{"article":{"id":1717,"title":"S. E. Levine, Ex-J\u00fcdin, USA","slug":"s-e-levine-ex-jdin-usa","word":"\/uploads\/articles\/de-S. E. Levine, Ex-Jew, USA.docx","pdf":"\/uploads\/articles\/de-S. E. Levine, Ex-Jew, USA.pdf","mime_type":null,"type":"node","path":"\/nodes\/view\/type:article\/slug:s-e-levine-ex-jdin-usa","hint":"","body":"<h1 style=\"text-align: center;\"><span>S. E. Levine, Ex-J&uuml;din, USA<\/span><\/h1>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><img style=\"display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;\" src=\"https:\/\/encrypted-tbn1.gstatic.com\/images?q=tbn:ANd9GcQBuZuDxnjK7HMF5rRRNatU6i7fA3VBUcQsfyBRdTKlNdRSfD2WYA\" alt=\"\" \/><\/span><\/p>\r\n<h1 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">&nbsp;(teil 1 von 2)<\/span><\/h1>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Mein Ehemann und ich waren f&uuml;r ein Rednerprogramm zur Masjid (Moschee) gegangen. &nbsp;Es war das erste Mal seit unserer Hochzeit im Jahr zuvor, dass er mich eingeladen hat, mit zur Masjid zu kommen. &nbsp;Wir hatten uns kennen gelernt und geheiratet, als wir als Drogenberater in einem Rehabilitationszentrum arbeiteten. &nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Wir h&auml;tten von Anfang an unterschiedlicher nicht sein k&ouml;nnen: denn wir stammten von ganz unterschiedlichen Hintergr&uuml;nden &ndash; er ist schwarz und ich bin wei&szlig;, er war Muslim und ich war j&uuml;disch.&nbsp; Obwohl er mich vor unserer Heirat nicht gebeten hatte, Muslim zu werden, machte er stille Da&acute;wah (zum Islam einladen) durch dein vorz&uuml;gliches Beispiel.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Er besa&szlig; eine umfassende islamische Bibliothek und weil ich eine begeisterte Leserin war, las ich nat&uuml;rlich eine Menge von seinen B&uuml;chern.&nbsp; Ich beobachtete ebenfalls sein anst&auml;ndiges Verhalten, sah wie er Salah (seine Gebete) f&uuml;nfmal t&auml;glich verrichtete, freitags zum Jumu&acute;ah Gebet ging und den Monat Ramadhan fastete.&nbsp; Es war also ganz nat&uuml;rlich, dass ich ein Interesse an seiner Religion entwickelte.<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Als wir in der Masjid ankamen, zeigte er mir den Eingang der Frauensektion. &nbsp;Wir verabredeten uns, uns auf dem Parkplatz wieder zu treffen, sobald das Programm vor&uuml;ber war.&nbsp; &bdquo;Ok, das kann ich&ldquo;, dachte ich bei mir, als ich den dunklen feuchten Flur betrat und die steilen Treppen hinabstieg.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Ich hatten nie zuvor Freunde gehabt, die Probleme bereiten. &nbsp;Ich hatte immer multikulturelle Situationen genossen und mich auf diesen Abend gefreut. &nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Mein Ehemann hatte vorgeschlagen, dass ich zu dieser Gelegenheit etwas bescheidenes anziehe. &nbsp;Ich lie&szlig; meine H&auml;nde an meinem lang&auml;rmligen Kleid nach unten wandern, und gl&auml;ttete es.&nbsp; Ich f&uuml;hlte mich zufrieden damit, dass die Frauen in der Masjid mein Aussehen guthei&szlig;en werden.<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Als ich allerdings unten bei der Treppe angekommen war und durch die T&uuml;r trat, die mit &ldquo;Sisters&rdquo; beschriftet war, konnte ich es sofort in der Luft sp&uuml;ren: dicke Anspannung, Misstrauen, Entfremdung und Verwirrung.&nbsp; Jedes verschleierte Haupt drehte sich in meine Richtung und die muslimischen Frauen starrten mich an, als h&auml;tte ich zwei K&ouml;pfe.&nbsp; Ich stand wie eingefroren am Eingang und starrte auf sie zur&uuml;ck.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Nie hatte ich so viele muslimische Frauen zusammen an einem Ort gesehen. &nbsp;&nbsp;&nbsp;Die meisten von ihnen trugen traditionelle Hijab, aber zwei Frauen sp&auml;hten mich durch Kopfbedeckungen an, die nur ihre Augen zeigten. &nbsp;Einige andere sa&szlig;en mit ihren Kopft&uuml;chern auf den Schultern.&nbsp; Als sie mich sahen, zogen sie sie &uuml;ber ihre K&ouml;pfe.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Doch dann stand eine von ihnen von ihrem Sitzplatz auf, n&auml;herte sich mir und stellte sich als Schwester Basimah vor. &nbsp;Wenigstens diese eine hatte einen freundlichen Blick.&nbsp; &nbsp;&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">&bdquo;Hi,&rdquo; sagte ich.&nbsp; &bdquo;Mein Name ist Sharon.&nbsp; Ich bin wegen dem Rednerprogramm hier.&rdquo;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">&bdquo;Ist jemand mit dir?&rdquo; &nbsp;fragte sie.<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">&bdquo;Mein Ehemann ist oben.&rdquo; antwortete ich.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">&bdquo;Oh! &nbsp;Ihr Ehemann ist Muslim?&rdquo; &nbsp;fragte sie.<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">&bdquo;Ja.&nbsp; Ja, das ist er,&rdquo; sagte ich.<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">&bdquo;Al-hamdu lillah,&rdquo; sagte sie.&nbsp; &bdquo;Kommen sie her&uuml;ber und sitzen sie mit uns.&rdquo;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Sie f&uuml;hrte mich an einen Tisch, wo drei andere Frauen sa&szlig;en.&nbsp; Es waren die h&uuml;bschesten, exotischen Frauen, die ich je gesehen hatte. &nbsp;Gleich nachdem sie sie mir vorgestellt hatte, verga&szlig; ich auch schon wieder ihre Namen, die genauso exotisch waren.&nbsp; Dann stand Schwester Basimah auf, um noch mehr Leute zu begr&uuml;&szlig;en, die gekommen waren.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">&bdquo;Woher kommen sie?&rdquo; &nbsp;fragte mich eine der Frauen.&nbsp; Ich antwortete, dass ich Amerikanerin mit osteurop&auml;ischer Abstammung bin, geboren in New York City.<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">&bdquo;Woher kommt ihr Ehemann?&rdquo; &nbsp;war die n&auml;chste Frage.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">&bdquo;Er ist aus Amerika&rdquo;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">&bdquo;Aber woher kommt er?&rdquo;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">&bdquo;Philadelphia,&rdquo; antwortete ich.<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">&bdquo;Nein, ich meine von welchem Land kommt er?&rdquo;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">&bdquo;Er ist Amerikaner, Geboren in den Vereinigten Staaten, er ist Afro-Amerikaner, aus Philadelphia,&rdquo; antwortete ich, ich dachte, es g&auml;be eine Sprachbarriere.&nbsp; Sp&auml;ter erfuhr ich, dass die meisten kaukasischen Frauen in der Masjid mit arabischen M&auml;nnern verheiratet waren.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">&bdquo;Hmmm,&rdquo; sagten sie einstimmig und senkten ihre wundervollen Blicke.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">&bdquo;Haben sie schon mal daran gedacht, Muslima zu werden?&rdquo; fragte eine andere und blickte mich mit einem stahlenden Gesicht an.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">&bdquo;Nein,&rdquo; antwortete ich, &bdquo;ich bin j&uuml;disch.&rdquo; &nbsp;Nun, ich w&uuml;nschte, ihr h&auml;ttet den Ausdruck auf ihren Gesichtern sehen k&ouml;nnen.&nbsp; Sobald es h&ouml;flich m&ouml;glich war, wurde das Thema gewechselt.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">&bdquo;Sind ihre Kinder Muslime?&rdquo; &nbsp;fragte eine, auf die Befragung zur&uuml;ck kommend.<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">&bdquo;Nein,&rdquo; antwortete ich, &bdquo;ich habe keine Kinder.&rdquo; &nbsp;Das war&acute;s; ihr Versuch auf eine Gemeinsamkeit mit mir zu kommen, war fehlgeschlagen. &nbsp;Sie l&auml;chelten mich an und dann geschah etwas unglaubliches, auf das ich nicht vorbereitet war: das Gespr&auml;ch ging auf arabisch weiter.<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Ich sa&szlig; weiter mit ihnen am Tisch. &nbsp;Sie sprachen unter einander gr&ouml;&szlig;tenteils auf arabisch, und ich l&auml;chelte meistens.&nbsp; Wenn weitere Frauen an den Tisch kamen, stellten sie mich auf englisch vor. &nbsp;&ldquo;Dies ist Sharon.&nbsp; Sie ist j&uuml;disch.&rdquo; &nbsp;Dann sprachen sie weiter auf arabisch.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Als das Programm begann, versammelten sich die Frauen im Gebetsraum und alle setzten sich auf den mit Pl&uuml;schteppich ausgelegten Fu&szlig;boden.&nbsp; &nbsp;Doch nach f&uuml;nf Minuten fingen die Frauen an, mit einander zu reden, alle, aber die wurden von dem dr&ouml;hnenden Stereo - Lautsprecher &uuml;bert&ouml;nt, der das Programm von oben &uuml;bertrug.<\/span><\/p>\r\n<h1 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">&nbsp;(teil 2 von 2)<\/span><\/h1>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Nachdem das Programm vorbei war, gingen die Frauen in die K&uuml;che, um Essen vorzubereiten. &nbsp;Schwester Basimah kam zu mir und sagte, ich solle es mir bequem machen, bis es Zeit zum Essen sei.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">&bdquo;Aber ich kann auch helfen,&rdquo; bot ich an.<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">&bdquo;Nein!&nbsp; Sie sind unser Gast.&nbsp; Einige amerikanische Schwestern sind gekommen.&nbsp; Ich werde sie vorstellen,&rdquo; antwortete sie.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Schwester Basimah deutete auf eine der Frauen auf der anderen Seite des Raumes.&nbsp; Sie kam her&uuml;ber und die beiden Frauen k&uuml;ssten einander auf die Wangen und begr&uuml;&szlig;ten sich mit einer freudigen arabischen Bekundung. &nbsp;Sie beide warfen einen Blick auf mich.&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">&bdquo;Das ist Sharon.&nbsp; Sie ist j&uuml;disch. &nbsp;Kannst du ihr Gesellschaft leisten, bis wir essen?&rdquo;&nbsp; sagte Schwester Basimah zu der anderen Frau.&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">&ldquo;Oh, ja!&rdquo;&nbsp; antwortete sie.&nbsp; &ldquo;Hi, Sharon, ich bin Schwester Arwa!&rdquo;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Schwester Arwa und ich setzten uns und fingen an, uns bekannt zu machen. &nbsp;Ich stellte ihr Fragen wie seit wann sie schon Muslima ist, ob sie mit einem Muslim verheiratet ist usw.&nbsp; Dann lie&szlig; sie die Bombe los.<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">&bdquo;Warum habt ihr Jesus get&ouml;tet?&ldquo; fragte sie mich.<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">&ldquo;Was?&rdquo;&nbsp; entgegnete ich.&nbsp; Mein Gesicht muss mein Entsetzen und meinen Unglauben gezeigt haben. &nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">&bdquo;Ich meine&rdquo; fragte sie weiter, ihre Frage dieses Mal enth&auml;rtend, &bdquo;warum haben die Juden Jesus get&ouml;tet?&rdquo;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Ich konnte nicht glauben, was ich h&ouml;rte!&nbsp; Ich war erstaunt und zugleich wurmte mich die Frage.&nbsp; Ich konnte an ihrem unschuldigen Blick in ihrem Gesicht ablesen, dass sie es wirklich wissen wollte.&nbsp; M&ouml;glicherweise war sie nie zuvor einer j&uuml;dischen Frau begegnet und dies war ihre erste richtige Gelegenheit, eine Antwort auf ihre brennende Frage zu erhalten.<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Als ich ihr zuerst vorgestellt worden war, habe ich ihre Gesellschaft genossen; sie war zumindest die erste Amerikanerin, die ich an jenem Abend sah. &nbsp;Nun wollte ich aufstehen und von Tisch davonrennen.&nbsp; Dann stieg Zorn in mir auf.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Ihr einen b&ouml;sen Blick zuwerfend, antwortete ich durch die aufeinander gebissenen Z&auml;hne: &bdquo;Wir haben Jesus nicht get&ouml;tet, das waren die R&ouml;mer!&ldquo;&nbsp; Sie erwiderte mit dem Blick eines verwundeten Tieres.&nbsp; Ihre Lippen &ouml;ffneten sich, um etwas zu sagen, aber bevor sie antworten konnte, rief jemand nach ihr.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">&bdquo;Entschuldigen Sie mich,&rdquo; sagte sie, &bdquo;ich komme wieder.&rdquo;&nbsp; Ich konnte Erleichterung in ihrer Stimme h&ouml;ren.<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Eine Gruppe Afro-Amerikanischer Schwestern war zur Masjid gekommen und ich verbrachte den Rest des Abends in ihrer Gesellschaft.&nbsp; &nbsp;Bevor ich ging, mich mit meinem Ehemann zu Treffen, gab mir Schwester Basimah gab mir ihre Telefonnummer und forderte mich auf, sie anzurufen und eine Zeit abzumachen, um sie zu besuchen.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Ich rief sie an und wir entwickelten eine wunderbare Beziehung.&nbsp; Sie erz&auml;hlte mir alles &uuml;ber den Islam und Gott.&nbsp; Von ihr erfuhr ich, dass niemand Jesus get&ouml;tet hatte!&nbsp; Ich lernte, dass Gott ihn zu Sich hoch gehoben hatte.<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Sie wusste, dass ich mich f&uuml;r den Islam interessierte und konnte sp&uuml;ren, dass mein Herz sich nach spirituellem Frieden sehnte. &nbsp;Eines Abends als mein Ehemann und ich ihr Haus besuchten, kam sie direkt zur Sache und lud mich zum Islam ein.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Wendepunkt kam, als sie mir erkl&auml;rte, dass alle meine vergangenen S&uuml;nden vergeben werden, wenn ich zum Islam komme. &nbsp;Sie sagte ich w&auml;re wie wieder geboren, wie ein neugeborenes Baby, ohne S&uuml;nden, mit einer neuen Chance. &nbsp;Ich brach zusammen und weinte.&nbsp; &nbsp;&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Ich wollte eine andere Chance, um mit Gott ins Reine zu kommen. &nbsp;Wisst ihr, ich hatte eine ziemlich kunterbunte Vergangenheit.&nbsp;&nbsp; Ich habe Gott immer geliebt, aber ich ging im Leben verloren. &nbsp;Wir baten ihren Ehemann, mir dabei zu helfen, die Schahada auszusprechen.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Als ich meinem Ehemann mitteilte, was ich gerade tun wollte, war er geschockt und gl&uuml;cklich zugleich. &nbsp;Er fragte mich, ob ich mir mit meiner Entscheidung wirklich sicher sei, als k&ouml;nne er nicht glauben, was er h&ouml;rte.&nbsp; Ich antwortete, dass ich mir nie zuvor in meinem Leben einer Sache so sicher gewesen bin.&nbsp; Es gab keinen inneren Kampf, keine &Auml;ngste oder Zweifel.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Nachdem ich die Schahada ausgesprochen hatte, sagte Schwester Basimahs Ehemann: &ldquo;Mabrouk (Ich gratuliere)!&nbsp; Du bist jetzt Muslima!&rdquo;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Als wir nach Hause kamen, gab mir mein Ehemann als Geschenk einen eigenen Qur&acute;an und eine Zusammenfassung von Sahih Al-Bukhari.&nbsp; Bevor wir an diesem besonderen Abend Schwester Basimahs Heim verlie&szlig;en, gab sie mir ein B&uuml;chlein &uuml;ber den Anstand von muslimischen Frauen.&nbsp; Sie gab mir auch einen Gebetsteppich, ein Gebetskleid und einen Hijab (Kopftuch).<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Ich habe seit jenem Tag Hijab getragen, al-hamdu lillah.&nbsp; Ich habe es nie abgesetzt, selbst nach den f&uuml;rchterlichen Tagen nach dem 11.September 2001.<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Als ich im Juli 1998 konvertiert bin, denunzierte mich mein Vater ein f&uuml;r allemal.&nbsp; Er war ohnehin aufgebracht gewesen, dass ich einen Muslim geheiratet hatte, und weigerte sich, meinen Ehemann als Schwiegersohn anzuerkennen.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">&ldquo;Aber, Sharon, diese Menschen hassen uns!&rdquo; schrie er.<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Alle Versuche, den Unterschied zwischen der friedlichen Religion des Islam und dem politischen Kampf zwischen Pal&auml;stinensern und Israelis zu erkl&auml;ren, traf auf taube Ohren. &nbsp;Abgesehen davon&nbsp; war mein Vater der erste in seiner Familie gewesen, der au&szlig;erhalb des Judentums geheiratet hat.&nbsp; Meine Mutter war praktizierende Katholikin gewesen, als sie heirateten.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Noch schlimmer in den Augen meines Vaters war, dass mein Ehemann Afro-Amerikaner war. &nbsp;Vor dem 11. September 2001 dachten die meisten Amerikaner an Malcolm X, wenn der Islam erw&auml;hnt wurde.&nbsp; Viele andere Familienmitglieder brachten ebenfalls ihre Entt&auml;uschung und ihren Verdruss &uuml;ber meinen Entschluss, einen &bdquo;schwarzen Muslim&ldquo; zu heiraten, zum Ausdruck.&nbsp; &nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Mein Vater starb im August 2001, einen Monat vor den Geschehnissen des 11. September.&nbsp; Auf Wunsch der Frau meines Vaters, hat es mir die Familie nicht erz&auml;hlt, dass er gestorben war, bis seine Beerdigung vor&uuml;ber war.&nbsp; Ob sie Angst hatten, ich w&uuml;rde in meinem Gewand begleitet von meinem schwarzen Ehemann in die Synagoge kommen?<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Uns wird gelehrt, dass die Religion des Islam f&uuml;r alle Menschen und alle Zeiten ist.&nbsp; Es sollte keinen Unterschied machen, ob der Muslim &Auml;gypter, Pakistaner, Amerikaner, Saudi, Indonesier oder Pal&auml;stinenser ist.&nbsp; Es sollte keinen Unterschied machen, ob er oder sie schwarz, wei&szlig;, rot oder gelb ist.&nbsp; Es sollte nichts ausmachen, ob er oder sie Arabisch, Englisch, Spanisch oder Urdu spricht.&nbsp; Unsere kulturelle Vielfalt soll unsere Umma (Gemeinschaft) nicht spalten.&nbsp; Gott teilt uns im Qur&acute;an mit, dass:<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&bdquo;O ihr Menschen, Wir haben euch aus Mann und Frau erschaffen und euch zu V&ouml;lkern und St&auml;mmen gemacht, auf dass ihr einander erkennen m&ouml;get.&rdquo; (Quran 49:13)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<h1 style=\"text-align: justify;\"><\/h1>","excerpt":"","terms":null,"visibility_roles":"","comment_status":1,"comment_count":0,"read_counter":11754,"lft":3208,"rght":3209,"promote":1,"sticky":0,"status":1,"publish_start":null,"publish_end":null,"created_at":"2014-09-02T17:26:00.000000Z","updated_at":"2026-04-05T16:02:33.000000Z","language_id":7,"user_id":7,"author_id":2425,"publisher_id":0,"category_id":10,"parent_id":1714,"books":[],"fatawas":[],"videos":[],"audios":[],"author_name":"S. 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