{"article":{"id":946,"title":"Gottesdienst im Islam","slug":"gottesdienst-im-islam","word":"\/uploads\/articles\/de-Worship in Islam.docx","pdf":"\/uploads\/articles\/de-Worship in Islam.pdf","mime_type":null,"type":"node","path":"\/nodes\/view\/type:article\/slug:gottesdienst-im-islam","hint":"","body":"<h1 style=\"text-align: center;\"><span>Gottesdienst im Islam<\/span><\/h1>\r\n<h1 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><img style=\"display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;\" src=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/articles\/images\/Worship_in_Islam_(part_1_of_3)_001.jpg\" alt=\"\" \/><br \/><\/span><\/h1>\r\n<h1 style=\"text-align: justify;\"><\/h1>\r\n<h1 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">&nbsp;(teil 1 von 3): Die Bedeutung der Gottesanbetung<\/span><\/h1>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Das Konzept und der Sinn der Gottesanbetung im Islam gleicht keiner anderen existierenden Religion.&nbsp; Es ist eine Kombination des Weltlichen mit dem Spirituellen, des Einzelnen mit der Gesellschaft und der innerlichen Seele mit dem &auml;u&szlig;eren K&ouml;rper.&nbsp; Im Islam hat die Gottesanbetung eine einzigartige Rolle inne und durch den Gottesdienst wird jemand als wahrer Muslim betrachtet, der sein gesamtes Leben dem Willen Gottes unterwirft.<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die Wichtigkeit des Gottesdienstes kann an der Tatsache erkann werden, dass Gott ihn allen Religionen vor dem Islam ebenfalls vorgeschrieben hat. &nbsp;Gott sagt im Quran:<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Und in jedem Volk erweckten Wir einen Gesandten (der da predigte): &lsquo;Dient Gott&hellip;.&rsquo;&rdquo; (Quran 16:36)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Gottesdienst hat im Islam so viele Facetten, dass es schwierig ist, sie alle in Worte zu fassen.&nbsp; Die allgemeinste Bedeutung von Gottesdienst im Islam umfasst alles, was Gott gef&auml;llt, egal ob es sich um Angelegenheiten des Glaubens, oder Taten des K&ouml;rpers handelt.&nbsp; Es kann alles einschlie&szlig;en, das eine Person wahrnimmt, denkt, beabsichtigt, f&uuml;hlt, sagt und tut.&nbsp; Es bezieht sich auf alles, das Gott fordert, &auml;u&szlig;erlich, innerlich oder interaktiv.&nbsp; Dies beinhaltet Rituale genauso wie Glauben, Arbeit, gesellschaftliche Aktivit&auml;ten und pers&ouml;nliches Verhalten, das menschliche Wesen als Ganzes, so dass jeder Teil jeden anderen beeinflusst.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Gottesdienst kann in zwei Arten unterteilt werden.:<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-bullet\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">1)&nbsp;&nbsp;&nbsp; Besondere Glaubensbestandteile, Gef&uuml;hle und sichtbare Taten der Demut in Hingabe zu Gott, die Er befohlen hat.<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-bullet\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">2)&nbsp;&nbsp;&nbsp; Allgemein alle anderen guten Taten, die im Leben eines Muslim empfehlens-wert sind.<\/span><\/p>\r\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Hingabe zu Gott<\/span><\/h2>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Dieser Aspekt des Gottesdienstes erfordert, dass jemand bestimmte Dinge erf&uuml;llt, die Gott in Seiner Religion befohlen hat, ob es sich um das innere oder &auml;u&szlig;erliche Wesen handelt und ob diese verpflichtend oder freiwillig sind. &nbsp;Dieser Aspekt des Gottesdienstes beschr&auml;nkt sich nicht darauf, Seinen Befehlen Gehorsam zu leisten, sondern es geh&ouml;rt auch dazu, jene Dinge zu vermeiden, die Er verboten hat.&nbsp; In diesem Sinne kann der Gottesdienst als alles definiert werden, das jemand aus Gehorsamkeit gegen&uuml;ber Gott glaubt, f&uuml;hlt oder tut.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">In dieser Hinsicht kann man den Gottesdienst im wahrsten Sinne des Wortes als &ldquo;Gottes&rdquo; &ndash; &ldquo;Dienst&rdquo; bezeichnen, denn obwohl dieses Wort bei den Christen etwas ganz Bestimmtes bezeichnet, bedeutet es f&uuml;r Muslime den Dienst f&uuml;r Gott: wir sind Gottes Diener und wir leben unser&nbsp;<em>gesamtes<\/em>&nbsp;Leben in vollst&auml;ndiger Dienstbarkeit f&uuml;r Gott; wir tun, was Er befiehlt und unterlassen, was Er verbietet, wie ein Diener oder ein Sklave ganz dem Willen seines Herrn entspricht.&nbsp; Im Wesentlichen sind alle Gesch&ouml;pfe Diener Gottes, ob es ihnen gef&auml;llt oder nicht, denn sie unterstehen alle den Gesetzen, die Er &uuml;ber Seine Sch&ouml;pfung eingesetzt hat:<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Da ist keiner in den Himmeln noch auf der Erde, der dem Allerbarmer (Gott) anders denn als Diener sich nahen d&uuml;rfte.&rdquo; (Quran 19:93)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Ihm ergibt sich, was in den Himmeln und auf der Erde ist, gehorsam oder wider Willen.&rdquo; (Quran 3:83)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Aber Gottesdienst unterscheidet sich von blo&szlig;er Dienstbarkeit, denn er muss mit Liebe, Ehrfurcht und Verehrung verbunden sein.&nbsp; Kein Akt des Gehorsams wird als Gottesdienst betrachtet, bevor er nicht mit folgenden Gef&uuml;hlen verbunden ist: man muss die Tat lieben und den Einen, f&uuml;r den man diese Tat ausf&uuml;hrt, lieben, Ihm Ehrfurcht erweisen und Ihn verehren.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Aus diesem Grund muss betont werden, wenn man &uuml;ber dieses Thema spricht, dass Gottesdienst ein Recht ist, das einzig und allein Gott zusteht.&nbsp; Der Islam erh&auml;lt die strengste Form des Monotheismus aufrecht und toleriert keinen Akt des Gottesdienst, der irgendetwas anderem als Gott gewidmet ist.&nbsp; Es ist Gott allein, Der unseren Gehorsam verlangt, und es ist Gott allein, Dem unsere Liebe geb&uuml;hrt.&nbsp; Jegliche Verehrung anderer Gottheiten neben Gott, egal ob es Halbg&ouml;tter, Propheten, Engel, Heilige oder M&auml;rtyrer sind, oder deren Andenken, Statuen oder Bilder, stellt einen Bruch mit dem Monotheismus dar; und wenn jemand dies tut, verl&auml;sst er die &ldquo;Herde der Gl&auml;ubigen&rdquo; und damit den Islam. &nbsp;Selbst wenn jemand sich rechtfertigt, dass sie die Heiligen aufgrund ihres Dienstes f&uuml;r Gott verehren, oder deren Andenken als eine Erinnerung an sie; der Islam unterscheidet nicht zwischen direkter und indirekter, oder untergeordneter und &uuml;bergeordneter Anbetung.&nbsp; Jegliche Anbetung und Akte der Verehrung, der Huldigung und des Gehorsams m&uuml;ssen Gott allein gewidmet sein.<\/span><\/p>\r\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die inneren Formen des Gottesdienstes<\/span><\/h2>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Wie schon zuvor erw&auml;hnt, beziehen sich die von Gott vorgeschriebenen gottesdienstlichen Handlungen entweder auf die innere Person oder auf den &auml;u&szlig;eren K&ouml;rper.&nbsp; Jene, die sich auf die innere Person beziehen, tun dies mit Glauben und Gef&uuml;hlen.&nbsp; Den Menschen wurde angeordnet, an bestimmte allgemeing&uuml;ltige Wahrheiten zu glauben, die als Glaubensartikel bezeichnet werden &ndash; und dies ist der wichtigste Aspekt des Gottesdienstes.&nbsp; Glaube ist die Grundlage f&uuml;r das, was die Person f&uuml;hlt und tut &ndash; Taten und Gef&uuml;hle sind eine Wiederspiegelung des Glaubens.&nbsp; Wenn der Glaube einer Person fehlerhaft oder schwach ist, wird er nie die erw&uuml;nschten Ergebnisse bez&uuml;glich ihrer Gef&uuml;hle oder Taten hervorbringen.&nbsp; Wenn eine Person beispielsweise glaubt, dass Gott ihm seine S&uuml;nden aufgrund seines blo&szlig;en Glaubens schon vergeben hat, dann wird sein Glaube weder das erw&uuml;nschte Gef&uuml;hl der Furcht hervorrufen, das in seinem Herzen anwesend sein sollte, noch wird dieser Glaube die Person davon abbringen, S&uuml;nden zu begehen und statt dessen rechtschaffene Taten zu verrichten.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Gott hat uns ebenfalls befohlen, in unseren Herzen bestimmte Gef&uuml;hle sowohl f&uuml;r Ihn als auch f&uuml;r andere Seiner Gesch&ouml;pfe zu hegen. &nbsp;Muslime m&uuml;ssen Gott lieben, Ihn f&uuml;rchten, Ehrfurcht vor Ihm haben, Ihm vertrauen und Ihn verehren.&nbsp; Den Muslimen ist auch befohlen worden, ihre Mitmuslime zu lieben, ihnen Gnade und Mitgef&uuml;hl entgegenzubringen, die Rechtschaffenheit zu lieben und die S&uuml;nde zu hassen.&nbsp; All diese werden als gottesdienstliche Handlungen der inneren Person betrachtet, denn damit erf&uuml;llt der Muslim die Befehle Gottes und wird daf&uuml;r belohnt werden.<\/span><\/p>\r\n<h1 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">(teil 2 von 3): Die &auml;u&szlig;erlichen Formen der Gottesanbetung<\/span><\/h1>\r\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die &auml;u&szlig;erliche Form des Gottesdienstes<\/span><\/h2>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Durch die Geschichte hindurch haben bestimmte Religionen, aufgrund ihrer Entwicklung, mehr Augenmerk auf die inneren Formen des Gottesdienstes gelegt, indem sie die Wichtigkeit der &auml;u&szlig;erlichen Form ganz oder teilweise weggelassen haben, wohingegen andere mehr Konzentration auf offensichtliche und sichtbare Rituale legten und den Wert des Glaubens minderten. &nbsp;Wie schon zuvor erw&auml;hnt, gibt es im Islam keine absolute Trennung zwischen der innerlichen und der &auml;u&szlig;erlichen Form &ndash; der innere Zustand erzeugt &auml;u&szlig;erliche Erscheinungen und sollte sie auch erzeugen, und &auml;u&szlig;erliche Bedingungen und Taten haben innere Auswirkungen.&nbsp; Es besteht sicherlich eine Wechselwirkung zwischen dem inneren und dem &auml;u&szlig;erlichen Zustand, und jeder formt den anderen.&nbsp; Alle inneren Absichten f&uuml;hren zu entsprechenden Haltungen und Taten.&nbsp; H&auml;ufig kann man den inneren Zustand einer Person an ihrem &Auml;u&szlig;eren ablesen.&nbsp; Jemand, der beispielsweise verzweifelt oder &auml;ngstlich ist, hat eine bestimmte K&ouml;rperhaltung und einen besonderen Gesichtsausdruck.&nbsp; Wenn umgekehrt bestimmte T&auml;tigkeiten oder Haltungen angenommen werden, dann stellt sich der passende innere Zustand ein.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Sichtbare gottesdienstliche Handlungen, die Gott erbracht werden, stellen die Fr&uuml;chte des Glaubens eines Muslim dar.&nbsp; Aus diesem Grund befiehlt der Islam nicht nur, dass jemand an die fundamentellen Wahrheiten glaubt, die seine Glaubenslehre festlegt, sondern er befiehlt auch, dass der Glaube an Gott sichtbare Auswirkungen nach sich ziehen sollte.&nbsp; Es gen&uuml;gt f&uuml;r die Erl&ouml;sung nicht, nur bestimmte Glaubensdinge aufrechtzuerhalten, sondern es m&uuml;ssen Taten folgen, damit man in diesem und im n&auml;chsten Leben erfolgreich ist.&nbsp; &nbsp;&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Gott hat angeordnet, dass Muslime w&auml;hrend ihrer Leben bestimmte Anweisungen erf&uuml;llen m&uuml;ssen, beispielhaft gezeigt an den f&uuml;nf S&auml;ulen des Islam. &nbsp;Diese wurden t&auml;glich vorgeschrieben, wie das Gebet, j&auml;hrlich, wie das Almosen und das Fasten im Ramadhan, oder mindestens einmal im Leben, wie Ha\u011f\u011f.&nbsp; Es gibt noch viele andere gottesdienstliche Handlungen au&szlig;er den f&uuml;nf S&auml;ulen, die im Islam vorgeschrieben sind, von denen sind manche verpflichtend und manche freiwillig, ihre Verrichtung ist dem Ermessen des Muslim &uuml;berlassen.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Obwohl ein Ritual mit diesen gottesdienstlichen Handlungen verbunden ist, sollten sie nicht missverstanden werden. &nbsp;Bei allen gottesdienstliche Handlungen muss man sich dessen, was man tut, und der Allgegenwart Gottes absolut bewusst sein.&nbsp; Taten, die mechanisch durchgef&uuml;hrt werden, oder aus Gewohnheit, lassen nur Automatismen entstehen und unterst&uuml;tzen nicht die spirituelle Erweiterung.<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Es ist keine Fr&ouml;mmigkeit, wenn ihr eure Angesichter in Richtung Osten oder Westen wendet; Fr&ouml;mmigkeit ist vielmehr, dass man an Allah glaubt, den J&uuml;ngsten Tag, die Engel, das Buch und die Propheten und vom Besitz &ndash; obwohl man ihn liebt &ndash; den Verwandten gibt, den Waisen, den Armen, dem Sohn des Weges, den Bettlern und (f&uuml;r den Freikauf von) Sklaven, dass man das Gebet verrichtet und die&nbsp;<em>Zakah<\/em>&nbsp;entrichtet.&nbsp; Es sind diejenigen, die ihr Versprechen einhalten, wenn sie es gegeben haben; und diejenigen, die in Elend, Not und in Kriegszeiten geduldig sind; sie sind es, die wahrhaftig und gottesf&uuml;rchtig sind.&rdquo; (Quran 2:177)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Sinn und der Nutzen des Gottesdienstes<\/span><\/h2>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Gott braucht keinen unserer Dienste.&nbsp; Der Gottesdienst wurde im Islam und allen anderen fr&uuml;heren Religionen zum Nutzen der Menschen eingef&uuml;hrt, f&uuml;r den Einzelnen ebenso wie f&uuml;r die Gesellschaft.&nbsp; Er ist f&uuml;r die Aufrechterhaltung und Steigerung der Spiritualit&auml;t im Leben eines Muslim unentbehrlich.&nbsp; Mit dem formalen Gottesdienst &uuml;bt der Einzelne, seinen Sch&ouml;pfer zu lieben und ein st&auml;ndiges Bewu&szlig;tsein f&uuml;r die Gegenwart Gottes zu entwickeln.&nbsp; Gott sagt:<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;O ihr Menschen!&nbsp; Dient, eurem Herrn, Der euch und diejenigen vor euch erschaffen hat, damit ihr gottesf&uuml;rchtig sein m&ouml;get.&rdquo; (Quran 2:21)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Gott sagte auch zu Moses:<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;&hellip;diene Mir und verrichte das Gebet zu Meinem Gedenken.&rdquo; (Quran 20:14)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Gottesdienstliche Handlungen dienen als ein Mittel, mit dem man sich Gottes erinnert und eine Verbindung zu Ihm aufrechterh&auml;lt. &nbsp;Muslime beten mindestens f&uuml;nfmal t&auml;glich, um diese Verbindung aufrecht zu erhalten.&nbsp; Wenn einer Bittgebete spricht, Gott anfleht und preist, Verse aus Seiner Offenbarung rezitiert, die auch die &ldquo;Ermahnung&rdquo;<a title=\" Dies kann in vielen Versen gefunden werden, wie in 15:9, 36:11, und anderen. \" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/221\/#_ftn12966\">[1]<\/a>&nbsp;genannt wird, das alles zusammen mit anderen Formen des Gottesdienstes &uuml;ber den ganzen Tag verteilt, so wird er einen Sinn f&uuml;r die Allgegenwart von Gottes Macht und Wissen zu jeder Zeit erhalten, der ihnen in diesem Sinn Gottesfurcht verleiht.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Gottesdienst erweckt auch einen starken Sinn in dem Muslim, das Schlechte aus sich selbst, aus der Gesellschaft und aus seiner Umwelt zu entfernen und das Wort Gottes in der ganzen Welt zu etablieren.&nbsp; Gott sagt:<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;&hellip;Wahrlich das Gebet h&auml;lt von sch&auml;ndlichen und abscheulichen Dingen ab...&rdquo; (Quran 29:45)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Und wieder, wenn jemand seinen Tag damit verbringt, bestimmte gottesdienstliche Handlungen zu verrichten, wird er st&auml;ndig an den Sinn des Lebens erinnert und seinen letztendlichen Ausgang, und dies wiederum hilft ihm, sein Leben auf den Willen Gottes auszurichten, zu tun, was Ihm gef&auml;llt und zu unterlassen, was Ihm missf&auml;llt. &nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Man kann deutlich den Einfluss erkennen, den der Gottesdienst auf der gemeinschaftlichen Ebene besitzt.&nbsp; Gesellschaft ist nur eine Anh&auml;ufung von Individuen, und wenn die Individuen spirituell und moralisch aufrecht sind, dann ist die gesamte Gesellschft selbst auch aufrecht. &nbsp;Im Idealfall wird die Gesellschaft eine sein, in der man f&uuml;hlt, dass Gott sie immer sieht; eine Gesellschaft, f&uuml;r die n&uuml;tzliche Taten der Freundlichkeit untrennbare Adjektive sind und sich S&uuml;nde und Laster in Grenzen halten. &nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Auch wenn es manchen so erscheinen mag, als w&uuml;rden Gottesdienst und Gehorsam Gott gegen&uuml;ber, Gefangenschaft und Sklaverei &auml;hneln, ist es doch so, dass die Gottesanbetung und die Dienstbarkeit die Menschen in Wirklichkeit von jeglicher Unterjochung aller Art befreien.&nbsp; Die Person befreit sich von den Ketten der Gesellschaft, der Angeh&ouml;rigen und der Familie, und nimmt sich die Freiheit, um Seinem Einen Wahren Herrn zu gefallen.&nbsp; Dies ist die wahre Freiheit, die absolute Sicherheit und Zufriedenheit mit sich bringt.&nbsp; Der Dienst f&uuml;r Gott ist die ultimative Quelle der Freiheit.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<div style=\"text-align: justify;\">\r\n<hr size=\"2\" \/>\r\n<\/div>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>Footnotes:<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-footnote-text\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><a title=\"Back to the refrence of this footnote\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/221\/#_ftnref12966\">[1]<\/a>&nbsp;Dies kann in vielen Versen gefunden werden, wie in 15:9, 36:11, und anderen.<\/span><\/p>\r\n<h1 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">(teil 3 von 3): Der umfassende Charakter des Gottesdienstes<\/span><\/h1>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Wie bereits erw&auml;hnt, ist die Definition des Gottesdienstes im Islam eine, die sehr umfassend ist. Sie beinhaltet alles, das eine Person wahrnimmt, denkt, beabsichtigt, f&uuml;hlt, sagt und tut.&nbsp; Es bezieht sich auf alles, das Gott fordert, sei es &auml;u&szlig;erlich, innerlich oder interaktiv.&nbsp; Dies enth&auml;lt Rituale genauso wie Glauben, Arbeit, gesellschaftliche Aktivit&auml;ten und pers&ouml;nliches Verhalten.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Es gibt eine Unterscheidung zwischen dem, was gut ist, dem, was schlecht ist und dem, was neutral ist.&nbsp; Eine gute Sache ist das, was sich gem&auml;&szlig; dem Sinn und Zweck verh&auml;lt, f&uuml;r den es Gott geschaffen hat.&nbsp; Sie f&uuml;hrt zu Harmonie und ist deshalb eine Belohnung in sich selbst, denn sie wendet Streitigkeiten und Leiden ab.&nbsp; Daraus folgt, dass alles, das hiermit &uuml;bereinstimmt, eine Art des Gottesdienstes sein muss.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Das islamische Verst&auml;ndnis von Gottesdienst erlaubt der Gesamtheit unseres Lebens, ein Teil des Gottesdienstes zu werden, solange es das Ziel unseres Lebens ist, Gott zu gefallen, was dadurch erreicht wird, indem man Gutes tut und und das Schlechte meidet. &nbsp;Man kann die allt&auml;glichen Aktivit&auml;ten in gottesdienstliche Handlungen verwandeln, indem man seine Absicht reinigt und ernsthaft versucht, mit diesen Aktivit&auml;ten Gottes Zufriedenheit zu erlangen.&nbsp; Der Gesandte Gottes - m&ouml;ge Gott seine Erw&auml;hnung erh&ouml;hen- sagte:<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Jemanden oder seine Habseligkeiten auf sein Reittier zu heben, ist ein Almosen.&nbsp; Ein gutes Wort ist ein Almosen.&nbsp; Jeder Schritt auf dem Weg, um das Gebet zu verrichten, ist ein Almosen.&nbsp; Ein Hindernis aus dem Weg r&auml;umen, ist ein Almosen.&rdquo; (<em>Sahieh Al-Bukhari<\/em>)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Seinen Lebensunterhalt zu verdienen, kann eine gottesdienstliche Handlung sein.&nbsp; Die Gef&auml;hrten sahen einen Mann und waren &uuml;ber seine harte Arbeit und seinen Flei&szlig; erstaunt.&nbsp; Sie bekundeten: &ldquo;Wenn er diese viele Arbeit wenigstens um Gottes Willen machte...&rdquo;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Gesandte Gottes sagte:<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Wenn er arbeitet, um seine kleinen Kinder zu versorgen, dann ist es f&uuml;r den Willen Gottes.&nbsp; Wenn er arbeitet, um seine alten Eltern zu unterst&uuml;tzen, dann ist es f&uuml;r den Willen Gottes.&nbsp; Wenn er arbeitet, um sich selbst zu besch&auml;ftigen und um sein Verlangen im Zaum zu halten, dann ist es f&uuml;r den Willen Gottes.&nbsp; Wenn er es andererseits aber tut, um sich zu br&uuml;sten und um ber&uuml;hmt zu werden, dann arbeitet er f&uuml;r den Willen Satans.&rdquo; (<em>al-Mundhiri<\/em>,<em>as-Suyuti<\/em>)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Selbst die nat&uuml;rlichsten Taten k&ouml;nnen zu gottesdienstlichen Handlungen werden, wenn sie von einer reinen Absicht begleitet werden.&nbsp; Der Gesandte Gottes sagte:<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Wenn sich einer von euch seiner Frau n&auml;hert, ist das ein Almosen.&rdquo; (<em>Sahieh Muslim<\/em>)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Dasselbe gilt f&uuml;r essen, schlafen, arbeiten und gute Charakterz&uuml;ge, wie Wahrheitsliebe, Ehrlichkeit, Gro&szlig;z&uuml;gigkeit, Mut und Demut k&ouml;nnen durch eine ersthafte Absicht und bedachten Gehorsam Gott gegen&uuml;ber zu Gottesdiensten werden. &nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Damit diese sonst weltlichen Taten zu den gottesdienstlichen Handlungen z&auml;hlen, die eine g&ouml;ttliche Belohnung nach sich ziehen, m&uuml;ssen folgende Bedingungen erf&uuml;llt werden:<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">A.&nbsp;&nbsp;&nbsp; Die Tat muss von einer reinen Absicht begleitet werden.&nbsp; Der Gesandte Gottes sagte:<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Die Taten entsprechen den Absichten, und jemand erh&auml;lt, was er beabsichtigt hat.&rdquo; (<em>Sahieh Al-Bukhari<\/em>)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">B.&nbsp;&nbsp;&nbsp; Die Tat muss erlaubt sein.&nbsp; Wenn es etwas Verbotenes ist, verdient der T&auml;ter eine Bestrafung. &nbsp;Der Gesandte Gottes sagte:<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Gott ist rein und gut, und Er akzeptiert nur, was rein und gut ist.&rdquo; (<em>Sahieh Muslim<\/em>)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">C.&nbsp;&nbsp;&nbsp; Die Vorschriften des islamischen Gesetzes m&uuml;ssen vollst&auml;ndig eingehalten werden.&nbsp; T&auml;uschung, Unterdr&uuml;ckung und Niedertr&auml;chtigkeit m&uuml;ssen vermieden werden.&nbsp; Der Gesandte Gottes sagte:<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Wer uns t&auml;uscht, ist keiner von uns.&rdquo; (<em>Sahieh Muslim<\/em>)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">D.&nbsp;&nbsp;&nbsp; Die T&auml;tigkeit sollte die Person nicht davon abhalten, ihre oder seine religi&ouml;sen Verpflichtungen einzuhalten. &nbsp;Gott sagt:<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;O ihr, die ihr glaubt, lasset euch durch euer Verm&ouml;gen und eure Kinder nicht vom Gedenken an Allah abhalten...&rdquo; (Quran 63:9)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Wie wir hier sehen, ist im Islam das Konzept des Gottesdienstes weder auf reines M&ouml;nchtum, Meditation oder Anerkennung der Realit&auml;t in der Gott uns geschaffen hat, beschr&auml;nkt, noch basiert er auf reinem Ritualismus und der Ausf&uuml;hrung bestimmter Handlungsweisen ohne einleuchtende Bedeutung.&nbsp; Der Islam hat viel eher das Innere und das &Auml;u&szlig;ere verbunden und die Rechtschaffenheit genau definiert und daf&uuml;r eine Belohnung eingesetzt.&nbsp; Es ist dieses einleuchtende Konzept des Gottesdienstes, das die Menschen bef&auml;higt, den Sinn, zu dem sie erschaffen wurden, zu erf&uuml;llen.&nbsp; Gott sagt:<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Und Ich habe die&nbsp;<em>\u011einn<\/em>&nbsp;und die Menschen nur darum erschaffen, damit sie Mir dienen (sollen).&rdquo; (Quran 51:56)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die Menschen sollen nicht nach ihren eigenen Begierden, Automatismen, geistigen Bedingungen oder den Vorschriften sozialer, politischer oder akademischer Authorit&auml;ten leben, sondern im Einklang mit ihrem kosmischen, angeborenen Lebenszweck: Gott zu dienen.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;So richte dein Antlitz in aufrichtiger Weise auf den Glauben; (dies entspricht) der nat&uuml;rlichen Veranlagung, mit der Gott die Menschen geschaffen hat. &nbsp;Es gibt keine Ver&auml;nderung an Gottes Sch&ouml;pfung.&nbsp; Das ist der best&auml;ndige Glaube.&nbsp; Allein die meisten Menschen wissen es nicht.&rdquo; (Quran 30:30)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Wenn jemand in seinem Leben die Dinge, die Gott befohlen hat, erf&uuml;llt, und die Dinge, die Gott verboten hat, unterl&auml;sst, und alle seine Taten auf Gott ausrichtet, dann wird ihr Leben von morgens bis abends, von der Zeit ihrer Geburt bis zu ihrem Tod in Gottesdienst umgewandelt, f&uuml;r den sie belohnt werden.&nbsp; Dies war der Zustand der Propheten, wie Gott sagte:&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Mein Gebet und meine Opferung und mein Leben und mein Tod geh&ouml;ren Gott, dem Herrn der Welten.&rdquo; (Quran 6:162)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Wenn jemand diesen Zustand erreicht, kommt er in Einklang mit der restlichen Sch&ouml;pfung und kehrt zu dem nat&uuml;rlichen Grundzustand allen Seins zur&uuml;ck, denn auch alle anderen Gesch&ouml;pfe befinden sich unbewusst in einem st&auml;ndigen Gottesdienst, wie Er sagt:<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Hast du nicht gesehen, dass sich vor Gott anbetend niederwirft, wer in den Himmeln und auf Erden ist &ndash; ebenso die Sonne und der Mond und die Sterne und die Berge und die B&auml;ume und die Tiere und viele Menschen?&rdquo; (Quran 22:18)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<h1 style=\"text-align: justify;\"><\/h1>","excerpt":"","terms":null,"visibility_roles":"","comment_status":1,"comment_count":0,"read_counter":13380,"lft":1668,"rght":1669,"promote":1,"sticky":0,"status":1,"publish_start":null,"publish_end":null,"created_at":"2014-08-13T03:04:00.000000Z","updated_at":"2026-04-06T15:26:52.000000Z","language_id":7,"user_id":7,"author_id":97,"publisher_id":0,"category_id":21,"parent_id":943,"books":[],"fatawas":[],"videos":[],"audios":[],"author_name":"www.islamreligion.com - Islam Religion Website","category_name":"Transactions & Worship","category_slug":"Transactions-Worship","get_date":"2014-08-13","pdf_asset":"http:\/\/www.islamland.com\/uploads\/articles\/de-Worship in Islam.pdf","word_asset":"http:\/\/www.islamland.com\/uploads\/articles\/de-Worship in Islam.docx"},"translations":[],"article_books":[],"article_fatawas":[],"article_videos":[],"article_audios":[],"url":"http:\/\/www.islamland.com\/ing\/api\/articles\/gottesdienst-im-islam"}