasse ich sie fehlgehen, und ganz bestimmt wecke ich W&uuml;nsche in ihnen, und ganz bestimmt trage ich es ihnen auf, so dass sie ganz bestimmt dem Vieh die Ohren einschneiden, und ganz bestimmt trage ich es ihnen auf, dass sie ganz bestimmt die Sch&ouml;pfung Allahs &auml;ndern&acute;, - und wer sich den Teufel als Schutzfreund nimmt, anstatt Gott, der hat schon ganz klaren Verlust erlitten.&nbsp; Er macht ihnen Versprechungen und weckt ihnen W&uuml;nsche, und der Teufel verspricht nichts au&szlig;er der Verblendung.&rdquo; (Quran 4:118-120)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">So, nachdem wir nun die wichtigste Realit&auml;t &uuml;ber die nat&uuml;rliche Umgebung und unseren Platz darin kennengelernt haben, die darin besteht, dass mit Ausnahme der Menschheit (und der&nbsp;<em>\u011einn<\/em>) die gesamte Sch&ouml;pfung belebt oder unbelebt, aus dem, was ihr angeborenen ist, heraus Gott gehorcht und in Harmonie lebt, lernen wir ebenfalls, wie der Mensch seinen unschuldigen, nat&uuml;rlichen Zustand zur&uuml;ckgewinnen kann: indem er Gott dient und Ihm gehorcht.&nbsp; Und eine der gro&szlig;en und lobenswerten Taten des Gehorsams ist, uns verantwortungsbewusst der Welt um uns herum gegen&uuml;ber zu verhalten.&nbsp; Eine Welt, die f&uuml;r den Zweck dieser Abhandlung, in zwei Hauptreiche oder Resourcen aufgeteilt werden kann: die Dinge des Tierreichs und ihrer nat&uuml;rlichen Heimat.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Gott ist es, Der euch das Meer dienstbar gemacht hat, damit die Schiffe darauf fahren nach Seinem Befehl, und damit ihr von Seiner Gunst erstrebt, und vielleicht seid ihr dankbar.&nbsp; Und Er hat euch dienstbar gemacht, was in den Himmeln und was auf der Erde ist, insgesamt von Ihm.&nbsp; Hierin sind ja bestimmt Zeichen f&uuml;r Leute, die nachdenken.&rdquo; (Quran 45:12-13)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>(teil 3 von 4): Tierrecht und Unrecht<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Und Gott hat jedes Lebewesen aus Wasser erschaffen. Unter ihnen sind manche, die auf ihren B&auml;uchen kriechen, und unter ihnen sind manche, die auf zwei Beinen gehen, und unter ihnen sind manche, die sich auf vieren fortbewegen. Gott schafft, was Er will. Wahrlich, Gott hat Macht &uuml;ber alle Dinge.&rdquo;<\/strong><strong>&nbsp;<\/strong><strong>(Quran 24:45)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">In den &uuml;berlieferten Texten des Islam finden wir, dass Gott Tieren bei den Schicksalen von V&ouml;lkern nicht unbedeutende Rollen zukommen lassen hat.&nbsp; Schlie&szlig;lich werden wir im obrigen Vers &uuml;ber unseren gemeinsamen Ursprung informiert: Wasser.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Bei der Geschichte des Volkes Thamud beispielsweise wird uns gezeigt, wie der Islam die gute Behandlung von Tieren fordert oder genauer gesagt, die schweren Folgen wenn sie misshandelt werden.&nbsp; Denn erst nachdem die Thamud die wunderbare Kamelstute geschlachtet hatten, die Gott ihnen als Zeichen gesandt hatte, nachdem sie das Tier bereits gequ&auml;lt hatten, indem sie ihm das Trinkwasser verweigerten, hat Gott das Volk mit einem einzigen Schrei zerst&ouml;rt.<a title=\" Die Zerst&ouml;rung der Kamelstute selbst war nicht der Grund daf&uuml;r, dass Gott das Volk zerst&ouml;rt hat. &nbsp;Vielmehr ist die Zerst&ouml;rung Seines besonderen Zeichens, das Er ihnen gesandt hatte, ein Symbol ihrer Weigerung, Gott als den Einen, zu Dem sie zur&uuml;ckkehren \" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/361\/#_ftn15909\">[1]<\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;So leugneten die Tamud (die Wahrheit ihres Propheten Salih) in ihrem Trotz.<\/strong><strong>&nbsp;<\/strong><strong>&nbsp;Als der Unseligste unter ihnen auftrat,<\/strong><strong>&nbsp;<\/strong><strong>da sagte der Gesandte Gottes zu ihnen: \"Haltet euch von der Kamelstute Gottes und von ihrer Tr&auml;nke fern!\"<\/strong><strong>&nbsp;<\/strong><strong>&nbsp;Sie aber bezichtigten ihn der L&uuml;ge und t&ouml;teten sie; darum kam ihr Herr (zur Vergeltung) f&uuml;r ihre Schuld mit Seinem Zorn &uuml;ber sie und ebnete sie ein!&rdquo;<\/strong><strong>&nbsp;<\/strong><strong>(Quran 91:11-4)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Um am besten einzusch&auml;tzen, wie ernsthaft der Islam das hochh&auml;lt, was in modernen Zeiten gemeinhin als &ldquo;Tierschutz&rdquo; bezeichnet wird, und wie ernsthaft er jegliches Unrecht, das an Tieren ver&uuml;bt wird, verurteilt, braucht man nichts weiter als die autentischen &Uuml;berlieferungen (ar. Ahadith) des Propheten Muhammad zur Rate ziehen.&nbsp; Es wird kein ausf&uuml;hrlicher Kommentar n&ouml;tig sein, denn die Worte des Propheten, die oft sehr emotionsgeladen und voller Mitleid f&uuml;r das Leiden der V&ouml;gel und Tiere waren, sprechen laut f&uuml;r sich selbst, und sie zeigen lebendig die nie zuvor gekannte &bdquo;humanistische&ldquo; Sichtweise f&uuml;r die Mitgesch&ouml;pfe des Menschen.&nbsp; Einige der vielen Ausspr&uuml;che des Propheten Muhammad waren:&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Als ein Mann auf der Stra&szlig;e ging, &uuml;berkam ihn gro&szlig;er Durst. &nbsp;Da fand er einen Brunnen, er stieg hinein, trank (bis er satt war) und kam dann wieder hinaus. &nbsp;Dort sah er einen Hund, der sehr hechelte und die feuchte Erde fra&szlig;.&nbsp; Er sagte: &lsquo;F&uuml;rwahr, dieser Hund ist genauso durstig, wie ich es war.&acute;&nbsp; Da stieg er (nochmals) in den Brunnen hinab und f&uuml;llte seine Ledersocken mit Wasser.&nbsp; Seine Socken mit dem Mund haltend, kam er wieder aus dem Brunnen heraus und stillte den Durst des Hundes.&nbsp; Daf&uuml;r dankte ihm Gott und vergab ihm seine S&uuml;nden.&rdquo; &nbsp;Die Gef&auml;hrten fragten: &lsquo;O Gesandter Gottes!&nbsp; Werden wir wirklich f&uuml;r die (freundliche Behandlung der) Tiere belohnt?&rsquo; &nbsp;Der Prophet antwortete: &lsquo;Es gibt einen Lohn f&uuml;r (die Freundlichkeit f&uuml;r) jedes lebende Wesen.&rsquo;&rdquo; (<em>Sahih Al-Bukhari, Sahih Muslim, Abu Dawud<\/em>)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Eine Frau wurde wegen einer Katze bestraft.&nbsp; Sie sperrte sie ein, bis sie starb, daher kam sie in das H&ouml;llenfeuer.&nbsp; Sie hatte sie weder gef&uuml;ttert noch ihren Durst gestillt, als sie sie eingesperrt hielt, noch lie&szlig; sie sie hinaus, damit sie sich von den Insekten der Erde ern&auml;hren konnte.&rdquo; (<em>Sahieh Al-Bukhari, Sahieh Muslim, Ibn Majah<\/em>)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Wer auch [nur] einen Spatz ohne guten Grund t&ouml;tet, den wird Gott dar&uuml;ber am Tag des Wiedererweckung befragen.&rdquo; (<em>Ahmed<\/em>)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Benutzt keine Lebewesen als Zielscheibe.&rdquo; (<em>Sahih Muslim<\/em>)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Ein fr&uuml;herer Prophet Gottes wurde von einer Ameise gestochen und da hat er aus Wut angeordnet, das ganze Nest der Ameisen zu verbrennen.&nbsp; Daraufhin r&uuml;gte Gott diesen Propheten mit den Worten: &ldquo;Weil dich eine Ameise gestochen hat, hast du eine ganze Gesellschaft verbrannt, die Mich lobpreist?&ldquo; (<em>Sahih Al-Bukhari, Sahih Muslim<\/em>)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Derjenige, dessen Pferd eine Quelle des Lohns ist, ist derjenige, der es f&uuml;r den Weg Gottes h&auml;lt und mit einem langen Seil auf der Weide oder in einem Garten anbindet.&nbsp; Eine solche Person wird eine Belohnung erhalten, die dem entspricht, was das Seil dem Pferd erlaubt, von der Weide oder dem Garten zu fressen.&nbsp; Und wenn das Pferd sein Seil zerreisst und einen oder zwei H&uuml;gel &uuml;berquert, dann z&auml;hlen alle seine Hufabdr&uuml;cke und sein Dung als gute Taten f&uuml;r seinen Besitzer.&nbsp; Und wenn es an einen Flu&szlig; kommt und davon trinkt, dann wird das ebenfalls als gute Tat f&uuml;r seinen Besitzer gez&auml;hlt.&rdquo; (<em>Sahih Al-Bukhari<\/em>)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Schneidet nicht den Schopf eines Pferdes, denn der Anstand h&auml;ngt an seinem Schopf; auch nicht seine M&auml;hne, denn sie sch&uuml;tzt es; auch nicht seinen Schweif, denn es ist seine Fliegenklatsche.&rdquo; (<em>Abu Dawud<\/em>)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Als ein Mann auf einer Kuh ritt, drehte sie sich zu ihm und sagte: &lsquo;Ich bin nicht zu diesem Zweck geschaffen worden; ich bin zum Pfl&uuml;gen geschaffen worden.&rsquo;&rdquo; (<em>Sahih Al-Bukhari<\/em>)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Abdullah bin Abbas berichtete:<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Der Gesandte Gottes verbat, Tiere zum Kampf auf einander loszuhetzen.&rdquo; (<em>Sahih Al-Bukhari, Sahih Muslim, at-Tirmidhi<\/em>)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Abdur-Rahman bin Abdullah bin Mas&lsquo;ud berichtete:<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Wir waren auf Reisen mit dem Gesandten Gottes, und er verlie&szlig; uns eine Weile lang. &nbsp;W&auml;hrend seiner Abwesenheit sahen wir einen Vogel, der Hummara genannt wird, mit seinen beiden Jungen und wir nahmen ihm die Jungen weg.&nbsp; Die Vogelmutter kreiste &uuml;ber uns in der Luft, schlug in ihrem Leid mit den Fl&uuml;geln nach uns, als der Prophet zu uns zur&uuml;ckkam und sagte: &acute;Wer hat die Gef&uuml;hle dieses Vogels verletzt, indem er seine Jungen nahm?&nbsp; Gebt sie ihr zur&uuml;ck!&rsquo;&rdquo; (<em>Sahih Muslim<\/em>)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Jabir bin Abdullah berichtete, dass der Prophet, als er an einem Esel mit Brandzeichen im Gesicht vorbeikam, so w&uuml;tend wurde, dass er ausrief:<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;M&ouml;ge Gott denjenigen verfluchen, der ihn gebrannt hat.&rdquo; (<em>Sahih Muslim<\/em>)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Aischa, die Frau des Propheten, berichtete: &ldquo;Ich ritt auf einem st&ouml;rrischen Kamel und wendete es ziemlich roh. &nbsp;Der Prophet sagte zu mir:&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&lsquo;Es ziemt sich, Tiere sanft zu behandeln.&rsquo;&rdquo; (<em>Sahih Muslim<\/em>)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Yahya bin Said berichtete:<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Der Prophet wurde gesehen, wie er das Gesicht seines Pferdes mit seinem Gewand wischte. &nbsp;Als er gefragt wurde, warum er dies tue, antwortete er: &lsquo;Letzte Nacht wurde ich von Gott daf&uuml;r ger&uuml;gt, dass ich mein Pferd vernachl&auml;ssigt habe.&rsquo;&rdquo; (<em>Muwatta<\/em>)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Abdullah bin Ja&rsquo;far erw&auml;hnte, dass der Prophet an einigen Kindern vorbeikam, die mit Pfeilen auf einen Widder schossen; er wies sie zurecht, indem er sagte: &nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Verst&uuml;mmelt nicht das arme Tier.&rdquo; (<em>an-Nasai<\/em>)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Selbst ein fl&uuml;chtiges Lesen der Worte des Propheten wird gezeigt haben, welchen strengen Tadel das Sch&auml;digen, Missbrauchen oder Entstellen von Tieren in dieser Welt hat und welche schlimme Strafe im Jenseits; w&auml;hrend das Sch&uuml;tzen von Tieren und ihnen gegen&uuml;ber Gnade und Freundlichkeit zu zeigen, von Gott belohnt wird und einen Weg zur Vergebung und S&uuml;hnung von S&uuml;nden darstellt. &nbsp;Es wird deutlich, dass der Islam den Schmerz und das Leiden, das die Tiere sowohl k&ouml;rperlich als auch psychisch f&uuml;hlen und erfahren, erkennt und wie sie instinktiv bemerken, wenn ihnen Unrecht zugef&uuml;gt wird.&nbsp; Bemerkenswert ist, dass der Islam anerkennt, dass Tiere ein Bewusstsein, nat&uuml;rliche W&uuml;rde und sogar einzigartige individuelle Eigenschaften (ein Vogel mit dem Namen &bdquo;Hummara&ldquo;, ein Esel mit dem Namen &bdquo;Uqayr&ldquo; usw.) besitzen.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Und Er hat die Erde f&uuml;r die Gesch&ouml;pfe bereitet auf ihr sind Fr&uuml;chte und Palmen mit Fruchth&uuml;llen und Korn auf Halmen und duftende Pflanzen.<\/strong><strong>&nbsp;<\/strong><strong>&nbsp;Welche der Wohltaten eures Herrn wollt ihr beide da leugnen?&rdquo; (Quran 55:10-13)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<div style=\"text-align: justify;\">\r\n<hr size=\"2\" \/>\r\n<\/div>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>Footnotes:<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><a title=\"Back to the refrence of this footnote\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/361\/#_ftnref15909\">[1]<\/a>&nbsp;Die Zerst&ouml;rung der Kamelstute selbst war nicht der Grund daf&uuml;r, dass Gott das Volk zerst&ouml;rt hat. &nbsp;Vielmehr ist die Zerst&ouml;rung Seines besonderen Zeichens, das Er ihnen gesandt hatte, ein Symbol ihrer Weigerung, Gott als den Einen, zu Dem sie zur&uuml;ckkehren werden, und den Tauhied (Eingottglaube) als die Religion, die Er vorgeschrieben hat, anzuerkennen. &nbsp;Wenn jemand dementsprechend ein Tier ohne gerechtfertigten Grund verletzt, leugnet er einen der Aspekte, die Gott den Menschen in ihrer Handlungsweise zur Vorschrift gemacht hat, und das ist die Gnade.&nbsp; Wenn ein Mensch einem Tier (oder der Vegetation) sein Recht auf Gnade verweigert, dann wird dem Menschen gleicherma&szlig;en sein Recht auf Gnade durch Gott entzogen, und er wird bestraft.&nbsp; Wenn jemand au&szlig;erdem absichtlich einem Tier, der Vegetation (oder einer Person) gegen&uuml;ber Gnade zeigt, dann wird Gott ihn mit Seiner Gnade belohnen.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>(teil 4 von 4): Gottes gr&uuml;ne Erde<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Bei Ihm befinden sich die Schl&uuml;ssel zum Verborgenen; nur Er kennt sie. Und Er wei&szlig;, was auf dem Lande ist und was im Meer. Und nicht ein Blatt f&auml;llt nieder, ohne da&szlig; Er es wei&szlig;; und kein K&ouml;rnchen ist in der Finsternis der Erde und nichts Feuchtes und nichts Trockenes, das nicht in einem deutlichen Buch (verzeichnet) w&auml;re.&rdquo; (Quran 6:59)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Prophet Muhammad, sagte einmal: &nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-hadeeth-or-bible\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Die Welt ist gr&uuml;n und wundersch&ouml;n und Gott hat euch zum W&auml;chter dar&uuml;ber ernannt.&rdquo;(<em>Sahieh Muslim<\/em>)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die Erde gr&uuml;n, produktiv und f&uuml;r Menschen und Tiere nutzbar zu erhalten, ist nach dem Islam eine au&szlig;erordentlich edle Sorge. &nbsp;Wir lernen vom Propheten, dass:<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-hadeeth-or-bible\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Es gibt keinen von den Gl&auml;ubigen, der einen Baum pflanzt oder ein Korn s&auml;t, von dem dann ein Vogel oder eine Person oder ein Tier isst, ohne dass es f&uuml;r ihn als wohlt&auml;tiges Geschenk betrachtet wird (f&uuml;r das er Gottes Zufriedenheit und Belohnung erwarten darf).&rdquo; (<em>Sahieh Al-Bukhari<\/em>)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Das Pflanzen von Vegetation ist so eine wertvolle Tat aus der Sicht Gottes, dass es sogar als letzte Tat einer Person auf der Erde empfohlen wird. &nbsp;Der Prophet sagte:<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-hadeeth-or-bible\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Selbst wenn der Tag des Gerichts (&uuml;ber euch) kommt, wenn einer von euch einen Palmenspr&ouml;ssling in der Hand h&auml;lt, soll er ihn pflanzen.&rdquo; (<em>Ahmad<\/em>)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">&Uuml;ber die Frage des Anrechts auf Kraut und die anderen Ressourcen, die f&uuml;r das &Uuml;berleben und Wohlergehen der Menschheit lebenswichtig sind, sagte der Prophet:<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-hadeeth-or-bible\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Die Menschen in drei Dingen Partner: Wasser, Kraut und (Brennstoff f&uuml;r) Feuer.&rdquo; (<em>ibn Maajah<\/em>)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Im Islam steht fest, wenn die lebenswichtigen Ressourcen auf der Erde nicht gerecht aufgeteilt werden, werden die Gesellschaften geteilt in solche die haben und solche die nicht haben. &nbsp;Daher werden jene Muslime, die daf&uuml;r zust&auml;ndig sind, Vorr&auml;te zu kontrollieren, aufgefordert, ihren Mitteln entsprechend einerseits wohlt&auml;tig und mitf&uuml;hlend den weniger gl&uuml;cklichen gegen&uuml;ber zu sein und andererseits werden sie f&uuml;r das Horten und die Verschwendung getadelt.&nbsp; Auf jeden Fall sichern die verpflichtende, islamische Einrichtung der&nbsp;<em>Zakah&nbsp;<\/em>(Almosen f&uuml;r Arme), das Verbot von&nbsp;<em>Riba&nbsp;<\/em>(Zinsen jeglicher Art) und das ethische Wirtschaftssystem des Islam im allgemeinen, dass die Kluft zwischen Reichen und Armen nicht un&uuml;berwindbar oder zumindest &auml;u&szlig;erst durchl&auml;ssig wird.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Und Er ist es, Der G&auml;rten wachsen l&auml;&szlig;t, mit und ohne Pfahlwerk, und die Dattelpalme und die Getreidefelder, deren Fr&uuml;chte von verschiedener Art sind, und Oliven und Granatapfel (B&auml;ume), einander &auml;hnlich und un&auml;hnlich. Esset von ihren Fr&uuml;chten, wenn sie Fr&uuml;chte tragen, doch gebet davon am Tage der Ernte (dem Armen&nbsp;<em>Zakah<\/em>) seinen Anteil, seid (dabei aber) nicht verschwenderisch! Wahrlich, Er liebt diejenigen nicht, die nicht ma&szlig;halten.&rdquo;&nbsp;(Quran 6:141)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die Veranlassung nachhaltiger Entwicklung &ndash; die F&auml;higkeit der gegenw&auml;rtigen Generation sich zu entwickeln, ohne den Bedarf kommender Generationen zu beeintr&auml;chtigen &ndash; steht in vollkommendem Einklang mit den Lehren des Islam.&nbsp; Heutzutage konsumieren 25% der Weltbev&ouml;lkerung &uuml;ber 75% der Weltressourcen.&nbsp; Das ist Unterschlagung, Missbrauch und &uuml;berm&auml;&szlig;iger Gebrauch der Weltressourcen, die zu einem unhaltbaren Verbrauch der Ressourcen f&uuml;hren.&nbsp; Was jene angeht, die f&uuml;r derartigen Missbrauch verantwortlich sind, sie werden im Jenseits eine schlimme Quittung daf&uuml;r erhalten, wie der Prophet in seiner Aussage andeutet:&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-hadeeth-or-bible\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;(Von den)... drei Sorten von Menschen, mit denen Gott am Tag der Wiedererweckung weder Worte austauschen, noch sie ansehen wird&hellip; ist derjenige, der Zugang zu Wasser hat, es aber anderen vorenth&auml;lt.&nbsp; Gott wird zu ihm sagen: &acute;Heute werde Ich dir Meine Gnade vorenthalten, so wie du anderen das vorenthalten hast, was du nicht erschaffen hast.&acute;&rdquo; (<em>Sahieh Al-Bukhari<\/em>)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Und Er ist es, Der euch zu Nachfolgern auf der Erde machte und die einen von euch &uuml;ber die anderen um Rangstufen erh&ouml;hte, um euch durch das zu pr&uuml;fen, was Er euch gegeben hat. Wahrlich, dein Herr ist schnell im Strafen; und wahrlich, Er ist Allvergebend, Barmherzig.&rdquo;&nbsp;(Quran 6:165)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Tats&auml;chlich sind der beschleunigte Verlust der Artenvielfalt, die Zerst&ouml;rung nat&uuml;rlicher Lebensr&auml;ume, die Verschmutzung und Zerst&ouml;rung von &Ouml;kosystemen, nicht zu reden von der weitl&auml;ufigen Unterdr&uuml;ckung, unter derviele Bewohner der Welt leiden, offenkundige Zeichen f&uuml;r die Verdorbenheit und Niedertr&auml;chtigkeit auf der Erde.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;W&auml;ren nur unter den Geschlechtern vor euch Leute von Verstand gewesen, die der Verderbtheit auf Erden h&auml;tten entgegensteuern k&ouml;nnen - ausgenommen die wenigen, die Wir aus ihrer Zahl erretteten.&rdquo; (Quran 11:116)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Wenn der Mensch vers&auml;umt, seine Pflichten und seine Verantwortung dem Einem (Gott) gegen&uuml;ber, der gro&szlig;artiger ist als er, zu erf&uuml;llen, wie kann man dann von ihm erwarten, dass er denen gegen&uuml;ber pflicht- und verantwortungsbewusst ist, die er f&uuml;r geringer als sich selbst h&auml;lt?&nbsp; Wenn er dem Sch&ouml;pfer gegen&uuml;ber undankbar ist, wie kann der Mensch dann seinem Mitmenschen Dankbarkeit zeigen &ndash; ganz zu schweigen von den dummen Tieren?&nbsp; Wenn der Mensch sich wenig um das Gleichgewicht seiner guten Taten vor Seinem Herrn k&uuml;mmert, warum kann man dann erwarten, dass er sich um das Gleichgewicht in der Welt um ihn herum k&uuml;mmert?&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Siehe, er (der Frevler) dachte, da&szlig; er nie davon abkommen (und zu Gott zur&uuml;ckkehren) w&uuml;rde.&nbsp;Wahrlich, sein Herr hat ihn wohl durchschaut.&rdquo; (Quran 84:14-5)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Daher sollte sich die ganze Menschheit in acht nehmen! &nbsp;Denn eines ist sicher: wir ernten, was wir ges&auml;t haben.&nbsp; Alles, was wir im Leben tun, wird uns nach unserem Tod wieder begegnen; wir, die menschlichen Wesen, denen die ganze Erde und ihre Gesch&ouml;pfe aus einem gerechten Grund unterworfen sind.&nbsp; Diese Tatsache allein sollte uns an die Verantwortung erinnern, bei unserer Vorbereitung auf einen schicksalhaften Tag, den Tag des Gerichts.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&bdquo;Wenn die Erde in aller Heftigkeit erbebt und wenn die Erde ihre Lasten herausgibt und wenn der Mensch sagt: \"Was ist mit ihr?\" An jenem Tage wird sie ihre Geschichten erz&auml;hlen!&rdquo; (Quran 99:1-4)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>","excerpt":"","terms":null,"visibility_roles":"","comment_status":1,"comment_count":0,"read_counter":13114,"lft":6858,"rght":6859,"promote":1,"sticky":0,"status":1,"publish_start":null,"publish_end":null,"created_at":"2014-12-27T23:26:00.000000Z","updated_at":"2026-09-09T23:56:10.000000Z","language_id":7,"user_id":13,"author_id":2137,"publisher_id":0,"category_id":17,"parent_id":3506,"books":[],"fatawas":[],"videos":[],"audios":[],"author_name":"Abd Al-Rahman Mahdi","category_name":"Morals and Ethics","category_slug":"Morals-and-Ethics","get_date":"2014-12-27","pdf_asset":"http:\/\/www.islamland.com\/uploads\/articles\/deThe Creation of an Environmental Conscience.pdf","word_asset":"http:\/\/www.islamland.com\/uploads\/articles\/deThe Creation of an Environmental Conscience.docx"},"translations":[],"article_books":[],"article_fatawas":[],"article_videos":[],"article_audios":[],"url":"http:\/\/www.islamland.com\/index.php\/com\/api\/articles\/die-schaffung-eines-bewusstseins-fr-die-umwelt"}