{"article":{"id":3438,"title":"Das Rechtssystem des Islam","slug":"das-rechtssystem-des-islam","word":"\/uploads\/articles\/de-The Judicial System in Islam.docx","pdf":"\/uploads\/articles\/de-The Judicial System in Islam.pdf","mime_type":null,"type":"node","path":"\/nodes\/view\/type:article\/slug:das-rechtssystem-des-islam","hint":"","body":"<h1 style=\"text-align: center;\"><span>Das Rechtssystem des Islam<\/span><\/h1>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><img style=\"display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;\" src=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/articles\/images\/The_Judicial_System_in_Islam_(part_1_of_2)_001.jpg\" alt=\"\" \/><strong>The Editorial Team of Dr. Abd Arrahman al-Muala<\/strong><br \/><\/span><\/p>\r\n<h1 style=\"text-align: justify;\"><\/h1>\r\n<h1 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">(teil 1 von 2): Einleitung<\/span><\/h1>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Mensch ist von Natur aus ein geselliges Wesen.&nbsp; Er kann nicht andauernd auf sich allein gestellt leben, v&ouml;llig unabh&auml;ngig von anderen.&nbsp; Menschen sind von einander abh&auml;ngig.&nbsp; Dem entsprechend kommt es zwischen ihnen zu Reibungen, wenn ihre pers&ouml;nlichen Interessen in Konflikt geraten oder wenn das, was sie als ihre individuellen Rechte ansehen, die der anderen beeintr&auml;chtigen.&nbsp; Konflikte unter ihnen sind unvermeidlich.&nbsp; In manchen F&auml;llen wird eine Konfliktpartei st&auml;rker und aggressiver sein, w&auml;hrend die andere schwach ist, unf&auml;hig ihre Rechte zu verteidigen.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Aus diesem Grund ist es notwendig, dass es einen Weg gibt, die Menschen davor zu bewahren, einander zu unterdr&uuml;cken, um sicherzustellen, dass die schw&auml;cheren Mitglieder der Gesellschaft ihre Rechte erhalten und um festzulegen, was richtig und was falsch ist, wenn die Themen kompliziert oder unsicher werden. &nbsp;Dies kann nur durch einen Richter geschehen, der die Macht hat, rechtliche Erlasse in Streitfragen zu geben.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Aus diesem Grund sehen wir, dass die Existenz eines Richters im islamischen Recht und auch in den Gesetzen aller anderen offenbarten Religionen vorgesehen ist, sowohl als religi&ouml;se Verpflichtung als auch als Notwendigkeit des menschlichen Lebens. &nbsp;Gott sagt:<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Wahrlich, Wir schickten Unsere Gesandten mit klaren Beweisen und sandten mit ihnen das Buch und die Waagewerte herab, auf da&szlig; die Menschen Gerechtigkeit &uuml;ben m&ouml;gen.&rdquo;&nbsp;(Quran 57:25)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Islam &ndash; die Religion, die Gott f&uuml;r die Menschheit seit der Zeit, als Er den Propheten Muhammad gesandt hat, bis zum Tag des Gerichts will &ndash; zeigt gro&szlig;e Sorge um das Rechtssystem und um diejenigen, die dazu benannt werden, seine Verantwortung auszuf&uuml;hren.&nbsp; Der Islam schreibt daf&uuml;r viele gesetzliche Regelungen vor.&nbsp; Wie k&ouml;nnte es auch sonst sein, wo doch der Islam eine Religion der Gnade, Gleichheit und Gerechtigkeit ist?&nbsp; Es ist die Religion, die kommt, um die Menschen von der Anbetung der Sch&ouml;pfung zu befreien und sie zur Anbetung Gottes zu bewegen.&nbsp; Es ist die Religion, die kommt, um die Unterdr&uuml;ckung und Ungleichbehandlung der Menschen zu beseitigen und ihnen den h&ouml;chsten Grad an Gerechtigkeit und Freiheit zu bringen.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Gesandte Gottes war der gr&ouml;&szlig;te Richter. &nbsp;Er pflegte in der Stadt Medina, dem ersten islamischen Staat, als Richter zu urteilen.&nbsp; Er pflegte Menschen als Richter f&uuml;r andere St&auml;dte zu benennen.&nbsp; Unter diesen waren `Ut&acirc;b b. Asyad, der nach Mekka geschickt wurde, Ali b. Abu Talib und Muadh b. Jabal, die beiden in den Jemen geschickt wurden.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">In der Zeit der rechtgeleiteten Khalifen blieb das Staatsoberhaupt derjenige, der die Richter benannte, ihre Angelegenheiten regelte, ihre Unabh&auml;ngigkeit sch&uuml;tzte und die Gouverneure und die politischen Benannten&nbsp; - und sogar die Khalifen &ndash; waren an die Erlasse der Richter gebunden.&nbsp; Umar b. al-Khattaab, der zweite Khalif, war der erste Mensch, der den Richter zu einer vom Khalif und den Gouverneuren unabh&auml;ngigen Einheit machte.<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Auf diese Weise entfaltete sich das Rechtssystem durch die fr&uuml;he islamische &Auml;ra hindurch, w&auml;hrend der Umayyiden &Auml;ra und auch der Abbasiden &Auml;ra.&nbsp; Das Amt des obersten Gerichts wurde zu dieser Zeit ins Leben gerufen.&nbsp; Das oberste Gericht war f&uuml;r das Einsetzen und Absetzen von Richtern verantwortlich.&nbsp; Es war daf&uuml;r verantwortlich, ihr Verhalten und ihre Aus&uuml;bung zu &uuml;berwachen.&nbsp; Die erste Person die diesen Posten bekam, war Abu Yusuf, der Sch&uuml;ler des gro&szlig;en Juristen Abu Haniefah (m&ouml;ge Gott ihnen beiden gn&auml;dig sein).&nbsp; Danach wurde dieses Amt in den muslimischen L&auml;ndern weit verbreitet.&nbsp; Es existierte weiter bis zum Fall des Ottomanischen Reiches.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die Namen vieler gerechter Richter wurden in der islamischen Geschichte bewahrt. &nbsp;Ihre Namen stehen f&uuml;r Gerechtigkeit und Integrit&auml;t.&nbsp; Viele Seiten in den Geschichtsb&uuml;chern widmen sich den Leben und Karrieren ber&uuml;hmter Richter wie Iy&acirc;s b. Muawiyah, Shurayh b. Abdallah, al-`Izz b. `Abd al-Salam und anderer, die die Lehren des Islam auf die bestm&ouml;gliche Weise angewandt haben.&nbsp; Sie gaben uns ein lebendiges Beispiel daf&uuml;r, wie sich ein muslimischer Richter verhalten sollte.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Wir sollten erw&auml;hnen, da wir das islamische Rechtssystem besprechen, dass der Islam breite Richtlinien und Grundprinzipien bez&uuml;glich der Angelegenheiten des Lebens aufstellt und sich selten mit den besonderen Einzelheiten des Lebens befasst.&nbsp; Dies ist so, damit diese Richtlinien f&uuml;r alle Zeiten und Orte relevant bleiben k&ouml;nnen.&nbsp; Eine dieser Richtlinien ist, dass das die Gerechtigkeit unter den Menschen eine Verpflichtung ist, die ausge&uuml;bt werden muss.&nbsp; Was die Art und Weise betrifft, wie dies erreicht wird, wird dies in den heiligen Texten nicht weiter ausgef&uuml;hrt.&nbsp; Es wurde den Menschen einer jeden Generation &uuml;berlassen, den geeignetesten Weg f&uuml;r ihre einzigartigen Lebensumst&auml;nde herauszufinden.&nbsp; Die einzige Bedingung ist, welche Methode auch immer ausgew&auml;hlt wird, sie darf dem islamischen Gesetz nicht widersprechen.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<h1 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">(teil 2 von 2): Seine gesetzm&auml;&szlig;igen Grundlagen und islamische Gesetzgebung<\/span><\/h1>\r\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Definition des Rechtssystems und seine gesetzm&auml;&szlig;ige Grundlage<\/span><\/h2>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Das Rechtssystem im Islam ist ein System, um zwischen Personen im Rechtsstreit zu entscheiden, mit dem Ziel, ihre Streitfragen im Einverst&auml;ndnis mit den Anordnungen des g&ouml;ttlichen Gesetzes zu schlichten, Anordnungen, die von Qur&acute;an und Sunna stammen.<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Alle Gesandten Gottes (m&ouml;ge Gott Friede mit ihnen allen sein) waren auch Richter. &nbsp;Gott sagt:&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Und David und Salomo richteten &uuml;ber den Acker, worin sich die Schafe eines Volkes zur Nachtzeit verliefen und weideten; und Wir waren Zeugen ihres Urteilspruches.&nbsp;Wir gaben Salomo volle Einsicht in die Sache, und jedem (von ihnen) gaben Wir Weisheit und Wissen.&rdquo; (Quran 21:78-79)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Gott sagt ebenfalls: &nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;O David, Wir haben dich zu einem Nachfolger auf Erden gemacht; richte darum zwischen den Menschen in Gerechtigkeit, und folge nicht (deinen) pers&ouml;nlichen Neigungen, damit sie dich nicht vom Wege Gottes abirren lassen.\" Wahrlich jenen, die von Gottes Weg abirren, wird eine strenge Strafe zuteil sein, weil sie den Tag der Abrechnung verga&szlig;en.&rdquo;&nbsp;(Quran 38:26)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Prophet Muhammad, der mit der letzten und abschlie&szlig;enden Botschaft gekommen war, wurde von Gott angewiesen, Urteile in Streitfragen zu f&auml;llen, genau wie er angewiesen wurde, das Wort Gottes zu verbreiten und die Menschen zum Islam zu rufen. &nbsp;Dies wird im Qur&acute;an an verschiedenen Stellen erw&auml;hnte.&nbsp; Gott sagt beispielsweise:&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Und du (O Muhammad)&nbsp;sollst zwischen ihnen nach dem richten, was von Gott herabgesandt wurde.&rdquo; (Quran 5:49)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Gott sagt auch:&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;&hellip;richtest du aber, so richte zwischen ihnen in Gerechtigkeit. Wahrlich, Gott liebt die Gerechten&rdquo; (Quran 5:42)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Und Er sagt:<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Doch nein, bei deinem Herrn; sie sind nicht eher Gl&auml;ubige, bis sie dich zum Richter &uuml;ber alles machen, was zwischen ihnen strittig ist, und dann in ihren Herzen keine Bedenken gegen deine Entscheidung finden und sich voller Ergebung f&uuml;gen.&rdquo;&nbsp;(Quran 4:65)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die Sunna liefert ebenfalls eine rechtliche Grundlage des islamischen Rechtssystems. &nbsp;Es wird von Amr b. al-Aas berichtet, dass der Prophet sagte:<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-hadeeth-or-bible\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Wenn ein Richter ein Urteil spricht, wobei er sein bestes Urteil gibt und darin richtig liegt, dann erh&auml;lt er einen doppelten Lohn (von Gott).&nbsp; Wenn er sein bestes Urteil abgibt, aber einen Fehler macht, dann erh&auml;lt er einen einfachen Lohn.&rdquo; (<em>Ahmed<\/em>)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Gesandte Gottes sagte:<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-hadeeth-or-bible\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Ihr solltet euch nicht w&uuml;nschen, wie andere Menschen zu sein, au&szlig;er in zwei F&auml;llen: ein Mann, dem Gott Reichtum gegeben hat und er spendet ihn f&uuml;r die Wahrheit und ein anderer, dem Gott Weisheit gew&auml;hrt hat, und er gibt Erlasse auf seiner Grundlage und lehrt sie anderen.&rdquo; (<em>Sahieh Al-Bukhari, Sahieh Muslim<\/em>)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Viele Gelehrte haben uns berichtet, dass es unter Muslimen einen gesetzlichen Konsens &uuml;ber das Rechtssystem des Islam gibt. &nbsp;Ibn Qudamah sagt:&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">&ldquo;Die Muslime stimmen darin &uuml;berein, dass f&uuml;r die Menschen ein Rechtssystem eingef&uuml;hrt werden muss.&rdquo;<\/span><\/p>\r\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die islamische Regelung bez&uuml;glich der Rechtssprechung&nbsp;<\/span><\/h2>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die Juristen stimmen darin &uuml;berein, dass die Pflicht eines Richters eine Verpflichtung der Gesellschaft ist. &nbsp;Wenn einige Mitglieder der Gesellschaft diese Verpflichtung erf&uuml;llen, gen&uuml;gt das f&uuml;r jeden.&nbsp; Wenn jeder andererseits dies vernachl&auml;ssigt, dann lastet die S&uuml;nde auf jedem in der Gesellschaft. &nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Beweis daf&uuml;r, dass dies Verpflichtungen sind, befindet sich im Qur&acute;an: &nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;O ihr, die ihr glaubt, seid auf der Hut bei der Wahrnehmung der Gerechtigkeit...&rdquo;&nbsp;(Quran 4:135)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Es ist lediglich notwendig, dass eine kleine Zahl von Individuen die rechtlichen Verpflichtungen erf&uuml;llen, denn die rechtlichen Belange geh&ouml;ren zu der breiten Verpflichtung, das Rechte zu gebieten und das Falsche zu verbieten.&nbsp; Es ist nicht f&uuml;r jeden Einzelnen verpflichtend, diese Pflicht zu erf&uuml;llen, solange einige Menschen dies tun.<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die Angelegenheiten der Menschen werden ohne ein Rechtssystem nicht richtig und aufrecht gel&ouml;st werden k&ouml;nnen. &nbsp;Es ist also verpflichtend, dass eines existiert, genau wie es notwendig ist, ein Heer zu haben.&nbsp; Imam Ahmad, einer der gr&ouml;&szlig;ten und bekanntesten Gelehrten des Islam sagte: &nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">&ldquo;Menschen m&uuml;ssen eine richterliche Autorit&auml;t haben, oder ihre Rechte werden verschwinden.&rdquo;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die Pflichten des Rechtswesens beinhalten, das Gute zu gebieten, den Unterdr&uuml;ckten zu helfen, die Rechte der Menschen zu sichern und unterdr&uuml;ckendes Benehmen zu untersagen.&nbsp; Keine dieser Verpflichtungen k&ouml;nnen ohne die Bestimmung einer Justiz durchgef&uuml;hrt werden. &nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Ein Rechtssystem ist eine Notwendigkeit f&uuml;r das Gedeihen und die Entwicklung der Nationen.&nbsp; Es wird gebraucht, um die Freude der Menschen sicherzustellen, die Rechte der Unterdr&uuml;ckten zu sch&uuml;tzen und den Unterdr&uuml;cker zur&uuml;ckzuhalten.&nbsp; Es ist der Weg, um Streit zu l&ouml;sen, das Falsche zu verbieten und unsittliches Benehmen zu stoppen. &nbsp;Auf diese Weise kann in allen Bereichen der Gesellschaft gerechte soziale Ordnung eingerichtet werden und jeder Einzelne kann seines Lebens, seines Besitzes, seiner Ehre und seiner Freiheit sicher sein.&nbsp; In dieser Umgebung k&ouml;nnen sich Nationen entwickeln, k&ouml;nnen Zivilisationen gedeihen und die Menschen k&ouml;nnen frei verfolgen, was sie spirituell und materiell verbessert.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<h1 style=\"text-align: justify;\"><\/h1>","excerpt":"","terms":null,"visibility_roles":"","comment_status":1,"comment_count":0,"read_counter":18758,"lft":6716,"rght":6717,"promote":1,"sticky":0,"status":1,"publish_start":null,"publish_end":null,"created_at":"2014-12-25T21:13:00.000000Z","updated_at":"2026-05-09T00:30:01.000000Z","language_id":7,"user_id":13,"author_id":398,"publisher_id":0,"category_id":1,"parent_id":3435,"books":[],"fatawas":[],"videos":[],"audios":[],"author_name":"www.islamtoday.net - Islam Today Website","category_name":"Introducing Islam","category_slug":"Introducing-islam","get_date":"2014-12-25","pdf_asset":"http:\/\/www.islamland.com\/uploads\/articles\/de-The Judicial System in Islam.pdf","word_asset":"http:\/\/www.islamland.com\/uploads\/articles\/de-The Judicial System in Islam.docx"},"translations":[],"article_books":[],"article_fatawas":[],"article_videos":[],"article_audios":[],"url":"http:\/\/www.islamland.com\/ing\/api\/articles\/das-rechtssystem-des-islam"}