{"article":{"id":3189,"title":"Menschenrechte im Islam","slug":"menschenrechte-im-islam","word":"\/uploads\/articles\/de-Human Rights in Islam.docx","pdf":"\/uploads\/articles\/de-Human Rights in Islam.pdf","mime_type":null,"type":"node","path":"\/nodes\/view\/type:article\/slug:menschenrechte-im-islam","hint":"","body":"<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-size: xx-large;\"><strong><strong><strong><strong>Menschenrechte im Islam<\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong><img style=\"display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;\" src=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/articles\/images\/Human_Rights_in_Islam_(part_1_of_3)_001.jpg\" alt=\"\" \/><br \/><\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>(teil 1 von 3): Rechte f&uuml;r die ganze Menschheit<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Was genau sind Menschenrechte?&nbsp; Ist es das Recht auf Leben? &nbsp;Oder ist es das Recht auf Freiheit, Unabh&auml;ngigkeit und Gerechtigkeit?&nbsp; Beinhalten Menschenrechte das Recht auf Sicherheit und einen Zufluchtsort zu haben? &nbsp;Seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges scheint sich die westliche internationale Politik auf die Sicherung der Menschenrechte zu konzentrieren; allerdings sieht die Realit&auml;t so aus, dass die Grenze zwischen der Sicherung solcher Rechte und der Erhaltung der Staatssouver&auml;nit&auml;t verwischt ist. &nbsp;Die anwachsende Macht und Politik, die an der Verteidigung der Menschenrechte beteiligt ist, neigt dazu, westliche Ideale zu f&ouml;rdern, aber dies sind nicht notwendigerweise universelle Ideale.&nbsp; Viele w&uuml;rden behaupten, dass die Doktrin von den Menschenrechten zu einem Mittel geworden ist, um den westlichen moralischen Imperialismus zu verbreiten.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Keiner wird leugnen, dass es bestimmte unverzichtbare Menschenrechte gibt, nur welche diese Rechte sind, ist h&auml;ufig Gegenstand hitziger Debatten.&nbsp; W&auml;hrend sich einige Kulturen auf individuelle Rechte und Freiheiten konzentrieren, sind andere eher um Rechte besorgt, die das &Uuml;berleben der Gemeinschaften absichern.&nbsp; Diese Welt wird von verschiedenen Nationen und St&auml;mmen bev&ouml;lkert, daher ergibt es einen Sinn, dass Gesetze und Erkl&auml;rungen von den Menschen gemacht werden, die nicht universell anerkannt werden, egal wie moralisch hochstehend sie sind.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Gott sagt im Qur&acute;an:<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;<\/strong><strong>O ihr Menschen, Wir haben euch aus Mann und Frau erschaffen und euch zu V&ouml;lkern und St&auml;mmen gemacht, auf dass ihr einander erkennen m&ouml;get.<\/strong><strong>&rdquo;<\/strong><strong>&nbsp;<\/strong><strong>(Quran 49:13)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Hieran erkennen wir, dass Interaktionen zwischen Nationen normal und erw&uuml;nscht sind. &nbsp;Allerdings ist es ein Teil des Wesens des Menschen, dass er eifers&uuml;chtig und zeitweilig eigenn&uuml;tzig ist. &nbsp;Der Islam tr&auml;gt den Launen der menschlichen Natur Rechnung und deshalb wendet er sich dem allerh&ouml;chsten Sch&ouml;pfer um Rechtleitung zu.&nbsp; Menschenrechte und Verantwortlichkeit sind im Islam eingebettet; sie bilden die Grundlage der Scharia (Jurisprudenz).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Es besteht kein Zweifel daran, dass auf der ganzen Welt Verst&ouml;&szlig;e gegen Menschenrechte begangen werden, h&auml;ufig im Namen der Religion und trauriger Weise auch manchmal im Namen des Islam. &nbsp;Aber es ist wichtig, anzuerkennen, dass nur weil ein Land als islamisch bekannt ist, dies nicht bedeutet, dass es automatisch die Gesetze Gottes befolgt.&nbsp; Es ist ebenfalls wichtig, sich dar&uuml;ber klarzuwerden, dass nicht alle Muslime ihre Religion verstehen und befolgen.&nbsp; Kultur diktiert oft die Taten.&nbsp; Nat&uuml;rlich kann dies von allen Religionen gesagt werden.&nbsp; In der ganzen Geschichte hat die Menschheit den Namen Gottes benutzt, um unglaubliche Taten zu rechtfertigen.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Planet Erde ist ins 21.Jahrhundert gestolpert, heimgesucht von Kriegen, Hungersn&ouml;ten und gro&szlig;en sozialen Unruhen, daher bekennen die heutigen Schlagworte das vermeintliche Heilmittel: Freiheit, Demokratie und Vers&ouml;hnung. &nbsp;Menschenrechte sind verst&auml;ndlicherweise von &uuml;berragender Bedeutung.&nbsp; Regierungs- und Nicht-Regierungsorganisationen, religi&ouml;se und wohlt&auml;tige Gruppen haben alle &uuml;ber Gleichheit und unverzichtbare Rechte gesprochen.&nbsp; Die Vereinten Nationen wurden gegr&uuml;ndet, um als Leuchtfeuer der Hoffnung f&uuml;r Verst&auml;ndigung und gemeinsame Initiativen zu stehen, aber in Wirklichkeit ist sie ein zahnloser Tiger, unf&auml;hig die meisten Resolutionen, die sie beschlossen hat, durchzusetzen.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Vor &uuml;ber 1400 Jahren hat Gott den Qur&acute;an herab gesandt, ein Buch der Rechtleitung f&uuml;r die ganze Menschheit. &nbsp;Er hat auch Muhammad als letzten Propheten ausgew&auml;hlt; er war der Mann, der f&auml;hig war, die Menschheit in eine neue &Auml;ra der Toleranz, des Respekts und der Gerechtigkeit zu f&uuml;hren.&nbsp; Die Worte des Qur&acute;an und die authentischen &Uuml;berlieferungen des Propheten Muhammad enthalten Rechte und Verantwortlichkeiten, die Gott der Menschheit gew&auml;hrt.&nbsp; Sie sind nicht den Launen und W&uuml;nschen von M&auml;nnern oder Frauen unterworfen, und sie sie ver&auml;ndern sich nicht, wie Grenzen oder Regierungen sich verschieben und stehen bleiben, manchmal unabl&auml;ssig.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die Vereinten Nationen haben 1948 die Deklaration der Menschenrechte verk&uuml;ndet. &nbsp;Sie legt in 30 Artikeln die Grundrechte dar, die universell gesch&uuml;tzt werden sollen, und sie beschreibt sie als dazu entworfen, um &ldquo;<em>universelle Achtung und Einhaltung der Menschenrechte und fundamentalen Freiheiten zu f&ouml;rdern<\/em><a title=\" (http:\/\/www.un.org\/en\/documents\/udhr\/)\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/2575\/#_ftn19996\">[1]<\/a><em>&rdquo;.<\/em>&nbsp; Das B&uuml;ro des Hohen Kommissars f&uuml;r Menschenrechte der Vereinten Nationen beschrieb diese Rechte weiter als allen Menschen inh&auml;rent, unabh&auml;ngig von deren Geschlecht, Rasse, Glauben oder Farbe und erkl&auml;rte sie f&uuml;r unteilbar, voneinander abh&auml;ngig und zusammenh&auml;ngend.&nbsp; In den folgenden 60 Jahren gelangten weitere Deklarationen, Vertr&auml;ge und Aussch&uuml;sse zur Existenz, die alle ihre Bem&uuml;hungen darauf konzentrierten, die Rechte verschiedener Gruppen in den unterschiedlichen Gesellschaften zu sichern.&nbsp; &nbsp;&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Islam beinhaltet einen Grundsatz von Regeln, die dazu dienen, die Rechte und Freiheiten des Einzelnen zu sch&uuml;tzen, allerdings d&uuml;rfen die Rechte von Einzelnen nicht die Rechte der Gemeinschaften antasten.&nbsp; Der Islam ist eine Doktrin, die um Respekt, Toleranz, Gerechtigkeit und Gleichheit besorgt ist und das islamische Konzept von Freiheit und Menschenrechten ist eingebettet in den Glauben an den Einen Gott. &nbsp;Wenn die Menschheit in Frieden und Sicherheit leben will, dann muss sie den Befehlen Gottes gehorchen.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Muslime glauben, dass Gott der einzige Sch&ouml;pfer und Erhalter der Menschheit und des Universums ist. &nbsp;Er hat jedem Menschen W&uuml;rde und Ehre gegeben und die Menschenrechte und Privilegien, die wir genie&szlig;en, sind von Ihm. &nbsp;Die Rechte, die Gott gew&auml;hrt, sind f&uuml;r jeden.&nbsp; Keine Person ist mehr wert, gesch&uuml;tzt zu werden, als eine andere.&nbsp; Jede Person hat ein Anrecht auf Versorgung, Obdach und Sicherheit, und wenn manchen Menschen ihre von Gott gew&auml;hrten Rechte vorenthalten werden, ist es die Verantwortung der &uuml;brigen Menschen, diese Rechte wiederzugeben.&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;<\/strong><strong>O ihr, die ihr glaubt! Setzt euch f&uuml;r Gott ein und seid Zeugen der Gerechtigkeit. Und der Hass gegen eine Gruppe soll euch nicht (dazu) verleiten, anders als gerecht zu handeln. Seid gerecht, das ist der Gottesfurcht n&auml;her. Und f&uuml;rchtet Gott; wahrlich, Gott ist eures Tuns kundig.&rdquo;<\/strong><strong>(Quran 5:8)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Macht und Autorit&auml;t sind in der Verteidigung der Menschenrechte verankert.&nbsp; Gesetzgebung und undurchf&uuml;hrbare Vertr&auml;ge k&ouml;nnen die Erniedrigten und Unterdr&uuml;ckten nicht sch&uuml;tzen.&nbsp; Aber der Islam erkl&auml;rt, dass Gott alle Menschen gleich behandelt und wahre Menschenrechte k&ouml;nnen nur durch den Gehorsam Ihm gegen&uuml;ber erreicht werden.&nbsp; In der folgenden Artikelreihe werden wir die 30 Artikel der Erkl&auml;rung der Menschenrechte untersuchen und sie mit dem islamischen Standpunkt und der Realit&auml;t des 21.Jahrhunderts vergleichen.&nbsp; &nbsp;&nbsp;I<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<div style=\"text-align: justify;\">\r\n<hr size=\"2\" \/>\r\n<\/div>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>Footnotes:<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><a title=\"Back to the refrence of this footnote\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/2575\/#_ftnref19996\">[1]<\/a>&nbsp;(http:\/\/www.un.org\/en\/documents\/udhr\/)<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&nbsp;<\/strong><strong>(teil 2 von 3): Artikel 1, 2 &amp; 3<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Islam ist die Religion, die f&uuml;r die gesamte Menschheit offenbart wurde.&nbsp; Sie ist nicht exklusiv f&uuml;r Araber oder Asiaten, M&auml;nner oder Frauen, die Wohlhabenden oder die Unterdr&uuml;ckten.&nbsp; Islam ist die Religion und Lebensweise, die der Menschheit zusichert, alle ihre Rechte zu erhalten. &nbsp;Es ergibt einen Sinn, zu denken, dass der Eine, Der uns erschaffen hat, weiss, was am besten f&uuml;r uns ist und Er (Gott) hat uns Zugang zu all dem Wissen gegeben, das wir brauchen, um gl&uuml;ckliche, sichere Leben zu f&uuml;hren.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Muslime glauben, dass dieses Wissen im Qur&acute;an und den authentischen &Uuml;berlieferungen des Propheten Muhammad, Gottes Segen und Frieden seien mit ihm, zu finden sind, und dass es durch die&nbsp;<em>Scharia<\/em>&nbsp;(das islamische Recht) garantiert wird. &nbsp;Der Islam stellt ein legales Rahmenwerk auf und verk&ouml;rpert einen Sittenkodex, der gemacht ist, um die Rechte des Einzelnen zu sch&uuml;tzen, einschlie&szlig;lich seines oder ihres Rechts darauf in einer sicheren Gesellschaft zu leben.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-hadeeth-or-bible\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>Der Prophet Muhammad sagte: &ldquo;Wer (am Morgen) aufsteht, sich in seiner Gesellschaft sicher f&uuml;hlt, frei von Beschwerden und Krankheiten in seinem K&ouml;rper, und er hat gen&uuml;gend Versorgung f&uuml;r einem einzigen Tag, der ist so, als w&uuml;rde er die ganze Welt besitzen.&rdquo; (<em>Tirmidhi<\/em>)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die&nbsp;<em>Scharia<\/em>&nbsp;ist darauf bedacht, die f&uuml;nf Grundrechte zu bewahren: das Recht, seine Religion zu praktizieren, den Schutz des Lebens, die Wahrung des Verstandes oder des Intellekts, den Schutz der Ehre und der Familie und die Unantastbarkeit seines Reichtums und Besitzes.&nbsp; Eine einheitliche Gemeinschaft stellt eine moralische und ethische Grundlage, in der die individuellen Rechte aufrechtherhalten werden.&nbsp; Obwohl die Rechte des Einzelnen von gro&szlig;er Wichtigkeit sind, ist es ihnen nicht gestattet, die Rechte der Gemeinschaft zu &uuml;berschatten.<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die Allgemeine Erkl&auml;rung der Menschenrechte enth&auml;lt 30 Artikel.&nbsp; Sie haben das Ziel, Leben, Freiheit und Sicherheit f&uuml;r alle M&auml;nner, Frauen und Kinder zu sichern. &nbsp;Es besteht kein Zweifel daran, dass die Bewahrung dieser Erkl&auml;rung eine rechtschaffene Tat ist, allerdings wurde&nbsp;jeder Artikel&nbsp;in der Vergangenheit angemessen von&nbsp;den Worten Gottes&nbsp;im Koran&nbsp;und den&nbsp;&Uuml;berlieferungen des Propheten Muhammad&nbsp;angesprochen. &nbsp;<\/span><\/p>\r\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Artikel 1 &amp; 2<\/span><\/h2>\r\n<p class=\"w-hadeeth-or-bible\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>Alle Menschen sind frei und gleich an W&uuml;rde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Br&uuml;derlichkeit begegnen.<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>Jeder hat Anspruch auf die in dieser Erkl&auml;rung verk&uuml;ndeten Rechte und Freiheiten ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger &Uuml;berzeugung, nationaler oder sozialer Herkunft, Verm&ouml;gen, Geburt oder sonstigem Stand.<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>Des weiteren darf kein Unterschied gemacht werden auf Grund der politischen, rechtlichen oder internationalen Stellung des Landes oder Gebiets, dem eine Person angeh&ouml;rt, gleichg&uuml;ltig ob dieses unabh&auml;ngig ist, unter Treuhandschaft steht, keine Selbstregierung besitzt oder sonst in seiner Souver&auml;nit&auml;t eingeschr&auml;nkt ist.<\/strong><\/span><\/p>\r\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">&nbsp;Quran &amp; &Uuml;berlieferungen<\/span><\/h2>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Es gibt zahlreiche Verse im Qur&acute;an, die die W&uuml;rde, Gleichheit und Br&uuml;derlichkeit der Menschen betonen. &nbsp;Au&szlig;erdem verdeutlicht Gott, dass Rechte und Freiheiten allen zustehen, ungeachtet ihrer Rasse, ihres Geschlechts, ihres sozialen Ursprungs, ihrer Nationalit&auml;t, Sprache, Hautfarbe oder Stellung.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;O ihr Menschen, Wir haben euch aus Mann und Frau erschaffen und euch zu V&ouml;lkern und St&auml;mmen gemacht, auf dass ihr einander erkennen m&ouml;get. Wahrlich, vor Gott ist von euch der Angesehenste, welcher der Gottesf&uuml;rchtigste ist. Wahrlich, Gott ist Allwissend, Allkundig.&rdquo;<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Gott hat die Menschheit geschaffen, um als Statthalter auf der Erde zu leben; menschlicher Wesen wurden den Tieren, V&ouml;geln und Fischen vorangestellt und ihnen wurde eine gro&szlig;e Verantwortung zuteil.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Habt ihr denn nicht gesehen, dass Gott euch alles dienstbar gemacht hat, was in den Himmeln und was auf der Erde ist, und (dass Er) Seine Wohltaten reichlich &uuml;ber euch ergossen hat - in sichtbarer und unsichtbarer Weise?&rdquo;&nbsp;&nbsp;(Quran 31:20)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der erste Mensch, Adam, der Vater der Menschheit, wurde geehrt und mit dem ihm geb&uuml;hrenden Respekt und W&uuml;rde behandelt. &nbsp;Gott hauchte ihm seine Seele ein, Er gestaltete ihn mit Seinen Eigenen H&auml;nden und befahl den Engeln, sich vor ihm zu verbeugen.&nbsp; Indem Er Adam ehrte, sicherte Gott zu, dass die gesamte Menschheit W&uuml;rde und Respekt verdient.&nbsp; Der Islam verdeutlicht auch, dass die gesamte Menschheit von Adam abstammt und daher Br&uuml;der und Schwestern sind.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Da sprach dein Herr zu den Engeln: \"Es ist Mein Wille, einen Menschen aus Ton zu erschaffen.&nbsp; Und wenn Ich ihn gebildet und Meinen Geist in ihn eingehaucht habe, dann fallt vor ihm nieder.\"&rdquo;&nbsp;&nbsp;(Quran 38:71-72)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Gott sagt im Qur&acute;an (49:10), dass die Gl&auml;ubigen nichts geringeres als Br&uuml;der untereinander sind und der Prophet Muhammad hat st&auml;ndig die Notwendigkeit die Bande der Br&uuml;derlichkeit zu st&auml;rken betont.&nbsp; Er sagte, dass keiner wahre Fr&ouml;mmigkeit erreicht, bis er f&uuml;r seinen Bruder (oder seine Schwester) w&uuml;nscht, was er f&uuml;r sich selbst w&uuml;nscht.<a title=\" Sahieh Al-Bukhari\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/2598\/#_ftn20176\">[1]<\/a>&nbsp;&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Als dem Propheten Muhammad klar wurde, dass er zu seinem geliebten Gott zur&uuml;ck kehren wird, wandte er sich mit tiefgr&uuml;ndigen und kraftvollen Worten an die ganze Menschheit, die als seine Abschiedspredigt bekannt geworden sind. &nbsp;Er blickte auf &uuml;ber 100 000 Anh&auml;nger, die auf der Ebene von&nbsp;<em>Arafat<\/em>&nbsp;standen und sprach: &ldquo;Die ganze Menschheit stammt von Adam und Eva ab. &nbsp;Ein Araber hat weder einen Vorrang vor einem Nicht-Araber, noch hat ein Nicht-Araber einen Vorrang vor einem Araber; Wei&szlig; hat keinen Vorrang vor Schwarz, noch hat Schwarz irgendeinen Vorrang vor Wei&szlig;; [niemand ist einem anderen &uuml;berlegen] au&szlig;er in der Gottesfurcht und in guter Tat. Lernt, dass jeder Muslim der Bruder eines jeden Muslim ist und dass die Muslime eine Bruderschaft darstellen.&rdquo;<a title=\" Der Text der Abschiedspredigt kann bei Sahieh Al-Bukhari und Sahieh Muslim,&nbsp;und in den B&uuml;chern von At Tirmidhi und Imam Ahmad gefunden werden.\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/2598\/#_ftn20177\">[2]<\/a><\/span><\/p>\r\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Artikel 3<\/span><\/h2>\r\n<p class=\"w-hadeeth-or-bible\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>Jeder hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person.<\/strong><\/span><\/p>\r\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Quran &amp; &Uuml;berlieferungen<\/span><\/h2>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Deshalb haben Wir &hellip; verordnet, dass, wenn jemand einen Menschen t&ouml;tet, ohne dass dieser einen Mord begangen h&auml;tte, oder ohne dass ein Unheil im Lande geschehen w&auml;re, es so sein soll, als h&auml;tte er die ganze Menschheit get&ouml;tet; und wenn jemand einem Menschen das Leben erh&auml;lt, es so sein soll, als h&auml;tte er der ganzen Menschheit das Leben erhalten.&rdquo;&nbsp;&nbsp;(Quran 5:32)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Gott verdeutlicht im Qur&acute;an, dass das menschliche Leben heilig ist. &nbsp;Blut oder Leben darf nicht ohne Rechtfertigung vergossen oder genommen werden.&nbsp; Das Recht zu leben wohnt den Grunds&auml;tzen des Islam inne, und es ist von Gott gegeben, in gleichem Ma&szlig; f&uuml;r jeden einzelnen Menschen, der auf diesem Planeten Erde lebt oder leben wird.&nbsp; Leben und die vollst&auml;ndige W&uuml;rde und Ehre, die es mit sich bringt, werden als das gr&ouml;&szlig;te Geschenk angesehen.&nbsp; Es wurde uns vom Sch&ouml;pfer als Treuhand anvertraut. Wir sind verpflichtet, f&uuml;r andere und f&uuml;r uns selbst Sorge zu tragen. &nbsp;Selbstmord aus Verzweiflung an der Gnade Gottes oder aus einem anderen Grund ist streng verboten.&nbsp; Die Heiligkeit des K&ouml;rpers ist unantastbar, und die K&ouml;rper von Verstorbenen m&uuml;ssen mit F&uuml;rsorge und passender W&uuml;rde behandelt werden .<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Sprich: \"Kommt her, ich will verlesen, was euer Herr euch verboten hat: Ihr sollt Ihm nichts zur Seite stellen und den Eltern G&uuml;te erweisen; und ihr sollt eure Kinder nicht aus Armut t&ouml;ten, Wir sorgen ja f&uuml;r euch und f&uuml;r sie. Ihr sollt euch nicht den Sch&auml;ndlichkeiten n&auml;hern, seien sie offenkundig oder verborgen; und ihr sollt niemanden t&ouml;ten, dessen Leben Gott unverletzlich gemacht hat, au&szlig;er wenn dies gem&auml;&szlig; dem Recht geschieht. Das ist es, was Er euch geboten hat, auf dass ihr es begreifen m&ouml;get.&rdquo;&nbsp;(Quran 6:151)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">In seiner Abschiedspredigt erinnerte uns der Prophet Muhammad an die Wichtigkeit der Menschenrechte im Islam, indem er sagte:&nbsp;<strong>&ldquo; so betrachtet auch das Leben und den Besitz eines jeden Muslim als ein heiliges, anvertrautes Gut. Gebt die G&uuml;ter, die euch anvertraut wurden, ihren rechtm&auml;&szlig;igen Eigent&uuml;mern zur&uuml;ck. Schadet niemandem, damit euch niemand Schaden zuf&uuml;gen m&ouml;ge. Haltet euch stets vor Augen, dass ihr eurem Herrn begegnen werdet und dass Er gewiss eure Taten berechnen wird.&rdquo;<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<div style=\"text-align: justify;\">\r\n<hr size=\"2\" \/>\r\n<\/div>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>Footnotes:<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-footnote-text\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><a title=\"Back to the refrence of this footnote\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/2598\/#_ftnref20176\">[1]<\/a>&nbsp;<em>Sahieh Al-Bukhari<\/em><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-footnote-text\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><a title=\"Back to the refrence of this footnote\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/2598\/#_ftnref20177\">[2]<\/a>&nbsp;Der Text der Abschiedspredigt kann bei&nbsp;<em>Sahieh Al-Bukhari<\/em>&nbsp;und&nbsp;<em>Sahieh Muslim<\/em>,&nbsp;und in den B&uuml;chern von At Tirmidhi und Imam Ahmad gefunden werden.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>(teil 3 von 3): Sklaverei und Folter<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die Allgemeine Erkl&auml;rung der Menschenrechte befasst sich mit vielen Themen. Sie versucht abzusichern, dass die Menschen einander mit Respekt und W&uuml;rde behandeln.&nbsp; Der Islam ist eine Religion, die Respekt, W&uuml;rde und Toleranz sehr hoch sch&auml;tzt und die Rechte und Verantwortlichkeiten, die dem Islam innewohnen, sind selbst schon eine Erkl&auml;rung der Menschenrechte.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Eines der wichtigsten Prinzipien im Islam ist, dass Gott die Menschen erschaffen hat, damit sie f&uuml;r ihre Taten verantwortlich sind. &nbsp;Jeder Mensch besitzt bestimmte Rechte und Pflichten und keiner hat das Recht, die Freiheit eines anderen einzuschr&auml;nken.&nbsp; Jeder, der es wagt, die von Gott gegebenen, dem Islam innewohnenden Rechte fortzunehmen, einschlie&szlig;lich des Rechts der menschlichen W&uuml;rde, wird als &Uuml;belt&auml;ter oder Unterdr&uuml;cker bezeichnet.&nbsp; Gott fordert diejenigen die Ihm gehorchen, auf, f&uuml;r die Rechte der Unterdr&uuml;ckten aufzustehen.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;<\/strong><strong>Und warum wollt ihr nicht f&uuml;r Gottes Sache k&auml;mpfen und f&uuml;r die der Schwachen M&auml;nner, Frauen und Kinder, die sagen: \"Unser Herr, f&uuml;hre uns heraus aus dieser Stadt, deren Bewohner Bedr&uuml;cker sind, und gib uns von Dir einen Besch&uuml;tzer, und gib uns von Dir einen Helfer?&rdquo;&nbsp;<\/strong><strong>(Quran 4:75)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Im vierten Artikel der Allgemeinen Erkl&auml;rung der Menschenrechte wird festgestellt:&nbsp;&nbsp;<em>&nbsp;Niemand darf in Sklaverei oder Leibeigenschaft gehalten werden; Sklaverei und Sklavenhandel sind in allen ihren Formen verboten.<\/em>&nbsp; Vor &uuml;ber 1400 Jahren hat der Islam ebenfalls das Thema der Sklaverei betrachtet.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Im siebten Jahrhundert nach Christus war die arabische Gesellschaft von Sklaverei durchdringt, genau wie auch andere Gesellschaften und Rechtssysteme. &nbsp;Sklaven waren leicht zu erwerben &uuml;ber Kriege, Schulden, Kidnapping und Armut; daher w&auml;r es nutzlos gewesen, die Sklaverei ganz zu verbieten, genau wie die Armut selbst. &nbsp;Aus diesem Grund hat der Islam Einschr&auml;nkungen und Regeln f&uuml;r die Sklaverei eingef&uuml;hrt, die schlie&szlig;lich zu ihrer Abschaffung f&uuml;hrten.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Es gibt keine Texte im Qur&acute;an oder in den &Uuml;berlieferungen des Propheten Muhammad, Gottes Segen und Frieden seien mit ihm, die das Nehmen von Sklaven befehlen, aber es gibt zahllose Texte, die f&uuml;r ihre Freiheit einstehen, einschlie&szlig;lich der einfachen Aussage des Propheten Muhammads:&nbsp;<strong>&ldquo;Besucht den Kranken, speist den Hungrigen und last die Sklaven frei.&rdquo;<\/strong><strong>&nbsp;<\/strong><a title=\" Sahieh Al-Bukhari\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/2610\/#_ftn20170\">[1]<\/a><strong>&nbsp;<\/strong><strong>&nbsp;<\/strong>Das islamische Recht erkennt Sklaverei als Institution an, aber es schr&auml;nkte die Quellen ihres Erwerbs auf eine einzige Methode ein: Kriegsgefangene und deren Familien.&nbsp; Muslimische F&uuml;hrer wurden aufgefordert, Kriegsgefangene frei zu lassen oder sie gegen L&ouml;segeld auszutauschen. &nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Das Prinzip im Umgang mit Sklaven im fr&uuml;hen Islam war eine Kombination aus Gerechtigkeit, Freundlichkeit und Barmherzigkeit. &nbsp;Muslime spenden einen kleinen Anteil ihres j&auml;hrlichen angeh&auml;uften Reichtums als Pflichtalmosen und eine gestattete Art, dieses Geld zu nutzen, ist zum Befreien von Sklaven.&nbsp; Befreien von Sklaven ist ebenfalls eine S&uuml;hne f&uuml;r viele S&uuml;nden, beispielsweise f&uuml;r das Brechen eines Schwurs und unbeabsichtigte T&ouml;tung. &nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">In den vergangenen 200 Jahren hat die westliche Kultur die Sklaverei langsam abgeschafft, aber der Menschenhandel hat noch nicht aufgeh&ouml;rt.&nbsp; National Geographic sch&auml;tzt, dass es weltweit 27 Millionen M&auml;nner, Frauen und Kinder gibt, die gegenw&auml;rtig versklavt sind.&nbsp; Obwohl von Menschen gemachte Erkl&auml;rungen und Abkommen die Sklaverei verurteilen, ist ein Sklave ironischer Weise auf dem offenen Markt heutzutage weniger wert, als er es vor 200 Jahren gewesen ist. &nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">&ldquo;Sklaven&rdquo; der modernen Zeit, die k&ouml;rperlich eingeengt oder festgehalten werden, oder zur Arbeit gezwungen oder mit Gewalt unter Kontrolle gehalten werden, haben weder die rechtlichen Mittel, um ihre Freiheit zu erkaufen, noch gibt es eine juristische Person, die ihre Behandlung &uuml;berpr&uuml;ft. &nbsp;Sklaverei existiert unter dem Radar und ist normalerweise mit Drogen, Prostitution und anderen illegalen Aktivit&auml;ten verbunden. &nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die Einschr&auml;nkungen, die der Islam eingesetzt hat, gab den Sklaven Rechte und Schutz vor schlechter Behandlung.&nbsp; Die Tat einen Sklaven zu befreien, ist eine sehr tugendhafte Tat, die einer Person in diesem und im n&auml;chsten Leben Segen bringen wird. &nbsp;Der Islam hat die ihm innewohnende F&auml;higkeit, unerw&uuml;nschte Eigenschaften der menschlichen Natur zu erkennen und zu regulieren.&nbsp; &nbsp;&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Sklaverei und Leibeigenschaft k&ouml;nnen nicht erfolgreich abgeschafft werden, solange die Menschheit nicht anerkennt, dass Gottes Gesetze die wahre Verk&ouml;rperung der Menschenrechte darstellen. &nbsp;Dasselbe kann &uuml;ber Folter und grausame, unmenschliche Strafen gesagt werden.&nbsp; Diese absto&szlig;enden Taten werden nicht aufh&ouml;ren zu existieren, bis die ganze Menschheit gewahr wird, dass es einem Gott gibt und dass Seine Anbetung &uuml;ber dass das Leben in dieser Welt hinaus geht. &nbsp;Folter existiert heute sogar trotz der Vertr&auml;ge und der Erkl&auml;rungen, einschlie&szlig;lich Artikel f&uuml;nf der Allgemeinen Erkl&auml;rung der Menschenrechte, die zur Aufgabe solcher schlechter Behandlung aufrufen.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Grausamkeit, &uuml;bertriebene Strafen inbegriffen, sind im Islam verboten. &nbsp;Jedes Mitglied der menschlichen Rasse wird mit dem entsprechenden Respekt und W&uuml;rde behandelt, ohne R&uuml;cksicht auf seine Rasse, Hautfarbe, Glauben oder Nationalit&auml;t.&nbsp; Der &nbsp;Prophet Muhammad hat grausame und un&uuml;bliche Bestrafungen selbst in Kriegszeiten ausdr&uuml;cklich verboten.&nbsp; Er hat deutlich gemacht, dass keiner bei lebendigem Leibe verbrannt oder mit Feuer gefoltert werden darf, und dass verwundete Soldaten nicht angegriffen werden und Kriegsgefangene nicht get&ouml;tet werden sollten. &nbsp;Er sagte dies seinen Anh&auml;ngern:&nbsp;<strong>&ldquo;ihr seid weder hartherzig noch b&ouml;sartig in euren Eigenschaften&rdquo;,<\/strong><a title=\" Sahieh Al-Bukhari\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/2610\/#_ftn20171\"><strong>[2]<\/strong><\/a>&nbsp;und er warnte seine Leute davor, ungerecht zu sein:<strong>&nbsp;<\/strong><strong>&ldquo;denn Ungerechtigkeit ist Dunkelheit am Tag des Gerichts.&rdquo;<\/strong>&nbsp;<a title=\" Ibid.\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/2610\/#_ftn20172\">[3]<\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Sogar die Kriegsgefangenen in der fr&uuml;hen islamischen Geschichte sprachen gut von ihren Eroberern.&nbsp; &acute;Gesegnet seien die M&auml;nner von Medina&acute;, sagte einer dieser Gefangenen sp&auml;ter, &acute;sie lie&szlig;en uns reiten, w&auml;hrend sie gingen; sie gaben uns Weizenbrot, als es wenig davon gab, w&auml;hrend sie sich mit Datteln zufrieden gaben.&acute;<a title=\" Aus den Werken des Orientalisten Sir William Muir (1819-1905) \" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/2610\/#_ftn20173\">[4]<\/a>&nbsp; Der zweite Khaliph des Islam, Umar Ibn Al Khattab, sagte:&nbsp;<strong>&ldquo;Eine Person wird nicht f&uuml;r sein Gest&auml;ndnis zur Rechenschaft gezogen, wenn du ihm Schmerzen zugef&uuml;gt oder Angst gemacht oder ihn eingesperrt hast [um das Gest&auml;ndnis zu erlangen].&rdquo;<\/strong><a title=\" Berichtet von Abu Yusuf in dem Buch Al Kharaj\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/2610\/#_ftn20174\">[5]<\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die Kairoer Erkl&auml;rung der Menschenrechte besagt in Artikel 20: &ldquo;Es ist verboten, jemanden ohne legitimen Grund zu verhaften, seine Freiheit einzuschr&auml;nken, ihn zu verbannen oder zu bestrafen. Es ist verboten, jemanden k&ouml;rperlich oder seelisch zu foltern, ihn zu dem&uuml;tigen oder grausam oder entw&uuml;rdigend zu behandeln.&rdquo;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die Durchsetzung der Menschenrechte im Islam ist unl&ouml;sbar mit der Einsetzung des islamischen Gesetzes verbunden. &nbsp;Der Islam verspricht, dass diejenigen, die Gottes Gesetzen folgen, von Ihm mit Seiner Garantie mit dem Ewigen Paradies belohnt werden.&nbsp; Allerdings wenn jemand w&auml;hlt, der Menschheit ihre Rechte, die ihnen von Gott gegeben wurden, einzuschr&auml;nken oder vorzuenthalten, der macht sich strafbar.&nbsp;&nbsp;<strong>&ldquo;Am Tag des Gerichts werden die Rechte denen gegeben, denen sie zustehen<\/strong>&nbsp;(und Unrecht wird wiedergutgemacht werden)<strong>...&rdquo;<\/strong><a title=\" Sahieh Muslim\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/2610\/#_ftn20175\">[6]<\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<div style=\"text-align: justify;\">\r\n<hr size=\"2\" \/>\r\n<\/div>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>Footnotes:<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><a title=\"Back to the refrence of this footnote\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/2610\/#_ftnref20170\">[1]<\/a>&nbsp;<em>Sahieh Al-Bukhari<\/em><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><a title=\"Back to the refrence of this footnote\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/2610\/#_ftnref20171\">[2]<\/a>&nbsp;<em>Sahieh Al-Bukhari<\/em><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><a title=\"Back to the refrence of this footnote\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/2610\/#_ftnref20172\">[3]<\/a>&nbsp;Ibid.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><a title=\"Back to the refrence of this footnote\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/2610\/#_ftnref20173\">[4]<\/a>&nbsp;Aus den Werken des Orientalisten Sir William Muir (1819-1905)<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><a title=\"Back to the refrence of this footnote\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/2610\/#_ftnref20174\">[5]<\/a>&nbsp;Berichtet von Abu Yusuf in dem Buch Al Kharaj<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><a title=\"Back to the refrence of this footnote\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/2610\/#_ftnref20175\">[6]<\/a>&nbsp;<em>Sahieh Muslim<\/em><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>","excerpt":"","terms":null,"visibility_roles":"","comment_status":1,"comment_count":0,"read_counter":16280,"lft":6196,"rght":6197,"promote":1,"sticky":0,"status":1,"publish_start":null,"publish_end":null,"created_at":"2014-12-16T23:28:00.000000Z","updated_at":"2026-04-06T00:01:17.000000Z","language_id":7,"user_id":13,"author_id":723,"publisher_id":0,"category_id":12,"parent_id":3186,"books":[],"fatawas":[],"videos":[],"audios":[],"author_name":"\u0639\u0627\u0626\u0634\u0629 \u0633\u062a\u0627\u0633\u064a","category_name":"For New Muslim","category_slug":"For-New-Muslim","get_date":"2014-12-16","pdf_asset":"http:\/\/www.islamland.com\/uploads\/articles\/de-Human Rights in Islam.pdf","word_asset":"http:\/\/www.islamland.com\/uploads\/articles\/de-Human Rights in Islam.docx"},"translations":[],"article_books":[],"article_fatawas":[],"article_videos":[],"article_audios":[],"url":"http:\/\/www.islamland.com\/index.php\/com\/api\/articles\/menschenrechte-im-islam"}