{"article":{"id":1241,"title":"Demut","slug":"demut","word":"\/uploads\/articles\/53f1de65-e770-4d7f-9d3b-29b6b8adb1fd-de-Humility.docx","pdf":"\/uploads\/articles\/de-Humility.pdf","mime_type":null,"type":"node","path":"\/nodes\/view\/type:article\/slug:demut","hint":"","body":"<h1 style=\"text-align: center;\"><span>Demut<\/span><\/h1>\r\n<h1 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><img style=\"display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;\" src=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/articles\/images\/Humility_001.jpg\" alt=\"\" \/><\/span><\/h1>\r\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-size: large;\">IslamReligion.com<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Gott erschuf die Menschen, damit sie Ihm dienen und gerade praktizierende Muslime sollten in der Lage sein, Ihm jede Sekunde, jede Minute und jede Stunde eines jeden Tages zu dienen. &nbsp;Der Islam ist eine Lebensweise, und er bedeutet nicht mehr und nicht weniger, als Ergebenheit dem Einen Gott gegen&uuml;ber.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Und Ich habe die Ginn und die Menschen nur darum erschaffen, damit sie Mir dienen (sollen).&rdquo; (Quran 51:56)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Das Konzept des Islam von Gott beschreibt Ihn als den Barmherzigsten und Liebendsten und was Er auch immer der Menschheit vorschreibt, ist das beste im Interesse der Menschheit.&nbsp; Die Unterwerfung unter den Willen Gottes ist ein Weg zu Reinheit, Frieden und schlie&szlig;lich zum Paradies.<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Das Wort, mit dem der Qur&acute;an den Gottesdienst meistens beschreibt, ist<em>Ibadah<\/em>.&nbsp;&nbsp;<em>Ibadah<\/em>&nbsp;ist die Wurzel des Wortes &lsquo;<em>Ubudiyyah<\/em>, was bedeutet, seine Demut oder Unterw&uuml;rfigkeit zum Ausdruck zu bringen, und wie bei den meisten arabischen Worten gibt es zahlreiche Nuancen in der Bedeutung.&nbsp;&nbsp;<em>Ibadah<\/em>&nbsp;beinhaltet mehr als ein Bewusstsein der Demut. &nbsp;Es ist der vollst&auml;ndige Sinn der Unterw&uuml;rfigkeit, der einen &uuml;berkommt, der sich dem Willen Gottes, des Allm&auml;chtigen, g&auml;nzlich unterworfen hat.&nbsp; Anbetung ist Unterwerfung zu Gott, ein wesentlicher Bestandteil der Unterw&uuml;rfigkeit ist Demut.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Aber lobpreise deinen Herrn und sei unter den SichNiederwerfenden.&rdquo;&nbsp;(Quran 15:98)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Demut kann uns zum Paradies f&uuml;hren, genau wie ihr Gegensatz die Arroganz,<em>Kibr<\/em>&nbsp;auf arabisch, uns lediglich zur H&ouml;lle bringen kann.&nbsp; Satans Arroganz war es, die seine Vertreibung aus dem Paradies verursacht hat, als er sich weigerte, Gottes Befehl dem&uuml;tig Folge zu leisten und vor Adam, dem Vater der Menschheit,&nbsp; niederzuknien&nbsp; Damit verdammte er sich selbst und seine Anh&auml;nger zur H&ouml;lle.&nbsp; Satans Mangel an Unterw&uuml;rfigkeit oder Demut lie&szlig; eines der fr&ouml;mmsten Gesch&ouml;pfe Gottes in den Abgrund fallen.<a title=\" Satan war einer der Ginn.&nbsp; Seine Fr&ouml;mmigkeit war so stark, dass er berechtigt war, mit den Engeln zu beten.&nbsp; \" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/1693\/#_ftn16402\">[1]<\/a><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&bdquo;Da warfen sich die Engel allesamt nieder au&szlig;er Iblis; er weigerte sich, unter den Sich-Niederwerfenden zu sein.<\/strong><strong>&nbsp;<\/strong><strong>Er sprach: \"O Iblis, was ist mit dir, da&szlig; du nicht unter den SichNiederwerfenden sein wolltest?\"<\/strong><strong>&nbsp;<\/strong><strong>Er sprach: \"Nimmermehr werde ich mich vor einem Menschen niederwerfen, den Du aus trockenem, t&ouml;nendem Lehm geschaffen hast, aus schwarzem, zu Gestalt gebildetem Schlamm<\/strong><strong>...&rdquo;<em>&nbsp;<\/em>(Quran 15:30-35)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Keiner, der sich arrogant verh&auml;lt oder so, als h&auml;tte er oder sie Macht &uuml;ber andere, ist zu wahrer Unterw&uuml;rfigkeit f&auml;hig.&nbsp; Jegliche Macht und Kraft ist von Gott Allein.&nbsp; Alle menschlichen Wesen sind gleich vor Gott und die Unterscheidung in Nationen, St&auml;mme und Familien dient nur dazu, damit sie einander erkennen und nicht f&uuml;r ihren Stolz.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Die Gl&auml;ubigen sind nur jene, die an Allah und Seinen Gesandten glauben und dann nicht (am Glauben) zweifeln und sich mit ihrem Besitz und ihrem eigenen Leben f&uuml;r Allahs Sache einsetzen. Das sind die Wahrhaftigen&rdquo; (Quran 49:15)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Demut ist Fr&ouml;mmigkeit&nbsp;<\/span><\/h2>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die Haupts&auml;ule des Gottesdienstes,&nbsp;<em>Ibadah,<\/em>&nbsp;ist das Gebet. &nbsp;Das Gemeinschaftsgebet wird in Reihen verrichtet, wo alle Menschen gleich vor Gott stehen.<a title=\" Beim Gemeinschaftsgebet stehen M&auml;nner und Frauen getrennt. &nbsp;Frauen haben oft ihren eigenen, separaten Bereich. &nbsp;\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/1693\/#_ftn16403\">[2]<\/a>&nbsp;&nbsp;Es gibt keinen besonderen Platz f&uuml;r die Reichen oder M&auml;chtigen, die Sanftm&uuml;tigen und Armen werden nicht in die hinteren Reihen verbannt.&nbsp; Jeder Mensch senkt in Demut seinen Kopf, in dem Bewusstsein, dass seine Br&uuml;der rechts und links von ihm in den Augen Gottes gleich wichtig sind. &nbsp;Nur eine Sache erhebt einen Mann oder eine Frau &uuml;ber die anderen &ndash; Fr&ouml;mmigkeit.&nbsp; Wahre Fr&ouml;mmigkeit oder Rechtschaffenheit ist nicht erreichbar, ohne einen Sinn der Demut zu entwickeln.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Und weise den Menschen nicht ver&auml;chtlich deine Wange und schreite nicht mit Heiterkeit auf Erden; denn Allah liebt keine eingebildeten Prahler.&rdquo; (Quran 31:18)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Demut kommt, wenn man von Gott wei&szlig; und Seine Gro&szlig;artigkeit erkennt, wenn man Ihn verehrt, liebt und Ehrfurcht vor Ihm besitzt; und sie kommt, wenn man sich selbst kennt und seine eigenen Fehler und Schw&auml;chen. &nbsp;Gott gibt diese Eigenschaft denjenigen, die sich abm&uuml;hen, Ihm mit ihren frommen und rechtschaffenen Taten n&auml;her zu kommen.<a title=\" Ibn ul Qayyim\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/1693\/#_ftn16404\">[3]<\/a>&nbsp; Ein Gef&auml;hrte, der dem Propheten Muhammad nahe war, h&ouml;rte ihn sagen:<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-hadeeth-or-bible\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Der Besitz nimmt aufgrund der Almosen nicht ab und Gott vermehrt die Ehre Seines Dieners, wenn er anderen vergibt. &nbsp;Und keiner erniedrigt sich vor Gott, ohne dass Gott ihn erh&ouml;ht (im Rang).&rdquo; (<em>Sahieh Muslim)<\/em><\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Demut ist einer der gr&ouml;&szlig;ten Segen, den Gott einem menschlichen Wesen gew&auml;hren kann. &nbsp;Sie erlaubt einem, wahre Unterw&uuml;rfigkeit zu entwickeln.&nbsp; Der Prophet Muhammad war Gott wirklich ergeben, eine seiner Charaktereigenschaften war vollst&auml;ndige Demut und basierte auf ernsthaftem Gottvertrauen. &nbsp;Er war ein Beispiel an Freundlichkeit und Demut.&nbsp; In der Tat waren die Eigenschaften, die der Prophet Muhammad zeigte, genau das Gegenteil von Stolz und Arroganz.&nbsp; Jeder Aspekt seines Lebens spiegelte Demut wieder, sogar sein Gang, sein Sprechen, Sitzen und Essen. &nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Prophet verhielt sich anderen gegen&uuml;ber nicht so, als w&auml;re er besser als sie, noch verschm&auml;hte er Arbeit mit seinen H&auml;nden. &nbsp;Einer seiner Gef&auml;hrten berichtete, dass der Prophet Muhammad froh mit den Dienern oder Arbeitern arbeitete.&nbsp; Andere Gef&auml;hrten berichteten, dass der Prophet sein Haus reinigte, Kamele anband, Tiere f&uuml;tterte, zusammen mit seinen Dienern a&szlig; und ihnen beim Kneten des Teiges und beim Heimbringen der Lebensmittel vom Markt geholfen hat.&nbsp; Es wurde ebenfalls berichtet, dass er den Kranken zu besuchen pflegte, an Beerdigungen teilnahm, auf einem Esel ritt, seinen Schritt den Schwachen zuliebe verlangsamte und Einladungen von Armen annahm.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die Gef&auml;hrten des Propheten Muhammad und die fr&uuml;hen Generationen der Muslime verstanden das Konzept der Demut. &nbsp;Sie verhielten sich Gott und der Menschheit gegen&uuml;ber aus Liebe zu Gott und zu ihren Mitmenschen dem&uuml;tig und aus Furcht vor der Strafe im Jenseits.<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">W&auml;hrend seines Khalifats marschierte &acute;Umar ibn Al Khattab mit seinem Heer nach Damaskus.&nbsp; Abu Ubayda war mit ihm.&nbsp;&nbsp;Sie kamen an einen kleinen See.&nbsp; &acute;Umar stieg von seinem Kamel ab, zog seine Schuhe aus, band sie zusammen und h&auml;ngte sie &uuml;ber seine Schulter.&nbsp; Dann nahm er den, der das Kamel hielt, und sie beide gingen zusammen in das Wasser.&nbsp; Als er das vor dem Heer sah, sagte Abu Ubayda: &ldquo;O Befehlshaber der Gl&auml;ubigen!&nbsp; Wie kannst du dich vor allen deinen M&auml;nnern so herabsetzen?&rdquo;&nbsp; &acute;Umar antwortete: &ldquo;Wehe dir, Abu Ubayda!&nbsp; Wenn nur irgendeiner au&szlig;er dir auf diese Art gedacht h&auml;tte! &nbsp;Gedanken wie diese werden die Ursache f&uuml;r den Niedergang der Muslime sein.&nbsp; Siehst du nicht, dass wir tats&auml;chlich ein sehr bescheidenes Volk sind?&nbsp; Gott hat uns durch den Islam zu einer Position der Ehre und Gr&ouml;&szlig;e erhoben.&nbsp; Wenn wir vergessen, wer wir sind, und wenn wir etwas anderes w&uuml;nschen als den Islam, der uns erhoben hat, dann wird der Eine, Der uns erhoben hat, uns mit Sicherheit entw&uuml;rdigen.&ldquo;&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der eine, der wahrhaftig dem&uuml;tig ist, ist der, der wahrhaftig gesegnet ist.&nbsp; Jedes Mal, wenn er sich anderen &uuml;berlegen f&uuml;hlt, gedenkt er Gottes, des Gr&ouml;&szlig;ten und Allm&auml;chtigen, und erniedrigt sich in wahrer Unterw&uuml;rfigkeit.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Und die Diener des Allerbarmers sind diejenigen, die sanftm&uuml;tig auf der Erde schreiten; und wenn die Unwissenden sie anreden, sprechen sie friedlich (zu ihnen)&rdquo; (Quran 25:63)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<div style=\"text-align: justify;\">\r\n<hr size=\"2\" \/>\r\n<\/div>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>Footnotes:<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-footnote-text\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><a title=\"Back to the refrence of this footnote\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/1693\/#_ftnref16402\">[1]<\/a>&nbsp;Satan war einer der Ginn.&nbsp; Seine Fr&ouml;mmigkeit war so stark, dass er berechtigt war, mit den Engeln zu beten.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-footnote-text\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><a title=\"Back to the refrence of this footnote\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/1693\/#_ftnref16403\">[2]<\/a>&nbsp;Beim Gemeinschaftsgebet stehen M&auml;nner und Frauen getrennt. &nbsp;Frauen haben oft ihren eigenen, separaten Bereich. &nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-footnote-text\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><a title=\"Back to the refrence of this footnote\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/1693\/#_ftnref16404\">[3]<\/a>&nbsp;<em>Ibn ul Qayyim<\/em><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>","excerpt":"","terms":null,"visibility_roles":"","comment_status":1,"comment_count":0,"read_counter":11438,"lft":2256,"rght":2257,"promote":1,"sticky":0,"status":1,"publish_start":null,"publish_end":null,"created_at":"2014-08-18T18:00:00.000000Z","updated_at":"2026-04-14T09:36:59.000000Z","language_id":7,"user_id":7,"author_id":723,"publisher_id":0,"category_id":17,"parent_id":1239,"books":[],"fatawas":[],"videos":[],"audios":[],"author_name":"\u0639\u0627\u0626\u0634\u0629 \u0633\u062a\u0627\u0633\u064a","category_name":"Morals & Ethics","category_slug":"Morals-and-Ethics","get_date":"2014-08-18","pdf_asset":"http:\/\/www.islamland.com\/uploads\/articles\/de-Humility.pdf","word_asset":"http:\/\/www.islamland.com\/uploads\/articles\/53f1de65-e770-4d7f-9d3b-29b6b8adb1fd-de-Humility.docx"},"translations":[],"article_books":[],"article_fatawas":[],"article_videos":[],"article_audios":[],"url":"http:\/\/www.islamland.com\/index.php\/ing\/api\/articles\/demut"}