{"article":{"id":1119,"title":"Humane Behandlung von Tieren","slug":"humane-behandlung-von-tieren","word":"\/uploads\/articles\/de-Humane Treatment of Animals.docx","pdf":"\/uploads\/articles\/de-Humane Treatment of Animals.pdf","mime_type":null,"type":"node","path":"\/nodes\/view\/type:article\/slug:humane-behandlung-von-tieren","hint":"","body":"<h1 style=\"text-align: center;\"><span>Humane Behandlung von Tieren<\/span><\/h1>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><sub>&nbsp;<img style=\"display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;\" src=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/articles\/images\/Humane_Treatment_of_Animals_001.jpg\" alt=\"\" \/><\/sub><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Gott, der Sch&ouml;pfer aller Menschen und Tiere, hat und die Tiere dienstbar gemacht. &nbsp;Wir sind in unserer Ern&auml;hrung von Tieren abh&auml;ngig, wir essen Fleisch, K&auml;se und Eier und wir trinken Milch.&nbsp; Wir bringen Tiere mit in unsere H&auml;user, um sie lieb zu haben und zu unserer Gesellschaft.&nbsp; Wir &uuml;berleben kritische Krankheiten und leben l&auml;nger, aufgrund biomedizinischer Forschung an Tieren.&nbsp; Wir besuchen Zoos und Aquarien, um eine Vorstellung von der pr&auml;chtigen Vielf&auml;ltigkeit des Lebens auf der Erde zu erhalten.&nbsp; Wir nutzen speziell ausgebildete Hunde, die Drogen entdecken, Blinde f&uuml;hren und Behinderte unterst&uuml;tzen.&nbsp; Gott sagt im Qur&acute;an:<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Und das Vieh hat Er erschaffen, ihr habt an ihm W&auml;rme, und Nutzen; und davon esset ihr.&nbsp; Und es ist sch&ouml;n f&uuml;r euch, wenn ihr (es) abends eintreibt und morgens austreibt; und sie tragen eure Lasten in ein Land, das ihr nicht erreichen k&ouml;nntet, es sei denn mit gro&szlig;er M&uuml;hsal.&nbsp; Wahrlich, euer Herr ist G&uuml;tig, Barmherzig.&nbsp; Und (erschaffen hat Er) Pferde, Maultiere und Esel zum Reiten und zum Schmuck.&nbsp; Und Er wird erschaffen, was ihr (noch) nicht kennt.&rdquo; (Quran 16:5-8)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die Gnade des Islam erstreckt sich, abgesehen vom Menschen, auf alle lebenden Gesch&ouml;pfe Gottes.&nbsp; Der Islam verbietet Grausamkeit gegen&uuml;ber Tieren.&nbsp; Vor vierzehn hundert Jahren, lange vor der modernen Bewegung, die sich die Rechte der Tiere auf ihr Banner schrieb, begonnen 1975 mit Peter Singers Buch \"Animal Liberation\" (Befreiung der Tiere), verlangte der Islam bereits Freundlichkeit zu Tieren und betrachtete Grausamkeit ihnen gegen&uuml;ber als einen Grund, ins H&ouml;llenfeuer geworfen zu werden!&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Einmal sprach der Prophet der Gnade von Gottes Vergebung aufgrund der menschlichen Behandlung der Tiere.&nbsp; Er erz&auml;hlte seinen Gef&auml;hrten die Geschichte von einem Mann, der auf der Reise sehr durstig geworden war.&nbsp; Er fand einen Brunnen, kletterte an dessen Innenseite hinab und stillte seinen Durst.&nbsp; Als er herauskam, sah er einen hechelnden Hund, der vor Durst den Schlamm aufleckte. &nbsp;Der Mann sagte zu sich selbst: \"Dieser Hund ist genauso durstig wie ich es war.\"&nbsp; Da kletterte der Mann in den Brunnen zur&uuml;ck und holte dem Hund Wasser. &nbsp;Gott erkannte sein gutes Werk an und vergab ihm daf&uuml;r seine S&uuml;nden.&nbsp; Die Gef&auml;hrten fragten. \"O Prophet Gottes, werden wir f&uuml;r die menschliche Behandlung der Tiere belohnt?\"&nbsp; Er antwortete:&nbsp;<em>\"Es gibt eine Belohnung f&uuml;r jedes lebende Wesen (dem man Gutes tut).\"<\/em><a title=\" Sahieh Al-Bukhari\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/185\/#_ftn12402\">[1]<\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Bei einer anderen Gelegenheit beschrieb der Prophet Muhammad, Gottes Segen und Frieden sei auf ihm, Gottes Strafe f&uuml;r eine Frau, die wegen einer Katze in die H&ouml;lle geworfen wurde.&nbsp; Sie hielt sie gefangen, gab ihr weder zu Fressen noch lies sie sie frei, um sich etwas zu suchen.<a title=\" Sahieh Al-Bukhari\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/185\/#_ftn12403\">[2]<\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Islam legte auch humane Schlachtbedingungen fest: er besteht darauf, dass das Schlachten auf die Art und Weise erfolgt, die f&uuml;r das Tier die wenigsten Schmerzen verursacht.&nbsp; Dar&uuml;berhinaus ordnet der Islam an, dass das Messer nicht vor den Augen des Tieres gesch&auml;rft wird.&nbsp; Und schlie&szlig;lich verbietet er noch, dass ein Tier vor den Augen anderer Tiere get&ouml;tet wird.&nbsp; Nie zuvor hat die Welt eine derartige Besorgnis um Tiere erfahren. &nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die islamische Behandlung von Tieren kann in folgenden Punkten zusammengefasst werden:.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Erstens: Der Islam verlangt, dass Haustiere oder Nutztiere mit frischem Wasser, ausreichend Futter und einem Platz zum Leben versorgt werden.&nbsp; Einmal kam der Prophet, Gottes Segen und Frieden sei auf ihm, an einem vor Hunger abgemagerten Kamel vorbei und sagte:<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;F&uuml;rchtet Gott in bezug auf diese Tiere, die ihren Willen nicht aussprechen k&ouml;nnen.&nbsp; Wenn ihr sie reitet, behandelt sie entsprechend (indem ihr sie st&auml;rkt) und wenn ihr sie essen wollt, dann behandelt sie dem entsprechend (indem ihr sie fett und gesund macht).&rdquo;&nbsp;<\/strong><strong>(<em>Abu Dawud<\/em>)<\/strong><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Zweitens: Ein Tier soll nicht geschlagen oder gequ&auml;lt werden.&nbsp; Einmal kam der Prophet der Gnade an einem Tier vorbei, das im Gesicht gebranntmarkt war.&nbsp; Er sagte:&nbsp;<em>\"Hat es dich nicht erreicht, dass ich denjenigen verflucht habe, der ein Tier im Gesicht branntmarkt oder es ins Gesicht schl&auml;gt?\"<\/em>&nbsp;<a title=\" Abu Dawud, Sahieh Muslim\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/185\/#_ftn12404\">[3]<\/a>&nbsp;&nbsp;Der Prophet der Gnade wies seine Frau an, das widersetzliche Kamel, das sie ritt, freundlich zu behandeln.<a title=\" Sahieh Muslim\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/185\/#_ftn12405\">[4]<\/a>&nbsp;&nbsp;Tiere zur Unterhaltung gegen einander k&auml;mpfen zu lassen, hat der Prophet ebenso verboten.<a title=\" Abu Dawud, Al-Tirmidhi\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/185\/#_ftn12406\">[5]<\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Drittens: Der Islam verbietet, Tiere oder V&ouml;gel beim Schie&szlig;en als Zielscheibe zu benutzen.&nbsp; Als ibn &acute;Umar, einer der Gef&auml;hrten des Propheten Muhammad, sah ein paar Leute, die mit einem Hahn als Ziel Schie&szlig;en &uuml;bten, da sagte er:<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Der Prophet verfluchte jeden, der (zum &Uuml;ben) ein lebendes Wesen zur Zielscheibe nimmt.&rdquo;<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Prophet Muhammad sagte auch:<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;&lsquo;Wer einen Vogel oder irgendetwas anderes ohne Recht t&ouml;tet, den wird Gott dar&uuml;ber befragen.&acute;&nbsp; Es wurde gefragt: &acute;O Gesandter Gottes, Was ist das Recht?&acute;&nbsp; Er antworteten: \"Es zum Essen zu t&ouml;ten, &hellip; und .&nbsp;&nbsp; Whoever kills a bird or anything else without its due right, God would ask him about it.&rsquo; &nbsp;It was said: &lsquo;O Messenger of God! &nbsp;What is its due right?&rsquo; &nbsp;He said: &lsquo;To kill it for food&hellip;and do not sever its head, and throw it!&rsquo;&rdquo; (<em>Targhieb<\/em>)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Das Schie&szlig;en lebender Tauben war einst olympische Disziplin und noch heute ist es noch vielerorts erlaubt.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Viertens: K&uuml;ken von ihren M&uuml;ttern zu trennen, ist im Islam auch nicht erlaubt.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">F&uuml;nftens: es ist verboten, ein Tier zu verst&uuml;mmeln, indem man seine Ohren, den Schwanz oder andere K&ouml;rperteile ohne vern&uuml;nftigen Grund schneidet.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Sechstens: ein krankes Tier unter jemandes Aufsicht sollte ordentlich behandelt werden.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Durch diese Gesetze und Regelungen, die zugunsten der Tiere erlassen wurden, lernen die Muslime Respekt und Verst&auml;ndnis daf&uuml;r, dass andere Kreaturen nicht einfach gebraucht und missbraucht werden d&uuml;rfen, wie es einem gef&auml;llt; sondern dass sie, so wie die Menschen auch, Rechte besitzen, die ihnen gew&auml;hrt werden m&uuml;ssen, damit die Gerechtigkeit und Gnade des islam alle Bewohner der Erde erreicht.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<div style=\"text-align: justify;\">\r\n<hr size=\"2\" \/>\r\n<\/div>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>Footnotes:<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><a title=\"Back to the refrence of this footnote\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/185\/#_ftnref12402\">[1]<\/a>&nbsp;<em>Sahieh Al-Bukhari<\/em><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><a title=\"Back to the refrence of this footnote\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/185\/#_ftnref12403\">[2]<\/a>&nbsp;<em>Sahieh Al-Bukhari<\/em><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><a title=\"Back to the refrence of this footnote\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/185\/#_ftnref12404\">[3]<\/a>&nbsp;<em>Abu Dawud<\/em>,&nbsp;<em>Sahieh Muslim<\/em><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><a title=\"Back to the refrence of this footnote\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/185\/#_ftnref12405\">[4]<\/a>&nbsp;<em>Sahieh Muslim<\/em><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><a title=\"Back to the refrence of this footnote\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/185\/#_ftnref12406\">[5]<\/a>&nbsp;<em>Abu Dawud<\/em>,&nbsp;<em>Al-Tirmidhi<\/em><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>","excerpt":"","terms":null,"visibility_roles":"","comment_status":1,"comment_count":0,"read_counter":15188,"lft":2012,"rght":2013,"promote":1,"sticky":0,"status":1,"publish_start":null,"publish_end":null,"created_at":"2014-08-15T02:49:00.000000Z","updated_at":"2026-04-08T05:22:08.000000Z","language_id":7,"user_id":7,"author_id":97,"publisher_id":0,"category_id":17,"parent_id":1116,"books":[],"fatawas":[],"videos":[],"audios":[],"author_name":"www.islamreligion.com - Islam Religion Website","category_name":"Morals & Ethics","category_slug":"Morals-and-Ethics","get_date":"2014-08-15","pdf_asset":"http:\/\/www.islamland.com\/uploads\/articles\/de-Humane Treatment of Animals.pdf","word_asset":"http:\/\/www.islamland.com\/uploads\/articles\/de-Humane Treatment of Animals.docx"},"translations":[],"article_books":[],"article_fatawas":[],"article_videos":[],"article_audios":[],"url":"http:\/\/www.islamland.com\/index.php\/mac\/api\/articles\/humane-behandlung-von-tieren"}