{"article":{"id":3313,"title":"Frauen im Islam","slug":"frauen-im-islam","word":"\/uploads\/articles\/54945ddd-b5b0-40a7-b065-30dbb8adb1fd-de-Women in Islam.docx","pdf":"\/uploads\/articles\/54945ddd-8adc-4a47-bfae-30dbb8adb1fd-de-Women in Islam.pdf","mime_type":null,"type":"node","path":"\/nodes\/view\/type:article\/slug:frauen-im-islam","hint":"","body":"<h1 style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-size: xx-large;\"><strong><strong><strong>Frauen im Islam<\/strong><\/strong><\/strong><\/span><\/h1>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">&nbsp;<img style=\"display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;\" src=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/articles\/images\/Women_in_Islam_-_Oppression_or_Liberation_001.jpg\" alt=\"\" \/><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>(teil 1 von 2)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Einleitung<\/span><\/h2>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Das Thema der Gleichheit der Geschlechter ist wichtig, relevant und aktuell.&nbsp; Debatten und Schriften &uuml;ber dieses Thema werden immer mehr und vielf&auml;ltiger in ihren Perspektiven.&nbsp; Die islamische Perspektive zu diesem Thema ist die, die von Nicht-Muslimen und Muslimen gleicherma&szlig;en am wenigsten verstanden und am h&auml;ufigsten missinterpretiert wird. &nbsp;Dieser Artikel soll eine kurze und authentische Beleuchtung dessen liefern, welche Stellung der Islam in dieser Hinsicht einnimmt.<\/span><\/p>\r\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Frauen in alten Zivilisationen<\/span><\/h2>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Um den Status von Frauen wirklich zu verstehen, den der Islam ihnen verliehen hat, muss man ihn mit anderen Rechtssystemen vergleichen, die heute existieren und die in der Vergangenheit existiert haben. &nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-bullet\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">(1)&nbsp;&nbsp;<strong>Das indische System<\/strong>: Es wird in der&nbsp;<em>Encyclopedia Britannica<\/em>, 1911, festgestellt: &ldquo;In Indien war Unterwerfung ein grunds&auml;tzliches Prinzip.&nbsp; Tag und Nacht m&uuml;ssten Frauen von ihren Besch&uuml;tzern in einem Zustand der Abh&auml;ngigkeit gehalten werden, sagt Manu.&nbsp; Das Erbgesetz war agnatisch, das bedeutet, es wurde absteigend den M&auml;nnern vererbt, unter Ausschluss der Frauen.&rdquo;&nbsp; In hinduistischen Schriften sieht die Beschreibung einer guten Ehefrau folgenderma&szlig;en aus: &ldquo;eine Frau, deren Verstand, Sprache und K&ouml;rper in einem Zustand der Unterw&uuml;rfigkeit gehalten wird, erreicht in dieser Welt hohes Ansehen und in der n&auml;chsten denselben Aufenthalt wie ihr Ehemann.&rdquo; (Mace,&nbsp;<em>Marriage East and West<\/em>).<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-bullet\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">(2)&nbsp;&nbsp;<strong>Das griechische System<\/strong>: In Athen ging es den Frauen nicht besser als in Indien oder in Rom.&nbsp; &ldquo;Athenische Frauen waren immer minderwertig, dem Mann unterworfen &ndash; entweder ihrem Vater, ihrem Bruder oder einigen ihrer m&auml;nnlichen Verwandten.&rdquo; (Allen, E. A.,&nbsp;<em>History of Civilization<\/em>).&nbsp; Ihr Einverst&auml;ndnis zu einer Eheschlie&szlig;ung wurde nicht allgemein f&uuml;r n&ouml;tig gehalten und &ldquo;sie war verpflichtet, sich den W&uuml;nschen ihrer Eltern zu f&uuml;gen und erhielt von ihnen ihren Ehemann und Herrn, auch wenn er ihr fremd war.&rdquo; (Vorige Quelle)<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-bullet\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">(3)&nbsp;&nbsp;<strong>Das r&ouml;mische System<\/strong>: Eine r&ouml;mische Ehefrau wurde von einem Historiker beschrieben als: &ldquo;ein Baby, eine Minderj&auml;hrige, ein M&uuml;ndel, eine Person, die unf&auml;hig ist, etwas nach ihrem eigenen Geschmack auszuf&uuml;hren, eine Person, die kontinuierlich unter der Aufsicht und der Vormundschaft ihres Ehemanns steht.&rdquo; (Vorige Quelle).&nbsp;&nbsp;In&nbsp;<em>The Encyclopedia Britannica<\/em>, 1911, finden wir eine Zusammenfassung der gesetzlichen Stellung von Frauen in der r&ouml;mischen Zivilisation: &ldquo;Im r&ouml;mischen Gesetz war eine Frau selbst f&uuml;r die historische Zeit vollst&auml;ndig abh&auml;ngig.&nbsp; Wenn sie heiratete, gingen sie und ihr Besitz in die Macht ihres Ehegatten &uuml;ber&hellip;die Ehefrau war der erworbene Besitz ihres Ehegatten und wie ein erworbener Sklave nur zu seinem Nutzen. &nbsp;Eine Frau konnte keinerlei b&uuml;rgerlichen oder &ouml;ffentlichen &Auml;mter aus&uuml;ben&hellip; sie konnte kein Zeuge, B&uuml;rge, Vormund oder Kurator sein; sie konnte nicht adoptieren oder adoptiert werden oder ein Testament oder einen Vertrag abschlie&szlig;en.&rdquo;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-bullet\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">(4)&nbsp;&nbsp;<strong>Das skandinavische System<\/strong>: Unter den skandinavischen Rassen waren Frauen: &ldquo;Unter st&auml;ndiger Vormundschaft, seien sie verheiratet oder unverheiratet.&nbsp; Sogar im Kodex von Christian V, am Ende des 17.Jahrhunderts, wurde noch verordnet, dass wenn eine Frau ohne die Zustimmung ihres Vormundes heiratete, dieser wenn er dies w&uuml;nschte, ihre Waren w&auml;hrend ihres Lebens verwalten und nutzen d&uuml;rfe.&rdquo; (<em>The Encyclopedia Britannica<\/em>, 1911).<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-bullet\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">(5)&nbsp;&nbsp;<strong>Das britische System<\/strong>: In Britannien wurde das Recht einer verheirateten Frau auf den Besitz von Eigentum bis ins sp&auml;te 19.Jahrhundert hinein nicht anerkannt.&nbsp; &ldquo;Durch eine Reihe von Verordnungen beginnend mit der Married Women&rsquo;s Property Act 1870, erg&auml;nzt 1882 und 1887, erzielten verheiratete Frauen das Recht, Eigentum zu erwerben und Vertr&auml;ge abzuschlie&szlig;en, auf einer Stufe mit Jungfern, Witwen und Geschiedenen.&rdquo; (Encyclopedia Britannica, 1968).&nbsp; In Frankreich wurde das franz&ouml;sische Gesetz erst 1938 derart erg&auml;nzt, dass Frauen die Berechtigung, Vertr&auml;ge abzuschlie&szlig;en, zuerkannt wurde.&nbsp; Eine verheiratete Frau musste allerdings immer noch die Erlaubnis ihres Ehemannes einholen, bevor sie ihren eigenen Besitz weggeben durften.<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-bullet\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">(6)&nbsp;&nbsp;<strong>Im mosaischen (j&uuml;dischen) Gesetz:<\/strong>&nbsp;Die Frau wird verlobt.&nbsp; Dieses Konzept erkl&auml;rend, sagt die&nbsp;<em>Encyclopedia Biblica<\/em>, 1902: &ldquo;Eine Frau zu verloben bedeutet einfach, Besitz an ihr zu erwerben, indem ein Kaufpreis gezahlt wird; eine Braut ist ein M&auml;dchen, f&uuml;r das der Kaufpreis gezahlt worden ist.&rdquo; &nbsp;Aus gesetzlicher Sicht ist das Einverst&auml;ndnis des M&auml;dchens f&uuml;r die G&uuml;ltigkeit ihrer Eheschlie&szlig;ung nicht notwendig.&nbsp; &ldquo;Das Einverst&auml;ndnis des M&auml;dchens ist nicht n&ouml;tig, und der Bedarf dessen wird nirgendwo in den Gesetzen vorgeschlagen.&rdquo; (Vorige Quelle).&nbsp; Was das Recht auf Scheidung angeht, lesen wir in der<em>Encyclopedia Biblica<\/em>: &ldquo;Die Frau ist das Eigentum des Mannes, sein Recht, sie scheiden zu lassen, folgt als selbstverst&auml;ndlich.&rdquo;&nbsp; Das Recht auf Scheidung besitzt nur der Mann, wie&nbsp;<em>The Encyclopedia Britannica<\/em>, 1911, feststellt: &ldquo;Im mosaischen Gesetz war die Scheidung ein Privileg des Ehemannes&hellip; &rdquo;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-bullet\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">(7)&nbsp;&nbsp;<strong>Die christliche Kirche<\/strong>: die Einstellung der christlichen Kirche bis in die letzten Jahrhunderte scheint durch das mosaische Gesetz und durch die Denkstr&ouml;mungen der zeitgen&ouml;ssischen Kulturen beeinflusst gewesen zu sein.&nbsp; In ihrem Buch&nbsp;<em>Marriage East and West<\/em>, schrieben David und Vera Mace: &ldquo;Lasst uns nicht annehmen, dass unser christliches Erbe frei von derartigen geringsch&auml;tzigen Urteilen sei.&nbsp; Es ist nur schwer irgendwo eine Sammlung von mehr degradierenden Anspielungen auf das weibliche Geschlecht zu finden, als bei den fr&uuml;hen Kirchenv&auml;tern.&nbsp; Lecky, der ber&uuml;hmte Historiker, spricht von: &lsquo;diese heftigen Andeutungen, die so auff&auml;llig und grotesk einen Teil der Schriften der V&auml;ter bilden&hellip; stellen die Frau als T&uuml;r zur H&ouml;lle dar, als Mutter allen menschlichen &Uuml;bels.&nbsp; Sie sollte sich sch&auml;men bei dem blo&szlig;en Gedanken daran, eine Frau zu sein.&nbsp; Sie sollte in st&auml;ndiger Bu&szlig;e leben aufgrund der Fl&uuml;che, die sie dieser Welt eingehandelt hat.&nbsp; Sie sollte sich ihres Kleides wegen sch&auml;men, weil es eine Erinnerung an ihren Fall ist.&nbsp; Sie sollte sich besonders ihrer Sch&ouml;nheit wegen sch&auml;men, denn sie ist das m&auml;chtigste Werkzeug des Teufels.&rsquo;&nbsp; Einer der auff&auml;lligsten Angriffe auf Frauen ist der von Tertullian: &lsquo;Wisst ihr denn nicht, dass jede von euch eine Eva ist? &nbsp;Der Satz von Gott auf dieses Geschlecht in euren Leben dieser Zeit; die Schuld muss notwendigerweise auch leben. &nbsp;Ihr seid das Tor des Teufels; ihr seid die Entweiher des verbotenen Baumes; ihr seid die ersten Verr&auml;ter des g&ouml;ttlichen Gesetzes; ihr seid es, die ihr denjenigen verfolgt, den der Teufel nicht angreifen konnte.&rsquo;&nbsp; Die Kirche hat nicht nur den minderwertigen Status der Frauen best&auml;tigt, sie hat ihnen auch ihre Rechte genommen, die sie zuvor genossen hatten.&rdquo;<\/span><\/p>\r\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Fundamente von spiritueller und menschlicher Gleichheit im Islam<\/span><\/h2>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Inmitten der Dunkelheit, die die Welt umschlang, hallte die g&ouml;ttliche Offenbarung in der weiten W&uuml;ste Arabiens im siebten Jahrhundert mit einer frischen, edlen und universellen Botschaft an die Menschheit wieder, die nachfolgend beschrieben wird.<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-bullet\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">(1)&nbsp; Nach dem Heiligen Qur&acute;an haben M&auml;nner und Frauen dasselbe menschliche spirituelle Wesen:<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;O ihr Menschen, f&uuml;rchtet euren Herrn, Der euch erschaffen hat aus einem einzigen Wesen und aus ihm erschuf Er seine Gattin, und aus den beiden lie&szlig; Er viele M&auml;nner und Frauen entstehen...&rdquo;&nbsp;(Quran 4:1, siehe auch 7:189, 42:11, 16:72, 32:9, und 15:29)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-bullet\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">(2)&nbsp; Gott hat beide Geschlechter mit angeborener W&uuml;rde ausgestattet und M&auml;nner und Frauen gemacht, alle zusammen als Statthalter Gottes auf der Erde. (siehe im Quran 17:70 und 2:30).<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-bullet\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">(3)&nbsp; Der Qur&acute;an macht die Frau nicht f&uuml;r den &ldquo;S&uuml;ndenfall&rdquo; verantwortlich, und er sieht auch nicht die Schwangerschaft und die Geburt von Kindern als Strafe f&uuml;r das &bdquo;Essen von dem verbotenen Baum&ldquo;. &nbsp;Im Gegenteil, der Qur&acute;an beschreibt Adam und Eva als gleich verantwortlich f&uuml;r ihre S&uuml;nde im Garten und schiebt nirgends die Schuld auf Eva allein.&nbsp; Sie beide haben bereut und ihnen beiden wurde vergeben (siehe den Quran 2:36-37 und 7:19-27).&nbsp; In der Tat wird Adam in einem Vers (Quran 20:121) sogar besonders getadelt.&nbsp; Der Qur&acute;an sch&auml;tzt die Schwangerschaft und die Geburt von Kindern als gen&uuml;gend Gr&uuml;nde f&uuml;r die Liebe und den Respekt, die den M&uuml;ttern von ihren Kindern zustehen. &nbsp;(Quran 31:14 und 46:15).<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-bullet\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">(4)&nbsp; M&auml;nner und Frauen haben dieselben religi&ouml;sen und moralischen Pflichten und Verantwortungen zu erf&uuml;llen. &nbsp;Jedes menschliche Wesen muss f&uuml;r die Konsequenzen seines oder ihres Handelns einstehen.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Seht, Ich lasse kein Werk der Wirkenden unter euch verlorengehen, sei es von Mann oder Frau; die einen von euch sind von den anderen....&rdquo;&nbsp;(Quran 3:195, siehe auch 74:38, 16:97, 4:124, 33:35, und 57:12)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-bullet\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">(5)&nbsp; Der Qur&acute;an ist ziemlich deutlich, was die &Uuml;berlegenheit oder Unterlegenheit irgendeines Menschen angeht, sei er m&auml;nnlich oder weiblich. &nbsp;Die einzige Grundlage f&uuml;r die &Uuml;berlegenheit einer Person gegen&uuml;ber einer anderen sind Fr&ouml;mmigkeit und Rechtschaffenheit und nicht Geschlecht, Farbe oder Nationalit&auml;t.&nbsp; (siehe im Quran 49:13).<\/span><\/p>\r\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der wirtschaftliche Aspekt der Frau im Islam<\/span><\/h2>\r\n<p class=\"w-body-text-bullet\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">(1)&nbsp; Das Recht, pers&ouml;nliches Eigentum zu besitzen: der Islam hat ein Recht verordnet, dessen die Frau sowohl vor als auch nach dem Islam (sogar bis in dieses Jahrhundert hinein) beraubt gewesen ist, das Anrecht auf unabh&auml;ngiges Eigentum.&nbsp; Das islamische Gesetz erkennt die vollen Eigentumsrechte von Frauen vor und nach der Heirat an.&nbsp; Sie k&ouml;nnen kaufen, verkaufen oder ihr Eigentum nach Wunsch verleihen.&nbsp; Aus diesem Grund k&ouml;nnen muslimische Frauen ihre M&auml;dchennamen nach der Heirat behalten (und in der Tat haben sie dies traditionell getan), als Zeichen ihrer unabh&auml;ngigen Eigentumsrechte und als Rechtspersonen.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-bullet\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">(2)&nbsp; Finanzielle Sicherheit und Erbrecht: Finanzielle Sicherheit wird Frauen gew&auml;hrt. &nbsp;Sie haben ein Anrecht auf Hochzeitsgeschenke ohne Begrenzung und darauf, gegenw&auml;rtiges und zuk&uuml;nftiges Eigentum und Einkommen zu behalten und f&uuml;r ihre eigene Sicherheit zu verwenden, auch nach der Heirat. &nbsp;Keine verheiratete Frau ist verpflichtet, irgendeinen Anteil ihres Eigentums und ihres Einkommens f&uuml;r den Haushalt zu geben.&nbsp; Der Frau steht ebenfalls volle finanzielle Unterst&uuml;tzung w&auml;hrend der Ehe und w&auml;hrend der &bdquo;Wartezeit&ldquo; (Idda) im Fall einer Scheidung oder als Witwe zu.&nbsp; Einige Rechtsgelehrten fordern zus&auml;tzlich ein Jahr lang Unterst&uuml;tzung f&uuml;r geschiedene oder verwitwete Frauen (oder bis sie wieder heiraten, wenn die Hochzeit stattfindet, bevor das Jahr vorbei ist). &nbsp;Eine Frau, die ein Kind aus der Ehe hat, hat ein Anrecht auf Unterst&uuml;tzung von dem Vater des Kindes. &nbsp;Allgemein wird einer muslimischen Frau in allen Lebensstadien als Tochter, Ehefrau, Mutter oder Schwester, Unterst&uuml;tzung garantiert.&nbsp; Die finanziellen Vorteile, die Frauen in einer Ehe gew&auml;hrt werden und nicht den M&auml;nnern, haben eine soziale Berechtigung in den Bestimmungen, die im Qur&acute;an festgelegt sind, in den Gesetzen &uuml;ber das Erbrecht, die den M&auml;nnern in den meisten F&auml;llen doppelt soviel zusprechen wie den Frauen.&nbsp; M&auml;nner erben nicht immer mehr, manchmal erbt auch eine Frau mehr als ein Mann.&nbsp; In F&auml;llen, wo die M&auml;nner mehr erben, sind sie finanziell f&uuml;r ihre weiblichen Verwandten verantwortlich: f&uuml;r ihre Frauen, T&ouml;chter, M&uuml;tter und Schwestern. &nbsp;Frauen erben weniger, aber sie behalten ihren Anteil f&uuml;r Investitionen und finanzielle Absicherung ohne irgendeine gesetzliche Verpflichtung, einen Teil davon abzugeben, nicht einmal f&uuml;r ihre eigene Versorgung (Essen, Kleidung, Wohnen, Medikamente, usw.).&nbsp; Es soll hier darauf hingewiesen werden, dass vor dem Islam die Frauen selbst manchmal die Objekte der Hinterlassenschaft gewesen waren (siehe im Quran 4:19). In einigen westlichen L&auml;ndern wurde auch nach der Ankunft des Islam der gesamte Nachlass des Verstorbenen seinem \/ ihrem &auml;ltesten Sohn gegeben.&nbsp; Der Qur&acute;an gibt allerdings ganz deutlich zu verstehen, dass sowohl M&auml;nner als auch Frauen einen gewissen Anteil an der Hinterlassenschaft ihrer verstorbenen Eltern oder nahen Verwandten besitzen. &nbsp;Gott sagt:<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Den M&auml;nnern steht ein Teil von der Hinterlassenschaft ihrer Eltern und Verwandten zu, und ebenfalls den Frauen steht ein Teil von der Hinterlassenschaft ihrer Eltern und Verwandten zu. Sei es wenig oder viel. (Das gilt) als vorgeschriebener Anteil.&rdquo;&nbsp;(Quran 4:7)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-bullet\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">(3)&nbsp; Arbeit: Was Frauen angeht, die eine Arbeit suchen, sollte zuerst erw&auml;hnt werden, dass der Islam ihre Rolle in der Gesellschaft &nbsp;in erster Linie als Mutter und Ehefrau sieht.&nbsp; Weder Hausm&auml;dchen noch Babysitter k&ouml;nnen die Stelle der Mutter als Erzieher eines aufrechten, komplexfreien und gut erzogenen Kindes ersetzen.&nbsp; So eine edle und vitale Rolle, welche im Gro&szlig;en die Zukunft von Nationen gestaltet, kann nicht als M&uuml;&szlig;iggang betrachtet werden.&nbsp; Trotzdem gibt es keine Bestimmung im Islam, die den Frauen verbieten w&uuml;rde zu arbeiten, wenn daf&uuml;r Bedarf besteht, besonders in Bereichen, die zu ihrem Wesen passen und in denen die Gesellschaft sie am meisten braucht.&nbsp; Beispiele f&uuml;r solche Besch&auml;ftigungen sind Pflegen, Lehren (besonders von Kindern), Medizin, sowie soziale und wohlt&auml;tige Arbeiten.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>(teil 2 von 2)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der soziale Aspekt von Frauen im Islam. &nbsp;<\/span><\/h2>\r\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">A)&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Als Tochter:<\/span><\/h3>\r\n<p class=\"w-body-text-bullet\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">(1)&nbsp;&nbsp;     Der Qur&acute;an beendete die grausamen Praktiken der Ermordung von M&auml;dchen, die vor dem Islam praktiziert wurde. &nbsp;Gott sagt:<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;&hellip;und wenn das lebendig begrabene M&auml;dchen gefragt wird:&nbsp;\"F&uuml;r welch ein Verbrechen wurdest du get&ouml;tet?&rdquo; (Quran 81:8-9)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-bullet\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">(2)&nbsp; Der Qur&acute;an ging noch weiter und tadelte die Gewohnheit einiger Eltern, die, wenn sie die gute Nachricht von einem neugeborenen M&auml;dchen anstelle eines Jungen h&ouml;rten, abweisend reagierten.&nbsp; Gott sagt:<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Und wenn einem von ihnen die Nachricht von (der Geburt) einer Tochter &uuml;berbracht wird, so verfinstert sich sein Gesicht, und er unterdr&uuml;ckt den inneren Schmerz.&nbsp;&nbsp;Er verbirgt sich vor den Leuten aufgrund der schlimmen Nachricht, die er erhalten hat: Soll er sie behalten trotz der Schande, oder (soll er sie) in der Erde verscharren? Wahrlich, &uuml;bel ist, wie sie urteilen!&rdquo; (Quran 16:58-59)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-bullet\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">(3)&nbsp; Eltern sind verpflichtet, ihre T&ouml;chter zu unterst&uuml;tzen und gerecht zu ihnen zu sein.&nbsp; Der Prophet Muhammad, Gottes Segen und Frieden seien mit ihm, sagte:&nbsp;<strong>&ldquo;Wer zwei T&ouml;chter aufzieht bis sie reif sind, der und ich werden am Tag des Gerichts kommen wie diese (und er zeigte seine Finger neben einander).&rdquo;<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-bullet\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">(4)&nbsp; Ein wesentlicher Aspekt der Erziehung der T&ouml;chter, der ihre Zukunft erheblich beeinflusst, ist die Ausbildung.&nbsp; Ausbildung ist nicht nur ein Recht sondern eine Verantwortung f&uuml;r alle M&auml;nner und Frauen. &nbsp;Der Prophet Muhammad sagte:&nbsp;<strong>&ldquo;Wissen zu Erlangen ist f&uuml;r jeden Muslim eine Verpflichtung.&rdquo;<\/strong>&nbsp;Das Wort &bdquo;Muslim&ldquo; umfasst hier sowohl M&auml;nner als auch Frauen.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-bullet\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">(5)&nbsp; Der Islam verlangt keine Beschneidung von Frauen und ermutigt auch nicht dazu.&nbsp; Auch wenn sie vielleicht von einigen Muslimen in bestimmten Teilen Afrikas praktiziert wird, wird sie dort ebenfalls von anderen Menschen gemacht, darunter auch von Christen, das zeigt, dass es sich hier um einen lokalen Brauch handelt.<\/span><\/p>\r\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">B)&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Als Ehefrau:<\/span><\/h3>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">(1) Ehe basiert im Islam auf gegenseitigem Frieden, Liebe und Zuneigung und dient nicht nur dem Befriedigen des menschlichen Sexualbed&uuml;rfnisses. &nbsp;Zu den eindrucksvollsten Versen des Qur&acute;an &uuml;ber die Ehe geh&ouml;ren folgende:<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Und unter Seinen Zeichen ist dies, dass Er Gattinnen f&uuml;r euch aus euch selber schuf, auf dass ihr Frieden bei ihnen f&auml;ndet; und Er hat Zuneigung und Barmherzigkeit zwischen euch gesetzt. Hierin liegen wahrlich Zeichen f&uuml;r ein Volk, das nachdenkt.&rdquo;&nbsp;(Quran 30:21, siehe auch 42:11 und 2:228)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-bullet\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">(2)&nbsp; Die Frau hat das Recht, Heiratsantr&auml;ge anzunehmen oder abzulehnen. &nbsp;Gem&auml;&szlig; dem islamischen Gesetz d&uuml;rfen Frauen nicht dazu gezwungen werden, gegen ihren Willen irgendjemanden zu heiraten.<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-bullet\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">(3)&nbsp; Der Ehemann ist f&uuml;r den Unterhalt, den Schutz und die allgemeine F&uuml;hrung der Familie verantwortlich, im Rahmen von Beratung (siehe Quran 2:233) und Freundlichkeit (siehe Quran 4:19).&nbsp; Die unterst&uuml;tzende und erg&auml;nzende Art der Rolle von Ehemann und Ehefrau bedeutet nicht, dass einer dem anderen unterworfen w&auml;re. &nbsp;Der Prophet Muhammad wies die Muslime in bezug auf ihre Frauen an:&nbsp;<strong>&ldquo;Ich befehle euch, gut zu den Frauen zu sein.&rdquo;<\/strong>&nbsp; Und&nbsp;<strong>&ldquo;Die Besten von euch sind diejenigen, die am besten zu ihren Frauen sind.&rdquo;<\/strong>&nbsp; Der Qur&acute;an ermahnt die Ehem&auml;nner, freundlich und r&uuml;cksichtsvoll zu ihren Frauen zu sein, auch wenn die Ehefrau in der Gunst ihres Ehemannes sinkt oder bei ihm Abneigung hervorruft:<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;...Verkehrt in Billigkeit mit ihnen; und wenn ihr Abscheu gegen sie empfindet, empfindet ihr vielleicht Abscheu gegen etwas, in das Gott reiches Gut gelegt hat.&rdquo; (Quran 4:19)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Es war ebenfalls eine Handlungsweise der Araber vor dem Islam, dass es einem Stiefsohn erlaubt war, nach dem Tod seines Vaters dessen Witwen zu erben, denn sie geh&ouml;rten zum Nachlass des Verstorbenen. (siehe Quran 4:19).<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-bullet\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">(4)&nbsp; Sollte es zu ehelichen Streitigkeiten kommen, ermutigt der Qur&acute;an die Paare, diese unter sich in Gerechtigkeit und G&uuml;te zu l&ouml;sen.&nbsp; Tats&auml;chlich beschreibt der Qur&acute;an einen aufgekl&auml;rten Schritt und eine weise Ann&auml;herung f&uuml;r Ehemann und Ehefrau zur L&ouml;sung andauernder Konflikte in ihrem Eheleben.&nbsp; In dem Fall, dass der Streit nicht gerecht zwischen Ehemann und Ehefrau gel&ouml;st werden kann, schreibt der Qur&acute;an eine Intervention durch die Familien beider Teile zugunsten der beiden Ehegatten vor. (siehe Quran 4:35).<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-bullet\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">(5)&nbsp; Scheidung ist ein letzter Ausweg, erlaubt, aber nicht gef&ouml;rdert, denn der Qur&acute;an sch&auml;tzt die Bewahrung des Glaubens und der Rechte des Einzelnen &ndash; des Mannes und der Frau gleicherma&szlig;en &ndash; auf Gl&uuml;ckseligkeit. &nbsp;Formen der Aufl&ouml;sung einer Ehe schlie&szlig;en eine Verabschiedung in beiderseitigem Einverst&auml;ndnis, auf Initiative des Ehemannes, auf Initiative der Ehefrau (wenn dies Teil ihres Ehevertrags war), auf eine gerichtliche Entscheidung hin durch die Initiative der Ehefrau (wenn ein legitimer Grund besteht) und auf Initiative der Ehefrau ohne Grund, unter der Bedingung dass sie ihre Hochzeitsgabe an ihren Ehemann zur&uuml;ckgibt. &nbsp;Wenn die Fortf&uuml;hrung der ehelichen Beziehung aus irgendeinem Grund unm&ouml;glich ist, werden die M&auml;nner trotzdem noch aufgefordert, ein g&uuml;tiges Ende daf&uuml;r zu suchen. Der Qur&acute;an sagt &uuml;ber solche F&auml;lle:<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Und wenn ihr euch von den Frauen scheidet und sie sich der Erf&uuml;llung ihrer Wartezeit n&auml;hern, dann behaltet sie in g&uuml;tiger Weise oder entlasst sie in g&uuml;tiger Weise.&rdquo;&nbsp;(Quran 2:231, siehe auch 2:229 und 33:49)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-bullet\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">(6)&nbsp; Polygynie mit dem Islam zu verkn&uuml;pfen, als w&auml;re sie von ihm eingef&uuml;hrt worden oder als w&auml;re es nach seinen Lehren die Norm, ist einer der hartn&auml;ckigsten Mythen, die in der westlichen Kultur und den westlichen Medien bewahrt werden.&nbsp; Polygynie existierte in fast allen Nationen und wurde selbst im Judentum und im Christentum bis in die letzten Jahrhunderte hinein nicht eingeschr&auml;nkt.&nbsp; Der Islam hat die Polygynie nicht ge&auml;chtet, wie es viele andere V&ouml;lker und religi&ouml;se Gemeinschaften es getan haben; sondern er hat sie reguliert und eingeschr&auml;nkt.&nbsp; Sie ist nicht n&ouml;tig, sondern einfach unter bestimmten Bedingungen erlaubt (siehe Quran 4:3).&nbsp; Das Ziel des Gesetzes besteht, angesichts der Zeit seiner Offenbarung, darin, mit individuellen und kollektiven Eventualit&auml;ten, die von Zeit zu Zeit auftreten k&ouml;nnen, umzugehen (d.h. mit einem Ungleichgewicht in der Zahl der M&auml;nner und Frauen aufgrund von Kriegen) und eine moralisch einwandfreie, praktische und menschenw&uuml;rdige L&ouml;sung f&uuml;r die Probleme von Witwen und Waisen zu liefern. &nbsp;<\/span><\/p>\r\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">C)&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Als Mutter:<\/span><\/h3>\r\n<p class=\"w-body-text-bullet\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">(1)&nbsp; Der Qur&acute;an erhebt die G&uuml;te zu den Eltern (besonders den M&uuml;ttern gegen&uuml;ber) auf einen Status, der an zweiter Stelle nach dem Gottesdienst kommt:<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Und dein Herr hat befohlen: \"Verehrt keinen au&szlig;er Ihm und (erweist) den Eltern G&uuml;te. Wenn ein Elternteil oder beide bei dir ein hohes Alter erreichen, so sage dann nicht \"Pfui!\" zu ihnen und fahre sie nicht an, sondern sprich zu ihnen in ehrerbietiger Weise.&nbsp; Und senke f&uuml;r sie in Barmherzigkeit den Fl&uuml;gel der Demut und sprich: \"Mein Herr, erbarme Dich ihrer (ebenso mitleidig), wie sie mich als Kleines aufgezogen haben.&rsquo;&rdquo; (Quran 17:23-24, siehe auch 31:14, 46:15, und 29:8)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-bullet\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">(2)&nbsp; Selbstverst&auml;ndlich hat der Prophet Muhammad dieses Verhalten f&uuml;r seine Anh&auml;nger festgelegt, wodurch er den M&uuml;ttern einen unvergleichlichen Status in den menschlichen Beziehungen zusprach.&nbsp; Ein Mann kam zum Propheten Muhammad und sagte: &ldquo;O Gesandter Gottes!&nbsp; Wer von den Menschen hat das gr&ouml;&szlig;te Anrecht auf meine gute Gesellschaft?&rdquo;&nbsp; Der Prophet antwortete:<strong>&ldquo;Deine Mutter.&rdquo;<\/strong>&nbsp; Der Mann sagte: &ldquo;Wer dann?&rdquo;&nbsp; Der Prophet antwortete:<strong>&ldquo;Dann deine Mutter.&rdquo;<\/strong>&nbsp; Der Mann fragte weiter: &ldquo;Wer dann?&rdquo;&nbsp; Der Prophet antwortete:&nbsp;<strong>&ldquo;Dann deine Mutter.&rdquo;<\/strong>&nbsp; Der Mann fragte wieder: &ldquo;Wer dann?&rdquo;&nbsp; Der Prophet sagte:&nbsp;<strong>&ldquo;Dann dein Vater.&rdquo;<\/strong><\/span><\/p>\r\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">D)&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Als Schwester im Glauben (allgemein):<\/span><\/h3>\r\n<p class=\"w-body-text-bullet\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">(1)&nbsp; Gem&auml;&szlig; der Aussage des Propheten Muhammad:&nbsp;<strong>&ldquo;Frauen sind nur die schaqa&rsquo;iq (Zwillingsh&auml;lften) der M&auml;nner.&rdquo;<\/strong>&nbsp; Diese Aussage ist eine tiefgr&uuml;ndige Bemerkung, die in direktem Zusammenhang mit dem Thema der Geschlechtergleichheit steht. &nbsp;Wenn man die erste Bedeutung des arabischen Wortes schaqa&rsquo;iq, &ldquo;Zwillingsh&auml;lften&rdquo;, nimmt, bedeutet dies, dass die M&auml;nner eine H&auml;lfte der Gesellschaft ausmachen, w&auml;hrend die Frauen die zweite H&auml;lfte bilden.&nbsp; Wenn man die zweite Bedeutung, &bdquo;Schwestern&ldquo; w&auml;hlt, deutet dies auf das gleiche hin.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-bullet\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">(2)&nbsp; Der Prophet Muhammad lehrte allgemein G&uuml;te, F&uuml;rsorge und Respekt den Frauen gegen&uuml;ber:&nbsp;<strong>&ldquo;Ich befehle euch, gut zu den Frauen zu sein.&rdquo;<\/strong>&nbsp; Es ist von Bedeutung, dass eine derartige Anweisung des Propheten eine seiner letzten Befehle und Erinnerungen auf seiner Abschiedspilgerreise kurz vor seinem Ableben gewesen ist.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-bullet\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">(3)&nbsp; Scham und soziale Interaktion: Die Parameter f&uuml;r richtige Schamhaftigkeit von M&auml;nnern und Frauen (was Kleidung und Verhalten angeht) basieren auf Quellen aus der Offenbarung (Qur&acute;an und Aussagen des Propheten) und als solche werden sie von gl&auml;ubigen M&auml;nnern und Frauen als Richtlinien g&ouml;ttlichen Ursprungs mit legitimen Zielen und g&ouml;ttlicher Weisheit dahinter angesehen. &nbsp;Es handelt sich dabei nicht um von M&auml;nnern eingef&uuml;hrte oder gesellschaftlich auferlegte Einschr&auml;nkungen.&nbsp; Es ist interessant, dass Frauen sogar in der Bibel ermutigt wurden, ihre K&ouml;pfe zu bedecken.&nbsp; &ldquo;Will sie sich nicht bedecken, so schneide man ihr das Haar ab. Nun es aber &uuml;bel steht, dass ein Weib verschnittenes Haar habe und geschoren sei, so lasset sie das Haupt bedecken.&rdquo; (1 Korinther 11:6).<\/span><\/p>\r\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der gesetzliche und politische Aspekt von Frauen im Islam<\/span><\/h2>\r\n<p class=\"w-body-text-bullet\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">(1)&nbsp; Gleichheit vor dem Gesetz: beiden Geschlechtern steht Gleichheit vor dem Gesetz und an den Gerichtsh&ouml;fen zu.&nbsp; Gerechtigkeit ist nicht vom Geschlecht abh&auml;ngig (siehe Quran 5:38, 24:2, und 5:45).&nbsp; Frauen sind in finanziellen und anderen Angelegenheiten unabh&auml;ngige Rechtspersonen.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-bullet\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">(2)&nbsp; Teilnahme am sozialen und politischen Leben: Die allgemeine Regel im gesellschaftlichen und politischen Leben ist die Beteiligung und Zusammenarbeit von M&auml;nnern und Frauen in &ouml;ffentlichen Angelegenheiten (siehe Quran 9:71).&nbsp; Es gibt gen&uuml;gend historische Beweise f&uuml;r die Beteiligung von muslimischen Frauen an der Wahl ihrer F&uuml;hrer, an &ouml;ffentlichen Angelegenheiten, an der Gesetzgebung, an Verwaltungspositionen, an der Gelehrsamkeit und am Lehren und sogar auf dem Schlachtfeld.&nbsp; Derartige Beteiligung am gesellschaftlichen und politischen Leben wurde betrieben, ohne dass die Teilnehmenden die erg&auml;nzenden Priorit&auml;ten beider Geschlechter aus dem Blick verloren und ohne die islamischen Richtlinien der Schamhaftigkeit und der Werte zu &uuml;bertreten.<\/span><\/p>\r\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Schlussfolgerung<\/span><\/h2>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Status, den nicht-muslimische Frauen in den letzten Epoche erreicht haben, wurde nicht aufgrund der G&uuml;te der M&auml;nner oder durch einen nat&uuml;rlichen Prozess erreicht. &nbsp;Er wurde eher erreicht durch einen langen Kampf und Opfer seitens der Frauen und nur weil die Gesellschaft ihren Beitrag und ihre Arbeitskraft ben&ouml;tigte, vor allem w&auml;hrend der beiden Weltkriege und aufgrund Eskalation des technologischen Wandels.&nbsp; Wohingegen im Islam ein solcher gerechter und w&uuml;rdevoller Status festgelegt ist, nicht weil er die Umwelt des siebten Jahrhunderts wiederspiegelt und nicht weil er unter der Drohung oder dem Druck der Frauen und deren Organisationen entstanden ist, sondern eher aufgrund der angeborenen Wahrheit.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Wenn dies auf irgendetwas hinweist, dann auf den g&ouml;ttlichen Ursprung des Qur&acute;an und die Wahrhaftigkeit der Botschaft des Islam, die im Gegensatz zu den menschlichen Philosophien und Ideologien weit davon entfernt war, von der menschlichen Umwelt auszugehen; eine Botschaft, die solche menschlichen Prinzipien aufstellte, die weder im Laufe der Zeit veralteten noch in Zukunft veraltet sein werden. &nbsp;Schlie&szlig;lich handelt es sich um die Botschaft des Allerweisesten und Allwissenden Gottes, dessen Weisheit und Wissen das menschliche Denken und den Fortschritt bei Weitem &uuml;bertreffen.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>","excerpt":"","terms":null,"visibility_roles":"","comment_status":1,"comment_count":0,"read_counter":17249,"lft":6472,"rght":6473,"promote":1,"sticky":0,"status":1,"publish_start":null,"publish_end":null,"created_at":"2014-12-20T00:33:00.000000Z","updated_at":"2026-04-12T10:33:01.000000Z","language_id":7,"user_id":13,"author_id":246,"publisher_id":0,"category_id":3,"parent_id":3310,"books":[],"fatawas":[],"videos":[],"audios":[],"author_name":"Mustafa Malaikah","category_name":"Women in Islam","category_slug":"Women-in-Islam","get_date":"2014-12-20","pdf_asset":"http:\/\/www.islamland.com\/uploads\/articles\/54945ddd-8adc-4a47-bfae-30dbb8adb1fd-de-Women in Islam.pdf","word_asset":"http:\/\/www.islamland.com\/uploads\/articles\/54945ddd-b5b0-40a7-b065-30dbb8adb1fd-de-Women in Islam.docx"},"translations":[],"article_books":[],"article_fatawas":[],"article_videos":[],"article_audios":[],"url":"http:\/\/www.islamland.com\/kaz\/api\/articles\/frauen-im-islam"}