{"article":{"id":961,"title":"Malcolm X\u00b4s Brief aus Mekka","slug":"malcolm-xs-brief-aus-mekka","word":"\/uploads\/articles\/de-Malcolm X\u2019s Letter from Mecca.docx","pdf":"\/uploads\/articles\/de-Malcolm X\u2019s Letter from Mecca.pdf","mime_type":null,"type":"node","path":"\/nodes\/view\/type:article\/slug:malcolm-xs-brief-aus-mekka","hint":"","body":"<h1 style=\"text-align: center;\"><span>Malcolm X&acute;s Brief aus Mekka<\/span><\/h1>\r\n<h1 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><img style=\"display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;\" src=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/articles\/images\/Malcolm_X_s_Letter_from_Mecca_001.jpg\" alt=\"\" \/><\/span><\/h1>\r\n<h1 style=\"text-align: justify;\"><\/h1>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Viele Muslime, die den Segen erfahren haben,&nbsp;<em>Ha\u011f\u011f&nbsp;<\/em>verrichten zu k&ouml;nnen, sprechen oft davon, dass diese Reise eine Erfahrung ist, die ihr Leben ver&auml;nderte. &nbsp;Dies trifft f&uuml;r manche mehr zu als f&uuml;r andere.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Malcom X, oder Al-Hajj Malik El-Shabazz, ist ein Muslim, der durch seinen&nbsp;<em>Ha\u011f\u011f&nbsp;<\/em>im April 1964 das wahre Licht des Islam erblickte.&nbsp; Als ein fr&uuml;heres Mitglied und Sprecher der &ldquo;Nation of Islam&rdquo;, eine spirituelle und nationalistische Bewegung der Schwarzen, dachte er, der wei&szlig;e Mann sei der Teufel und der schwarze Mann sei &uuml;berlegen.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Nachdem er die &ldquo;Nation of Islam&rdquo; im M&auml;rz 1964 verlassen hatte, verrichtete er die Pilgerreise, die ihm dazu verhalf, seine Perspektive von Wei&szlig;en und dem Rassismus vollst&auml;ndig zu ver&auml;ndern.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Hier ist ein Auszug von einem Brief, den El Hajj Malik El Shabazz seinen loyalen Assistenten in Harlem schrieb... aus tiefstem Herzen beschrieb er seine Erfahrung.&nbsp; Darin erl&auml;utert er, was auf dieser gesegneten Reise ihn genau dazu bewegte, seine Ansichten &uuml;ber Rassen und Rassismus so grundlegend zu &auml;ndern.&nbsp; Wir sollten im Hinterkopf bewahren, dass dieser Brief zu einer Zeit geschrieben wurde, als die Geschichte der afrikanischen Amerikaner in Amerika in der Entwicklung war, eine Zeit, als gerade begonnen worden war, &uuml;ber die Jahrhunderte der Unterdr&uuml;ckung zu sprechen und sie &ouml;ffentlich zu verdammen.<a title=\" Aus The Autobiography of Malcolm X mit Unterst&uuml;tzung von Alex Haley, dem Autor von Roots.\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/471\/#_ftn12439\">[1]<\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">&ldquo;Da waren Zehntausende von Pilgern aus aller Herren L&auml;nder.&nbsp; Sie hatten alle Farben, von blau&auml;ugigen&nbsp; Blonden bis zu tiefschwarzen Afrikanern.&nbsp; Aber wir alle nahmen an demselben Ritual teil, entfalteten einen einheitlichen Geist und eine Br&uuml;derlichkeit, von der ich nach meinen Erfahrungen in Amerika nie geglaubt h&auml;tte, da&szlig; sie unter Wei&szlig;en und Nicht-Wei&szlig;en existieren k&ouml;nnte...&nbsp; Amerika mu&szlig; unbedingt den Islam verstehen lernen, denn dies ist die Religion, die das Rassenproblem ihrer Gesellschaft ausgerottet hat.&nbsp; W&auml;hrend meiner ganzen Reisen durch die muslimische Welt habe ich viele Leute getroffen, mit ihnen gesprochen und sogar gegessen, die in Amerika als wei&szlig; angesehen w&uuml;rden &ndash; aber die Eigenschaften der &ldquo;Wei&szlig;en&rdquo; waren aus ihren K&ouml;pfen durch die Religion des Islam beseitigt.&nbsp; Ich habe nie zuvor so eine ernsthafte und ehrliche Br&uuml;derlichkeit von Menschen aller Farben zusammen gesehen, ungeachtet ihrer Farbe.&rdquo;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">&ldquo;Niemals zuvor war ich Zeuge einer so ernsthaften Gastfreundschaft und eines so &uuml;berw&auml;ltigenden Geistes wahrer Br&uuml;derlichkeit, die von Menschen aller Farben und Rassen hier in diesem alten, heiligen Land, dem Heim Abrahans, Muhammads und all der anderen Propheten der Heiligen Schriften praktiziert werden.&nbsp; Die letzte Woche verbrachte ich ganz und gar sprachlos und verzaubert von der Dankbarkeit, die diese Menschen aller Farben um mich herum ausstrahlten.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">&ldquo;Ich hatte den Segen erfahren, die Heilige Stadt Mekka besuchen zu d&uuml;rfen, ich habe meine sieben Umrundungen um die Kaaba vollzogen, gef&uuml;hrt von einem Mutawaf mit dem Namen Muhammad, ich trank Wasser aus der Quelle Zamzam.&nbsp; Ich eilte siebenmal zwischen den beiden H&uuml;geln As-Safa und Al-Marwa hin und her.&nbsp; Ich habe in der alten Stadt Mina gebetet und ich habe auf dem Berg Arafat gebetet.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">&ldquo;Ihr werdet geschockt sein, diese Worte von mir zu h&ouml;ren.&nbsp; Aber auf dieser Pilgerreise, hat mich das, was ich gesehen und erfahren habe, gezwungen, viele meiner fr&uuml;heren Denkmuster neu zu ordnen und einige meiner fr&uuml;heren Schlussfolgerungen &uuml;ber Bord zu werfen.&nbsp; Das war nicht allzu schwer f&uuml;r mich.&nbsp; Trotz meiner festen &Uuml;berzeugungen bin ich immer ein Mann geblieben, der versucht, den Tatsachen ins Auge zu sehen und die Realit&auml;t des Lebens als neue Erfahrung und neues Wissen zu akzeptierten und zu entfalten.&nbsp; Ich habe mir immer ein offenes Bewusstsein bewahrt, das f&uuml;r die Flexibilit&auml;t notwendig ist, die mit einer jeglichen Form der intelligenten Suche nach der Wahrheit Hand in Hand gehen muss.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">&ldquo;W&auml;hrend der letzten elf Tage hier in der muslimischen Welt habe ich&nbsp; mit muslimischen Br&uuml;dern, deren Augen das blaueste Blau, deren Haare das blondeste Blond und deren Haut das wei&szlig;este Wei&szlig; besa&szlig;en, von demselben Teller gegessen, aus demselben Glas getrunken und auf derselben Matte geschlafen, w&auml;hrend wir zu demselben Gott beteten. &nbsp;Und in den Worten und Taten dieser wei&szlig;en Muslime f&uuml;hlte ich dieselbe Ernsthaftigkeit, die ich unter den schwarzen afrikanischen Muslimen Nigerias, Sudans und Ghanas versp&uuml;rte.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">&ldquo;Wir waren wirklich alle gleich (wie Br&uuml;der) &ndash; denn ihr Glaube an einen Gott hat das Wei&szlig;e aus ihrem Bewusstsein, das Wei&szlig;e aus ihrem Verhalten und das Wei&szlig;e aus ihrer Einstellung verbannt.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">&ldquo;Daran konnte ich erkennen, dass vielleicht, wenn die wei&szlig;en Amerikaner die Einheit Gottes akzeptieren k&ouml;nnten, dass sie dann vielleicht auch die Einheit der Menschheit wirklich akzeptierten k&ouml;nnten &ndash; und davon ablassen w&uuml;rden, andere anhand ihres &ldquo;Farbunterschiedes&rdquo; zu messen, zu behindern und zu sch&auml;digen.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">&ldquo;Mit dem Rassismus, der Amerika wie ein unheilbares Krebsgeschw&uuml;r plagt, sollte das sogenannte &acute;christliche&acute;, wei&szlig;e, amerikanische Herz empf&auml;nglicher f&uuml;r eine bewiesene L&ouml;sung eines derart zerst&ouml;rerischen Problems sein. &nbsp;Vielleicht k&ouml;nnte es f&uuml;r Amerika gerade noch rechtzeitig sein, um das Land vor einer drohenden Katastrophe zu bewahren &ndash; der Rassismus brachte Deutschland dieselbe Zerst&ouml;rung und hat vielleicht die Deutschen selbst zerst&ouml;rt.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">&ldquo;Jede Stunde hier in diesem heiligen Land bef&auml;higt mich zu immer gr&ouml;&szlig;er werdenden spirituellen Einblicken in das, was in Amerika zwischen schwarz und wei&szlig; passiert.&nbsp; Der amerikanische Negro kann nie f&uuml;r seine rassistischen Feindlichkeiten beschuldigt werden &ndash; er reagiert lediglich auf vierhundert Jahre bewussten Rassismus durch die amerikamischen Wei&szlig;en.&nbsp; Aber da der Rassismus Amerika auf den Weg des Selbstmord f&uuml;hrt, glaube ich anhand der Erfahrung, die ich mit ihnen hatte, dass die Wei&szlig;en der j&uuml;ngeren Generation in den Colleges und Universit&auml;ten die Handschrift auf der Mauer lesen werden, und viele von ihnen werden den spirituellen Weg der Wahrheit einschlagen &ndash; den einzigen Weg, der Amerika noch bleibt, um die Katastrophe abzuwenden, zu dem der Rassismus unvermeitlich f&uuml;hren muss.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">&ldquo;Niemals wurde ich so hoch geehrt.&nbsp; Niemals wurde ich veranlasst, mich dem&uuml;tiger und wertloser zu f&uuml;hlen. &nbsp;Wer w&uuml;rde den Segen glauben, mit dem ein amerikanischer Negro &uuml;berh&auml;uft worden ist?&nbsp; Vor ein paar N&auml;chten hat ein Mann, der in Amerika als wei&szlig;er Mann bezeichnet w&uuml;rde, ein Diplomat der United Nations, ein Botschafter, ein Gef&auml;hrte von K&ouml;nigen, mir seine Hotel-Suite, sein Bett &uuml;berlassen.&nbsp; Niemals h&auml;tte ich auch nur zu Tr&auml;umen gewagt, dass mir je solche Ehren zuteil werden w&uuml;rden &ndash; Ehren, die in Amerika einem K&ouml;nig geb&uuml;hren &ndash; keinem Negro.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">&ldquo;Alles Lob geb&uuml;hrt Gott, dem Herrn der Welten.&rdquo;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Malcolm X sah und erfuhr viele positive Dinge.&nbsp; Gro&szlig;z&uuml;gigkeit und Offenherzigkeit waren die Eigenschaften, die ihn bei dem herzlichen Empfang beeindruckten und den er vielerorts sp&uuml;rte. &nbsp;Er sah Br&uuml;derlichkeit und die Br&uuml;derlichkeit unterschiedlicher Rassen und dies brachte ihn dazu, dem Rassismus aufzugeben und zu sagen:<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">&ldquo;Ich bin kein Rassist&hellip; In der Vergangenheit erlaubte ich mir selbst, benutzt zu werden... weitreichende Anschuldigungen &uuml;ber alle wei&szlig;en Menschen zu machen -die gesamte wei&szlig;e Rasse-. Und diese Verallgemeinerungen haben manchen Wei&szlig;en Schaden zugef&uuml;gt, die es vielleicht nicht verdient hatten, verletzt zu werden.&nbsp; Aufgrund der spirituellen Erleuchtung, deren Segen ich als Ergebnis meiner Pilgerreise zu der Heiligen Stadt Mekka erhielt, unterst&uuml;tze ich nicht l&auml;nger die Anschuldigungen gegen irgendeine Rasse.&nbsp; Ich strebe jetzt an, das Leben eines wahren Sunni-Muslim zu leben.&nbsp; Ich muss wiederholen, dass ich kein Rassist bin oder die Schlagworte des Rassismus auch nur unterst&uuml;tze.&nbsp; Ich kann in aller Ernsthaftigkeit feststellen, dass ich nichts als Frieden, Gleichheit und Gerechtigkeit, Leben, Freiheit und das Verfolgen des Gl&uuml;cks f&uuml;r alle Menschen w&uuml;nsche.&rdquo;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<div style=\"text-align: justify;\">\r\n<hr size=\"2\" \/>\r\n<\/div>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>Footnotes:<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><a title=\"Back to the refrence of this footnote\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/471\/#_ftnref12439\">[1]<\/a>&nbsp;Aus&nbsp;<em>The<\/em>&nbsp;<em>Autobiography of Malcolm X<\/em>&nbsp;mit Unterst&uuml;tzung von Alex Haley, dem Autor von<em>Roots<\/em>.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>","excerpt":"","terms":null,"visibility_roles":"","comment_status":1,"comment_count":0,"read_counter":13985,"lft":1698,"rght":1699,"promote":1,"sticky":0,"status":1,"publish_start":null,"publish_end":null,"created_at":"2014-08-13T17:38:00.000000Z","updated_at":"2026-04-03T08:56:28.000000Z","language_id":7,"user_id":7,"author_id":97,"publisher_id":0,"category_id":10,"parent_id":958,"books":[],"fatawas":[],"videos":[],"audios":[],"author_name":"www.islamreligion.com - Islam Religion Website","category_name":"Why I became a Muslim!","category_slug":"Why-I-became-a-Muslim!","get_date":"2014-08-13","pdf_asset":"http:\/\/www.islamland.com\/uploads\/articles\/de-Malcolm X\u2019s Letter from Mecca.pdf","word_asset":"http:\/\/www.islamland.com\/uploads\/articles\/de-Malcolm X\u2019s Letter from Mecca.docx"},"translations":[],"article_books":[],"article_fatawas":[],"article_videos":[],"article_audios":[],"url":"http:\/\/www.islamland.com\/index.php\/esp\/api\/articles\/malcolm-xs-brief-aus-mekka"}