{"article":{"id":3155,"title":"Umar, das Differenzierer","slug":"umar-das-differenzierer","word":"\/uploads\/articles\/de-Omar, The Criterion.docx","pdf":"\/uploads\/articles\/de-Omar, The Criterion.pdf","mime_type":null,"type":"node","path":"\/nodes\/view\/type:article\/slug:umar-das-differenzierer","hint":"","body":"<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-size: xx-large;\"><strong><strong><strong>Umar, das Differenzierer<\/strong><\/strong><\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong><img style=\"display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;\" src=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/articles\/images\/Omar__The_Criterion_(part_1_of_2)_001.jpg\" alt=\"\" \/><br \/><\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>(teil 1 von 3): &ldquo;St&auml;rke den Islam mit Umar&rdquo;<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Als die Feinde des Islam den Namen Umar h&ouml;rten, erbebten ihre Knie. &nbsp;Wenn sie Sultan Umar auf der Stra&szlig;e gehen sahen, nahmen sie einen anderen Weg.&nbsp; Sogar Umars Freunde fanden seine Anwesenheit manchmal einsch&uuml;chternd, und auch sie f&uuml;rchteten seine Wut.&nbsp; Allerdings weinte dieser Mann der St&auml;rke und Macht leicht, und er besa&szlig; ein weiches und mitf&uuml;hlendes Herz.&nbsp; Umar war dem&uuml;tig ohne schwach zu sein.&nbsp;&nbsp;Umar vereinte zwei unterschiedliche Charakterz&uuml;ge, und das machte ihn unter den M&auml;nnern um den Propheten Muhammad herum einzigartig.&nbsp; Umars Weg zur Wahrheit begann mit einem heftigen Hass gegen Muhammad und die Religion des Islam, der sich in heftige Liebe verwandelte.&nbsp;&nbsp;Umar ibn Al Khattab st&auml;rkte den Islam.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Umar geh&ouml;rte zu einer Familie der Mittelschicht, weder reich noch arm, vom Adi-Klan, einem Zweig der Quraisch.&nbsp; Er hatte eine harte Erziehung genossen, sein Vater war daf&uuml;r bekannt gewesen, dass er seinen Sohn bis zur Ersch&ouml;pfung arbeiten lie&szlig; und ihn schlug, wenn er es f&uuml;r n&ouml;tig hielt. &nbsp;Dennoch wird von Umar angenommen, dass er lesen und schreiben konnte, eine ungew&ouml;hnliche F&auml;higkeit im vor-islamischen Arabien.&nbsp; Er wurde etwa elf Jahre nach dem Propheten Muhammad geboren, war ein relativ hellh&auml;utiger Junge, der zu einem gro&szlig;en, gutgebauten, muskul&ouml;sen Mann heranwuchs, der f&uuml;r sein heftiges Wesen und seine k&auml;mpferischen F&auml;higkeiten bekannt war.<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Umar begann sein Arbeitsleben als Schafhirte f&uuml;r seinen Vater und seine Tanten, und er bekam einen kleinen Lohn, oft nur eine Handvoll Datteln f&uuml;r einen vollen Arbeitstag. &nbsp;Er erg&auml;nzte sein Einkommen durch die Beteiligung an Wettbewerben im Ringkampf, aber als er ins Mannesalter kam, wurde er ein erfolgreicher H&auml;ndler und angesehener Gesch&auml;ftsmann. &nbsp;Umar war als Mann der St&auml;rke bekannt.&nbsp; Seine Haltung und sein Verhalten dr&uuml;ckten Strenge aus und seine Stimme war laut und befehlend.&nbsp; Als Muhammads Lehren zu einem Problem f&uuml;r die M&auml;nner in Mekka wurden, zeigte Umar seinen Hass gegen den Islam offen und nahm am Missbrauch und der Peinigung vieler der schw&auml;cheren Konvertierten teil.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die beiden Umars<\/span><\/h2>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Obwohl er nicht unter seinem Namen Umar bekannt war, gab es noch einen anderen starken Mann, der fest entschlossen den Islam bek&auml;mpfte. &nbsp;Dies war der Mann, der urspr&uuml;nglich als Abu Hakim (Vater der Weisheit) bekannt war, aber in die Geschichte ist er als Abu Jahl (Vater der Unwissenheit) eingegangen, ein eingefleischter Feind des Islam.&nbsp; Der Prophet Muhammad, Gottes Segen und Frieden seien mit ihm, gab ihm den Namen Abu Jahl, um seine absolute Unwissenheit, die Wahrheit des Islam zu erkennen, zu kennzeichnen.&nbsp; &Uuml;berlieferungen zeigen, dass der Prophet Muhammad einmal seine H&auml;nde zum Bittgebet erhob und Gott anflehte, den Islam mit demjenigen der beiden Umars zu st&auml;rken, den er am meisten liebte.&nbsp; F&uuml;r die Feinde des Islam und die Gef&auml;hrten des Propheten Muhammad w&auml;re es undenkbar gewesen, dass Umar ibn al Khattab den Islam ann&auml;hme.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Umars Hass auf den Islam war so stark, dass er vorhatte, den Propheten Muhammad zu t&ouml;ten.&nbsp; Ohne auch nur eine Sekunde zu z&ouml;gern, schritt er durch die Stra&szlig;en Mekkas mit der festen Absicht, sein Schwert zu ziehen und das Leben des Propheten Gottes zu beenden. &nbsp;Einer der mekkanischen M&auml;nner, der heimlich Muslim geworden war, sah den Ausdruck in Umars Gesicht, und sofort erkannte er, dass sein geliebter Prophet in Gefahr war.&nbsp; Ohne Furcht um sich selbst n&auml;herte er sich Umar und fragte ihn, wohin er so rasch gehe. &nbsp;Umar antwortete, dass er \"zu dem Mann gehe, der unser Volk entzweite, unsere G&ouml;tter verfluchte und uns zum Narren h&auml;lt\" und er sagte: \"Ich werde ihn t&ouml;ten\".<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der junge Muslim mit dem Namen Nu'aim f&uuml;hlte Schrecken in sein Herz einziehen, und er versuchte, Umar mit einem Gespr&auml;ch abzulenken, aber Umar war auf seine Mission bedacht und schritt weiter die Stra&szlig;e entlang. &nbsp;Widerstrebend sprach Nu&acute;man die Worte, die Umar schlie&szlig;lich zum Islam brachten.&nbsp; Er sagte: \"Warum achtest du nicht erstmal auf dein eigenes Haus?\"&nbsp; Umar hielt kurz inne und fragte ihn, was er mit diesen Worten meine.&nbsp; Umars geliebte Schwester und ihr Ehemann hatten heimlich den Islam angenommen und Nu&acute;aim verriet ihr Geheimnis, um das Leben des Propheten Muhammad zu sch&uuml;tzen.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Umar drehte sich unvermittelt um und ging fest entschlossen auf das Haus seiner Schwester zu. &nbsp;Als er n&auml;her kam, konnte er die Rezitation des Quran h&ouml;ren. &nbsp;Umar klopfte an die T&uuml;r.&nbsp; Die Bewohner drinnen versuchten, ihre Abschriften des Quran zu verbergen, aber Umar trat ein und wollte erfahren, was f&uuml;r ein \"brummendes\" Ger&auml;usch er geh&ouml;rt habe.&nbsp; Umars Schwester antwortete, dass es nichts sei, sie haben nur geredet, aber Umar kannte den Klang des Qurans und fragte bedrohlich: \"Bist du Muslim geworden?\"&nbsp; Umars Schwager antwortete best&auml;tigend, woraufhin Umar &uuml;ber ihn herfiel und ihn zu Boden schlug.&nbsp; Umars Schwester versuchte, ihren Ehemann zu verteidigen und in dem Handgemenge traf Umar ihr Gesicht, das blutete.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Quran erh&auml;lt Einzug in sein Herz<\/span><\/h2>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Umars Schwester schien die St&auml;rke zu haben, f&uuml;r die ihr Bruder ber&uuml;hmt war.&nbsp; Sie stand auf, blickte ihren Bruder &auml;rgerlich an und sagte: \"Du Feind Gottes!&nbsp; Du schl&auml;gst mich nur weil ich an Gott glaube.&nbsp; Ob es dir gef&auml;llt oder nicht; ich bezeuge, dass es keinen Gott gibt au&szlig;er Allah und dass Muhammad Sein Diener und Gesandter ist.&nbsp; Tu, was du willst!\"&nbsp; Umar sah, wie das Blut &uuml;ber das Gesicht seiner Schwester rann, ihre Worte hallten in seinen Ohren wieder, und er erhob sich. &nbsp;Umar verlangte, dass die Worte des Quran f&uuml;r ihn rezitiert w&uuml;rden, die er vernommen hatte, als er sich dem Haus n&auml;herte.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Wir haben den Quran nicht auf dich (Muhammad) herabgesandt, um dich ungl&uuml;cklich zu machen, sondern als eine Ermahnung f&uuml;r den, der (Gott) f&uuml;rchtet.&nbsp;&nbsp;(Dies ist) eine Offenbarung von Ihm, Der die Erde und die hohen Himmel erschuf.&nbsp;&nbsp;(Er ist) der Allerbarmer, Der &uuml;ber Sein Reich majest&auml;tisch herrscht.&nbsp;&nbsp;Sein ist, was in den Himmeln und was auf Erden ist und was zwischen beiden und was unter dem Erdreich liegt.&nbsp;&nbsp;Und wenn du (Muhammad) das Wort laut aussprichst, dann wahrlich, kennt Er das Geheime und das, was noch verborgener ist.&nbsp; Allah - es ist kein Gott au&szlig;er Ihm. Ihm kommen die Sch&ouml;nsten Namen zu.&rdquo; (Quran 20:2-8)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Umars Augen f&uuml;llten sich mit Tr&auml;nen.&nbsp; \"Ist es dies, wogegen wir gewesen sind?\" fragte er.&nbsp; \"Der Eine, Der diese Worte gesprochen hat, muss angebetet werden.\"&nbsp; Umar verlie&szlig; das Haus seiner Schwester und eilte zu Muhammad.&nbsp; Diejenigen, bei dem Propheten Muhammad waren, bekamen Angst, aber sie lie&szlig;en Umar hinein und hielten ihn, bis er sich in der Gegenwart Muhammads befand. &nbsp;Der Prophet Muhammad packte ihn und sagte: \"Warum bist du hierher gekommen, Sohn von Khattab?\"&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Umar blickte den Propheten Muhammad mit Demut und Freude an und sagte: \"O Gesandter Gottes, ich bin aus keinem anderen Grund gekommen, als zu sagen, ich glaube an Gott und an seinen Gesandten.\"&nbsp; Der Prophet Muhammad war au&szlig;er sich vor Freude und rief aus, dass Gott Gro&szlig; ist!&nbsp; Wenige Tage sp&auml;ter f&uuml;hrte Umar einen Zug von Muslimen zum Hause Gottes an, wo sie in aller &Ouml;ffentlichkeit beteten. &nbsp;Bei dieser Gelegenheit war es, da der Prophet Muhammad ihm den Spitznamen Al-Faruq gab &ndash; den Differenzierer<a title=\" Entnommen aus dem historischen Werk von At Tabari, &amp; The Life and times of Omar Ibn Al Khattab von Schaikh Ali Muhammad Salladi.\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/2100\/#_ftn18421\">[1]<\/a>.&nbsp; Es bezeichnet einen, der in der Lage ist, die Wahrheit vom Falschen zu unterscheiden. &nbsp;Der Islam wurde mit Umar gest&auml;rkt, sein schlimmer Hass schmolz zu einer Liebe, die keine Grenzen kannte.&nbsp; Sein Leben und sein Tod waren nun Gott und Seinem Gesandten gewidmet.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<div style=\"text-align: justify;\">\r\n<hr size=\"2\" \/>\r\n<\/div>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>Footnotes:<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-footnote-text\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><a title=\"Back to the refrence of this footnote\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/2100\/#_ftnref18421\">[1]<\/a>&nbsp;Entnommen aus dem historischen Werk von At Tabari, &amp;&nbsp;<em>The Life and times of Omar Ibn Al Khattab<\/em>&nbsp;von Schaikh Ali Muhammad Salladi.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>(teil 2 von 3): Ein Mann wie ein Volk<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Umar ibn Al Khattab war ein starker und selbstbewusster Mann, dessen Herz von brennendem Hass f&uuml;r den Islam erf&uuml;llt war. &nbsp;Die Gebete des Propheten Muhammad, Gottes Segen und Frieden seien mit ihm, und die erhabene Sch&ouml;nheit des Qur&acute;an &auml;nderten seine Meinung, sein Herz und sein Leben. &nbsp;Als Umar den Islam annahm, wurde er zu einem Mann, der der Ummah Muhammads ergeben war; als Muslim war er zufrieden, wenn die Ummah zufrieden war und unzufrieden, wenn die Ummah unzufrieden war.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Ummah ist ein arabisches Wort, das grob &uuml;bersetzt, Nation bedeutet, aber wie es mit vielen arabischen Worten so ist, l&auml;sst es sich nicht gut &uuml;bersetzen.&nbsp; Die Wurzel von Ummah ist amma, was gehen oder gehen und sehen bedeutet.&nbsp; Das Wort imama bedeutet, den Weg zeigen, beispielsweise ist derjenige, der das Gebet f&uuml;hrt ein Imam.&nbsp; Ebenfalls von dieser Wurzel abgeleitet ist das Wort Umm, das Mutter, Quelle oder Ursprung bedeutet.<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">In englisch sprechenden und westlichen L&auml;ndern, bezeichnet das Wort Nation normalerweise einen Staat, dessen Mitglieder zwischen bestimmten festgelegten Grenzen leben, die h&auml;ufig durch Unterschiede in der Religion, der Rasse oder der Ethnik bestimmt wurden. &nbsp;Dies ist nicht die Definition von Ummah.&nbsp; Ummah bedeutet die Gemeinschaft der Gl&auml;ubigen, die ein Zweck an einander bindet &ndash; Gott zu dienen.&nbsp; Zusammen sind sie stark, einzeln sind sie schwach.&nbsp; Jedes Mitglied ist mit allen anderen auf eine spirituelle Art verbunden, die auch physikalische Manifestationen haben kann.&nbsp; Wenn ein Teil der Ummah unter Schmerzen leidet, leidet die ganze Ummah.<a title=\" Sahieh Al-Bukhari, Sahieh Muslim.\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/2134\/#_ftn18435\">[1]<\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Und diese eure Gemeinschaft ist eine einheitliche Gemeinschaft, und Ich bin euer Herr. So f&uuml;rchtet Mich&nbsp;(und keinen anderen).&rdquo; (Quran 23:52)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Um dies zu illustrieren, k&ouml;nnen wir die Bilder betrachten, die du sicher schon im Fernsehen gesehen hast, wo Muslime den Missbrauch und die Misshandlungen ihrer Br&uuml;der in fernen L&auml;ndern beweinen. &nbsp;Wenn in der Ummah von Muhammad ein Mitglied leidet, dann ist der Schmerz in den Herzen der anderen Mitglieder real. &nbsp;Muslime stehen daf&uuml;r ein, was moralisch korrekt ist, und Unmenschlichkeit hat keinen Platz in der islamischen Religion.&nbsp; Umar ibn Al Khattab erkannte diese einzigartige Eigenschaft sofort und erkl&auml;rte sich zu einem Mann der Ummah. &nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Als Umar ibn al Khattab den Islam annahm, wollte er Teil seiner Gemeinschaft werden, und er wollte seine Mitgliedschaft in dieser einzigartigen Nation erkl&auml;ren.&nbsp; Umar wollte zu dieser Ummah geh&ouml;ren, in ihrer Freude und in ihren Schmerzen.&nbsp; Zur Zeit seiner Konversion litten die schw&auml;cheren Mitglieder der Ummah unter systematischem Missbrauch und Unterdr&uuml;ckung, oft durch Umar selbst, aber jetzt f&uuml;hlte sein Herz ihre Schmerzen, und er wollte daran teilhaben.&nbsp; Umar wollte nicht, dass sein Islam unbemerkt blieb; er unterrichtete die Feinde des Islam sogleich dar&uuml;ber, dass er Muslim war.&nbsp; &nbsp;&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Zuerst waren die mekkanischen M&auml;nner, die den Islam nicht angenommen hatten, schockiert und reagierten nicht auf Umars Konvertierung, aber als sich die Neuigkeit ausbreitete, versammelten sie sich am Hause Gottes und griffen Umar an. &nbsp;Schlie&szlig;lich sa&szlig; Umar, der starke, muskul&ouml;se Ringk&auml;mpfer inmitten seiner Angreifer und sie schlugen ihn. &nbsp;Bald erholte sich Umar von seinen Pr&uuml;geln und durch ihn wurde der Islam stark. &nbsp;Umars Herz war voller Liebe f&uuml;r seine Br&uuml;der und Schwestern im Islam.&nbsp; Der Prophet Muhammad sagte: \"Wenn es nach mir einen Propheten gegeben h&auml;tte, w&auml;re es Umar ibn al Khattab gewesen.&rdquo;<\/span><\/p>\r\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Mehr als St&auml;rke&nbsp;<\/span><\/h2>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Abu Bakr As Siddiq und Umar waren die beiden Gef&auml;hrten gewesen, die dem Propheten Muhammad an nahesten standen.&nbsp; Von Ali Ibn Abu Talib wird berichtet, dass er gesagt habe, dass der Prophet Muhammad am Morgen mit Abu Bakr und Umar hinausgegangen ist und am Abend mit Abu Bakr und Umar zur&uuml;ckgekehrt ist.&nbsp; Der Prophet selbst hat Abu Bakr und Umar als seine Augen und Ohren bezeichnet, und er hat gesagt, sie seien seine Ratgeber von den Erdenbewohnern.<a title=\" Bei Tirmidhi.\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/2134\/#_ftn18436\">[2]<\/a>&nbsp;&nbsp;Umar stand dem Propheten in allen diesen Pr&uuml;fungen und Versuchungen bei, die der muslimischen Ummah widerfuhren.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Als die Muslime von Mekka in die Stadt Medina auswanderten, verlie&szlig;en sie alle die Stadt in einer gut geplanten, geheimen Auswanderung; aber Umar nicht. &nbsp;Er war der einzige Muslim, der seine Auswanderung &ouml;ffentlich bekannt gab, er erkl&auml;rte, dass er auswandere und lud jeden ein, der sich f&uuml;r kr&auml;ftig genug hielt, ihn herauszufordern.&nbsp; Umar schwang sein Schwert &uuml;ber seinem Kopf und ging erhobenen Hauptes durch die Stra&szlig;en von Mekka und sein Herz, das nun nicht mehr von Hass erf&uuml;llt war, brannte nun mit einer hei&szlig;en Liebe f&uuml;r Gott, Seinen Propheten Muhammad und seine Mitgl&auml;ubigen.&nbsp; Als der Prophet Muhammad seine Ummah gegr&uuml;ndet hat, stand ihm Umar zur Seite.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Auch wenn man sich eher seiner St&auml;rke wegen erinnert, war Umar aber auch daf&uuml;r bekannt, dass er ein frommer und gro&szlig;z&uuml;giger Mann gewesen ist. &nbsp;Er verbrachte die N&auml;chte im Gebet, h&auml;ufig weckte er auch seine Familie im letzten Drittel der Nacht, damit sie sich ihm bei seinen Andachten anschlossen.&nbsp; Er war ein &uuml;berzeugter Gl&auml;ubiger, vertraute zuversichtlich auf das verhei&szlig;ene Paradies Gottes und spendete bereitwillig von seinem Reichtum f&uuml;r die Sache Gottes und zum Nutzen der Gl&auml;ubigen. &nbsp;Einer der Gef&auml;hrten des Propheten Muhammads berichtete<a title=\" Von den 'Stories of the Rightly guided Caliphs' von Imam Ibn Kathir\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/2134\/#_ftn18437\">[3]<\/a>, dass Umar einmal 22 000 Dirhams an die Bed&uuml;rftigen verteilt habe und dass er die Gewohnheit gehabt habe, S&auml;cke mit Zucker zu verschenken.&nbsp; Als Umar gefragt wurde, warum er Zucker verteile, antwortete er: \"Weil ich ihn liebe und Gott sagt im Qur&acute;an:<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Ihr werdet das G&uuml;tigsein nicht erlangen, ehe ihr nicht von dem spendet, was ihr liebt; und was immer ihr spendet, seht, Gott wei&szlig; es.&rdquo; (Quran 3:92)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Umar war einer der zehn M&auml;nner, denen der Prophet Muhammad die frohe Botschaft gegeben hat, dass er in das Paradies kommen wird.<a title=\" At Tirmidhi\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/2134\/#_ftn18438\">[4]<\/a>&nbsp;&nbsp;Dies hat ihn aber nicht davon abgehalten, unerm&uuml;dlich sein ganzes Leben lang daran zu arbeiten, Gott zufrieden zu stellen.&nbsp; Er war ein Mann des Wissens, ein Mann, der f&uuml;r seine Gro&szlig;z&uuml;gigkeit und f&uuml;r seine rastlose Hingabe bei der Anbetung Gottes bekannt war und vielleicht noch mehr als das war er der Ummah von Muhammad ergeben.&nbsp; Der Prophet Muhammad riet uns allen, als er sagte: \"Ein Mann ist kein wahrer Gl&auml;ubiger, bevor er nicht f&uuml;r seinen Bruder liebt, was er f&uuml;r sich selber liebt.\"<a title=\" Sahieh Al-Bukhari, Sahieh Muslim, &amp; andere.\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/2134\/#_ftn18439\">[5]<\/a>&nbsp; Umar wollte das Paradies, aber er wollte es f&uuml;r jeden Mann, jede Frau oder jedes Kind, das je geglaubt hat, dass es keinen Gott gibt au&szlig;er Gott und dass Muhammad sein Gesandter ist.&nbsp; So war Umar, der die Wahrheit vom Falschen differenzierte; er war ein Mann der Ummah.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<div style=\"text-align: justify;\">\r\n<hr size=\"2\" \/>\r\n<\/div>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>Footnotes:<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-footnote-text\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><a title=\"Back to the refrence of this footnote\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/2134\/#_ftnref18435\">[1]<\/a>&nbsp;<em>Sahieh Al-Bukhari, Sahieh Muslim.<\/em><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-footnote-text\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><a title=\"Back to the refrence of this footnote\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/2134\/#_ftnref18436\">[2]<\/a>&nbsp;Bei Tirmidhi.<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-footnote-text\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><a title=\"Back to the refrence of this footnote\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/2134\/#_ftnref18437\">[3]<\/a>&nbsp;Von den 'Stories of the Rightly guided Caliphs' von Imam Ibn Kathir<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-footnote-text\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><a title=\"Back to the refrence of this footnote\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/2134\/#_ftnref18438\">[4]<\/a>&nbsp;At Tirmidhi<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-footnote-text\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><a title=\"Back to the refrence of this footnote\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/2134\/#_ftnref18439\">[5]<\/a>&nbsp;<em>Sahieh Al-Bukhari, Sahieh Muslim, &amp; andere<\/em>.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>(teil 3 von 3): Der F&uuml;hrer der Gl&auml;ubigen<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Umar Ibn Al Khattab war der zweite Khalif der muslimischen Ummah (Nation), und der erste muslimische F&uuml;hrer, der F&uuml;hrer der Gl&auml;ubigen genannt worden war.&nbsp; Nach dem Tod des Propheten Muhammad, wurde dessen engster Freund, Abu Bakr, zu seinem Nachfolger und f&uuml;hrte die Muslime etwa zwei Jahre lang.&nbsp; Als Abu Bakr seinen eigenen Tod nahe f&uuml;hlte, versammelte er seine engsten Freunde und Berater um sich und k&uuml;ndigte ihnen an, dass ihre Treue ihm gegen&uuml;ber beendet sei.&nbsp; Abu Bakr hoffte, dass diese M&auml;nner seinen Nachfolger unter sich ausw&auml;hlen w&uuml;rden. &nbsp;Nach vielen Diskussionen allerdings kamen seine Gef&auml;hrten zu ihm zur&uuml;ck und baten ihn, zu w&auml;hlen, denn sie vertrauten seiner Entscheidung ohne Zweifel.&nbsp; Abu Bakr w&auml;hlte Umar.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Einige der M&auml;nner um Abu Bakr herum zeigten sich besorgt, dass Umar, bekannt als ein sehr harter und rauher Mann, zu hart zu den Menschen sei.&nbsp; Abu Bakr antwortete, indem er sagte, dass er Umar f&uuml;r den besten von ihnen hielte.&nbsp; Trotz dieser anf&auml;nglichen Vorbehalte einiger M&auml;nner von Medina, wurde Umar zum zweiten Khalif der Muslime bestimmt. &nbsp;Er begann seine Herrschaft, indem er sich an die Menschen wandte und sofort seine Erwartungen erkl&auml;rte.&nbsp; Umar wusste, dass die Menschen ihn wegen seinem harten Ruf f&uuml;rchteten, und er ging auf dieses Thema ein. &nbsp;&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Er sagte: &ldquo;O ihr Menschen, ihr wisst, dass ich ernannt worden bin, um eure Angelegenheiten zu regeln, erkennt, dass meine Rauhigkeit jetzt geschw&auml;cht ist, aber ich werde weiterhin rauh sein zu den Unterdr&uuml;ckern und &Uuml;bertretern, und ich werde ihre Wangen in den Schmutz<a title=\" Dies war ein Ausdruck, den die Araber jener Zeit verwendet haben, um eine rauhe Antwort zu betonen, die keinem Zweifel daran l&auml;&szlig;t, dass die Unterdr&uuml;ckung anderer und die &Uuml;bertretung ihrer Rechte nicht toleriert werden w&uuml;rde. &nbsp;\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/2135\/#_ftn18503\">[1]<\/a>&nbsp;werfen.&nbsp; Ihr sollt wissen, dass ich auch meine eigene Wange in den Schmutz werfen werde, um die Menschen der Fr&ouml;mmigkeit zu verteidigen.&rdquo;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Umar fuhr damit fort, den Menschen zu erkl&auml;ren, dass er nichts von dem nehmen werde, was ihre L&auml;nder produzierten und nichts von der Kriegsbeute, au&szlig;er dem, was Gott vorgeschrieben hat, und dass er das Geld nur auf eine Weise verwenden werde, die Gott zufrieden stelle.&nbsp; Umar war sich der Wichtigkeit von finanzieller Gerechtigkeit v&ouml;llig bewusst, und dass er f&uuml;r jeden Penny oder Dirham, der der muslimischen Ummah geh&ouml;rte, zur Verantwortung gezogen werden w&uuml;rde.&nbsp; Umar teilte den Menschen auch mit, dass er ihre Geh&auml;lter und Provisionen erh&ouml;hen und die Grenzen besch&uuml;tzen w&uuml;rde.&nbsp; &nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die junge muslimische Nation, f&uuml;r deren Entstehung der Prophet Muhammad, Gottes Segen und Frieden seien mit ihm, und seine Gef&auml;hrten so hart gearbeitet hatten, war eine Ummah, die keines gleichen kannte.&nbsp; Jedem Mitglied der Ummah wurden Verg&uuml;tungen aus der muslimischen Schatzkammer gezahlt; es war nicht n&ouml;tig, ein Beamter zu sein, der Reichtum der st&auml;ndig wachsenden Nation wurde gerecht geteilt.&nbsp; Umar hat dies nicht eingef&uuml;hrt, er hat lediglich den Weg seiner Vorg&auml;nger weiter verfolgt, aber er hat versprochen, die Zahlungen zu erh&ouml;hen.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Umar versprach ebenfalls, keine muslimischen Armeen in die \"Vernichtung\" zu schicken, solange die entsprechenden Risiken nicht abgewogen und als annehmbar erachtet wurden. &nbsp;Er versprach, die Soldaten nicht f&uuml;r l&auml;ngere Zeit von ihren Familien fernzuhalten, und er sicherte den M&auml;nnern zu, dass w&auml;hrend sie f&uuml;r die muslimische Ummah k&auml;mpften, und falls sie nicht zur&uuml;ckkehrten, er, der Khalif, der Vater ihrer Kinder und Versorger ihrer Frauen sein werde. &nbsp;Umar war der Meinung, die Rolle des F&uuml;hrers bestehe darin, das Volk zu sch&uuml;tzen.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Dieses Konzept scheint uns heutzutage ziemlich ungew&ouml;hnlich, wenn wir Pr&auml;sidenten und Premierminister sehen, die von Bodyguards umgeben und bereit sind, jeden &uuml;berzutrampeln, um sich selbst und ihre Macht zu sch&uuml;tzen. &nbsp;Umar Ibn al Khattab hatte, obgleich er der F&uuml;hrer eines Reiches gewesen ist, hatte er nie das Gef&uuml;hl gehabt, einen Leibw&auml;chter zu ben&ouml;tigen.&nbsp; Er ging wie ein normaler B&uuml;rger durch Medinas Stra&szlig;en, sogar in der Nacht.&nbsp; Tats&auml;chlich ging er gerade nachts durch die Stra&szlig;en, um nach denen zu sehen, die unter seinem Schutz standen und um unerkannt Almosen zu verteilen.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Eines der Jahre von Umars Regierung wurde als Jahr der Asche bekannt. &nbsp;Dieses Jahr war eine gro&szlig;e Pr&uuml;fung f&uuml;r die muslimische Ummah.&nbsp; Es war eine Zeit der D&uuml;rre und der Hungersnot, als der Wind so hei&szlig; war, dass er die Haut verbrannte, als enthielte er hei&szlig;e Asche.&nbsp; Fleisch, Butter und Milch waren nicht erh&auml;ltlich und die Menschen existierten von wenig mehr als trockenem Brot, das manchmal in &Ouml;l getaucht wurde.&nbsp; Umar schwor einen Eid, dass er nichts essen oder trinken werde, was seinem Volk nicht zug&auml;nglich war. &nbsp;Selbst als Lebensmittel auf den M&auml;rkten wieder zu haben waren, lehnte Umar es ab, sie zu &uuml;berh&ouml;hten Preisen zu kaufen.&nbsp; Es wurde geh&ouml;rt, dass er sagte: &ldquo;Wie kann ich um meine Untertanen besorgt sein und sie verstehen, wenn ich nicht die gleichen Leiden durchlebe, die sie durchmachen?&rdquo;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Mehr als vierzehn Jahrhunderte nach seiner Regierung erinnert man sich an Umar noch immer als Mann der Gerechtigkeit.&nbsp; Auf den Grundprinzipien der Gerechtigkeit, Gnade und Mitgef&uuml;hl des Islam aufbauend, behandelte Umar alle unter seiner Sorge stehenden gleich, egal ob Reiche oder Arme, Schwarze oder Wei&szlig;e, M&auml;chtige oder Schwache. &nbsp;Er f&uuml;rchtete immer, dass Gott ihn &uuml;ber seine Taten befragen w&uuml;rde.&nbsp; Er machte sich Sorgen, dass es unter den Gl&auml;ubigen Kranke oder Arme geben k&ouml;nnte, f&uuml;r die er nicht ausreichend gesorgt hatte.&nbsp; Umar ibn Al Khattab hat nie Richter oder Statthalter eingesetzt, die ein Verlangen nach so einer Stellung ausgesprochen haben, sondern er w&auml;hlte bedacht die frommsten Mitglieder der Ummah aus.&nbsp; &nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Umar betrachtete sich selbst als einen&nbsp;<em>einfachen Muslim<\/em>, aber die Geschichte verr&auml;t, dass er alles andere als einfach gewesen ist.&nbsp; Umar war stark, k&ouml;rperlich und geistig, er war gro&szlig;z&uuml;gig, edel und f&uuml;hrte ein Leben in Demut.&nbsp; Umar folgte den Fu&szlig;spuren seines geliebten Propheten Muhammads, Gottes Segen und Frieden seien mit ihm, er folgte seinem Beispiel und hielt seine Traditionen aufrecht.&nbsp; Umars ganzes Wesen war darauf konzentriert, Gottes Wohlgefallen zu erreichen; er f&uuml;rchtete die Bestrafung Gottes, aber er hatte Hoffnung auf das Paradies.&nbsp; Umar war in der Lage, zwischen Wahrheit und Falschheit zu differenzieren, er f&uuml;hlte Schmerzen, wenn die Ummah oder eines ihrer Mitglieder litt, und er freute sich, wenn die unter seiner Sorge stehenden zufrieden und gl&uuml;cklich ihren Herrn anbeteten.&nbsp; Umar war einer der vier rechtgeleiteten Khalifen.&nbsp; Selbst heute noch ist er ein Vorbild an St&auml;rke, Gerechtigkeit, Liebe und Gnade.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<div style=\"text-align: justify;\">\r\n<hr size=\"2\" \/>\r\n<\/div>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>Footnotes:<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><a title=\"Back to the refrence of this footnote\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/2135\/#_ftnref18503\">[1]<\/a>&nbsp;Dies war ein Ausdruck, den die Araber jener Zeit verwendet haben, um eine rauhe Antwort zu betonen, die keinem Zweifel daran l&auml;&szlig;t, dass die Unterdr&uuml;ckung anderer und die &Uuml;bertretung ihrer Rechte nicht toleriert werden w&uuml;rde. &nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>","excerpt":"","terms":null,"visibility_roles":"","comment_status":1,"comment_count":0,"read_counter":12258,"lft":6128,"rght":6129,"promote":1,"sticky":0,"status":1,"publish_start":null,"publish_end":null,"created_at":"2014-12-16T03:53:00.000000Z","updated_at":"2026-04-05T01:17:03.000000Z","language_id":7,"user_id":13,"author_id":723,"publisher_id":0,"category_id":20,"parent_id":3153,"books":[],"fatawas":[],"videos":[],"audios":[],"author_name":"\u0639\u0627\u0626\u0634\u0629 \u0633\u062a\u0627\u0633\u064a","category_name":"Biographies & Scholars","category_slug":"Biographies-Scholars","get_date":"2014-12-16","pdf_asset":"http:\/\/www.islamland.com\/uploads\/articles\/de-Omar, The Criterion.pdf","word_asset":"http:\/\/www.islamland.com\/uploads\/articles\/de-Omar, The Criterion.docx"},"translations":[],"article_books":[],"article_fatawas":[],"article_videos":[],"article_audios":[],"url":"http:\/\/www.islamland.com\/index.php\/com\/api\/articles\/umar-das-differenzierer"}