{"article":{"id":2954,"title":"Muhammads Schwert","slug":"muhammads-schwert","word":"\/uploads\/articles\/de-Muhammad\u2019s Sword.docx","pdf":"\/uploads\/articles\/de-Muhammad\u2019s Sword.pdf","mime_type":null,"type":"node","path":"\/nodes\/view\/type:article\/slug:muhammads-schwert","hint":"","body":"<h1 style=\"text-align: center;\"><span>Muhammads Schwert<\/span><\/h1>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><img style=\"display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;\" src=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/articles_es\/images\/Muhammads_Sword_(Part_1_of_2)_001.jpg\" alt=\"\" \/><\/span><\/p>\r\n<h1 style=\"text-align: justify;\"><\/h1>\r\n<h1 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">(teil 1 von 2)<\/span><\/h1>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Seit den Zeiten als die r&ouml;mischen Kaiser die Christen vor die L&ouml;wen geworfen haben, haben sich die Beziehungen zwischen den Kaisern und den Oberen der Kirche strak ver&auml;ndert.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Karl der Gro&szlig;e, der im Jahr 306 &ndash; vor genau 1700 Jahren &ndash; Kaiser geworden war, ordnete an, dass das Christentum in seinem Reich praktiziert werden solle, das Pal&auml;stina miteinschloss. &nbsp;Jahrhunderte sp&auml;ter spaltete sich die Kirche in einen &ouml;stlichen (Orthodoxen) und einen westlichen (Katholischen) Teil.&nbsp; Im Westen verlangte der Bischof von Rom, der den Titel des Papstes erwarb, dass der Kaiser seine &Uuml;berlegenheit akzeptierte.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Das Tauziehen zwischen den Kaisern und den P&auml;psten spielte in der europ&auml;ischen Geschichte eine zentrale Rolle und trennte die V&ouml;lker. &nbsp;Es gab H&ouml;hen und Tiefen.&nbsp; Mancher Kaiser setzte einen Papst ab oder vertrieb ihn, manche P&auml;pste setzten Kaiser ab oder exkommunizierten sie.&nbsp; Einer der Kaiser, Heinrich der IV, &ldquo;ging nach Canossa&rdquo;, stand drei Tage lang barfu&szlig; im Schnee vor der Burg des Papstes, bis sich der Papst herablie&szlig;, seine Exkommunizierung aufzuheben. &nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Aber es gab Zeiten, in denen Kaiser und P&auml;pste in Frieden mit einander lebten. &nbsp;Wir sind heute Zeugen einer solchen Periode.&nbsp; Zwischen dem gegenw&auml;rtigen Papst Benedikt dem XVI und dem gegenw&auml;rtigen Kaiser George Bush dem II herrscht eine wunderbare Harmonie.&nbsp; Die Rede des Papstes letzte Woche, die einen weltweiten Sturm entfachte, passte sehr gut zu Bushs Kreuzzug gegen den &ldquo;Islamofaschismus&rdquo; im Zusammenhang mit dem &bdquo;Zusammenprall der Zivilisationen&rdquo;.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">In einem Vortrag an einer deutschen Universit&auml;t beschrieb der 265. Papst, worin er einen gro&szlig;en Unterschied zwischen dem Christentum und dem Islam sehe: w&auml;hrend das Christentum auf Verstand basiere, lehne der Islam diesen ab.&nbsp; W&auml;hrend die Christen die Logik von Gottes Taten sehen w&uuml;rden, leugnen Muslime, dass es in den Taten Allahs derartige Logik g&auml;be.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Als j&uuml;discher Atheist beabsichtige ich nicht, mich in den Streit dieser Debatte einzumischen.&nbsp; Das geht weit &uuml;ber meine einfachen F&auml;higkeiten, die Logik des Papstes zu verstehen, hinaus.&nbsp; Aber ich kann &uuml;ber eine Passage nicht hinwegsehen, die mich auch betrifft, als Israeli, der ziemlich nahe der Grenzfront dieses &bdquo;Krieges der Zivilisationen&ldquo; lebt.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Um den Mangel an Logik im Islam zu beweisen, behauptet der Papst, der Prophet Muhammad habe seinen Anh&auml;ngern geboten, ihre Religion mit dem Schwert zu verbreiten. &nbsp;Laut Papst sei dies unvern&uuml;nftig, denn Glaube sei von der Seele geboren, nicht vom K&ouml;rper. &nbsp;Wie k&ouml;nne das Schwert die Seele beeinflussen?&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Um seinen Fall zu unterst&uuml;tzen, zitierte der Papst &ndash; von allen Leuten &ndash; den Byzantinischen Kaiser, der nat&uuml;rlich zu der konkurrierenden &Ouml;stlichen Kirche geh&ouml;rte hatte. &nbsp;Am Ende des 14. Jahrhunderts berichtete uns der Kaiser Manuel der II Palaeologus von einer Dabatte, die er gehabt hatte &ndash; mit einem nicht genannten persischen muslimischen Gelehrten. &nbsp;In der Hitze des Streites schleuderte der Kaiser (wie er selbst berichtete) seinem Widersacher folgende Worte entgegen: &nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">&ldquo;Zeige mir nur, was Muhammad Neues gebracht hat, und du wirst nur Dinge finden, die b&ouml;se und unmenschlich sind, wie sein Befehl, den Glauben, den er predigte, mit dem Schwert zu verbreiten.&ldquo;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Diese Worte werfen drei Fragen auf:&nbsp; (a)&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Warum sagte der Kaiser dies? &nbsp;&nbsp;(b)&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Sind sie wahr? &nbsp;(c)&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Warum hat der Papst sie zitiert?&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">ALS MANUEL DER II diese Abhandlung schrieb, war er das Oberhaupt eines sterbenden Reiches. &nbsp;Er &uuml;bernahm 1391 die Macht, als nur noch wenige der Provinzen des einst bedeutsamen Reiches &uuml;brig waren. &nbsp;Und auch diese waren bereits unter t&uuml;rkischer Bedrohung.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Zu diesem Zeitpunkt hatten die ottomanischen T&uuml;rken die Ufer der Donau erreicht. &nbsp;Sie hatten Bulgarien erobert und Nordgriechenland, und sie hatten zweimal die von Europa gesandten Armeen, die das Ost-Reich sch&uuml;tzen sollten, geschlagen.&nbsp; Am 29. Mai 1453, nur wenige Jahre nach Manuels Tod, fiel seine Hauptstadt Constantinopel (das heutige Istanbul) an die T&uuml;rken und setzte dem Reich ein Ende, das mehr als eintausend Jahre Bestand gehabt hatte.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">W&auml;hrend seiner Herrschaft reiste Manuel in Europa herum und versuchte Unterst&uuml;tzung zusammenzutrommeln. &nbsp;Er versprach, die Kirche wieder zu vereinen. &nbsp;Es besteht kein Zweifel daran, dass er seine religi&ouml;se Abhandlung geschrieben hat, um die christlichen L&auml;nder gegen die T&uuml;rken aufzuwiegeln und um sie davon zu &uuml;berzeugen, einen neuen Kreuzzug zu beginnen.&nbsp; Das Ziel war praktisch, die Theologie dient der Politik.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">In diesem Sinne dient dieses Zitat exakt den Bed&uuml;rfnissen des gegenw&auml;rtigen Kaisers George Bush dem II.&nbsp; Auch er will die christliche Welt wieder vereinen gegen die haupts&auml;chlich muslimische &bdquo;Achse des B&ouml;sen&ldquo;.&nbsp; Au&szlig;erdem klopfen die T&uuml;rken wieder an die Tore Europas, wenn auch dieses Mal friedlich.&nbsp; Es ist wohlbekannt, dass der Papst die Kr&auml;fte unterst&uuml;tzt, die den Eintritt der T&uuml;rkei in die Europ&auml;ische Union ablehnen.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Gibt es in Manuels Argument also irgendeine Wahrheit?<a title=\" Disclaimer: Alle Ansichten dieses Verfassers entsprechen weder denen von IslamReligion noch dem Islam &ndash; IslamReligion.\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/513\/#_ftn16527\">[1]<\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<div style=\"text-align: justify;\">\r\n<hr size=\"2\" \/>\r\n<\/div>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>Footnotes:<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><a title=\"Back to the refrence of this footnote\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/513\/#_ftnref16527\">[1]<\/a>&nbsp;Disclaimer: Alle Ansichten dieses Verfassers entsprechen weder denen von IslamReligion noch dem Islam &ndash;&nbsp;<em>IslamReligion<\/em>.<\/span><\/p>\r\n<h1 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">&nbsp;(teil 2 von 2)<\/span><\/h1>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Papst selbst warf ein bedachtsames Wort ein. &nbsp;Als ehrlicher und erneuernder Theologe konnte er es sich nicht leisten, geschriebene Texte zu verf&auml;lschen.&nbsp; Deshalb gab er zu, dass der Qur&acute;an selbst die Verbreitung des Glaubens mit Zwang verbot. &nbsp;Er zitierte die zweite Sure, Vers 256 (seltsam fehlbar f&uuml;r einen Papst, er meinte Vers 257), der lautet:<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;<\/strong><strong>Es gibt keinen Zwang im Glauben.&rdquo;<\/strong><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Wie kann man so eine unpassende Aussage ignorieren? &nbsp;Der Papst argumentiert einfach, dieser Befehl sei vom Propheten erlassen worden, als er noch am Anfang seiner Karriere gewesen sei, schwach und machtlos, aber dann sp&auml;ter h&auml;tte er angeordnet, den Glauben mit dem Schwert zu verbreiten. &nbsp;Eine derartige Anordnung existiert aber nicht im Qur&acute;an.&nbsp; Tatsache ist, dass Muhammad den Gebrauch des Schwertes im Kampf gegen gegnerische St&auml;mme in Arabien angeordnet hat &ndash; Christen, Juden und andere &ndash; als er seinen Staat aufgebaut hat.&nbsp; Aber das war ein politischer Akt, kein religi&ouml;ser; haupts&auml;chlich ein Kampf um Territorium und nicht um den Glauben zu verbreiten.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Jesus sagte: &ldquo;Ihr werdet sie an ihren Fr&uuml;chten erkennen.&rdquo;&nbsp; Die Behandlung anderer Religionen durch den Islam muss einer einfachen Pr&uuml;fung unterzogen werden: Wie verhielten sie muslimischen Machthaber vor &uuml;ber tausend Jahren, als sie die Macht hatten, &ldquo;den Glauben mit dem Schwert zu verbreiten&ldquo;? &nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Nun, sie taten es einfach nicht.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Viele Jahrhunderte regierten Muslime Griechenland. &nbsp;Sind die Griechen Muslime geworden?&nbsp; Hat irgend jemand auch nur versucht, sie zu islamisieren?&nbsp; Im Gegenteil, christliche Griechen hatten in der ottomanischen Verwaltung die h&ouml;chsten Posten inne.&nbsp; Die Bulgaren, Serben, Rum&auml;nen, Ungarn und andere europ&auml;ische Nationen lebten eine Zeit lang unter Ottomanischer Herrschaft und hielten an ihrem christlichen Glauben fest.&nbsp; Keiner n&ouml;tigte sie, Muslime zu werden und alle blieben ergebene Christen. &nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die Albaner wurden Muslime, ebenso wie die Bosniaken. &nbsp;Aber keiner kann behaupten, sie seien dazu gezwungen worden. &nbsp;Sie nahmen den Islam an, um G&uuml;nstlinge der Regierung zu werden und um die Fr&uuml;chte dessen zu genie&szlig;en.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">1099 haben die Kreuzritter Jerusalem erobert und im Namen des sanftm&uuml;tigen Jesus wahllos die muslimischen und j&uuml;dischen Bewohner massakiert.&nbsp; Zu jener Zeit, 400 Jahre nach der Besetzung Pal&auml;stinas durch die Muslime, bildeten Christen immer noch die Mehrheit im Land. &nbsp;W&auml;hrend dieser langen Zeit war kein Versuch unternommen worden, ihnen den Islam aufzuzwingen.&nbsp; Erst nach der Vertreibung der Kreuzritter aus dem Land begann die Mehrheit der Bewohner, die arabische Sprache und den muslimischen Glauben anzunehmen &ndash; und das waren die Vorv&auml;ter der meisten der heutigen Pal&auml;stinenser.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Es gibt keinerlei Beweise daf&uuml;r, dass der Islam Juden aufgezwungen wurde. &nbsp;Wie wohlbekannt ist, haben die Juden Spaniens unter muslimischer Herrschaft eine Bl&uuml;tezeit erlebt, wie sonst nirgendwo bis zum heutigen Tag. &nbsp;Dichter wie Yehuda Halevy schrieben auf Arabisch wie die gro&szlig;en Maimoniden.&nbsp; Im muslimischen Spanien waren Juden Minister, Dichter, Wissenschaftler.&nbsp; Im muslimischen Toledo arbeiteten christliche, j&uuml;dische und muslimische Gelehrte zusammen und &uuml;bersetzten antike griechische philosophische und wissenschaftliche Texte.&nbsp; Dies war in der Tat ein goldenes Zeitalter.&nbsp; Wie h&auml;tte dies m&ouml;glich sein k&ouml;nnen, wenn der Prophet &bdquo;die Verbreitung des Glaubens durch das Schwert&ldquo; bestimmt h&auml;tte?&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Was danach geschah, spricht eher f&uuml;r sich selbst. &nbsp;Als die Katholiken Spanien von den Muslimen zur&uuml;ck eroberten, richteten sie eine Herrschaft des religi&ouml;sen Terrors ein.&nbsp; Die Juden und die Muslime wurden vor eine grausame Wahl gestellt: Christen zu werden, niedergemetzelt zu werden oder das Land zu verlassen.&nbsp; Und wohin entflohen Hunderttausende von Juden, die ablehnten, ihren Glauben aufzugeben?&nbsp; Fast alle von ihnen wurden in muslimischen L&auml;ndern mit offenen Armen empfangen.&nbsp; Die Sephardi (&ldquo;spanischen&rdquo;) Juden siedelten in der ganzen muslimischen Welt, von Marokko im Westen, von Bulgarien (Teil des osmanischen Reiches) im Norden bis zum Sudan im S&uuml;den. &nbsp;Nirgendwo wurden sie verfolgt.&nbsp; Sie kannten nichts wie die Inquisition, die Flammen der auto-da-fe, die Pogrome, die furchtbaren Massenvertreibungen, die in fast allen christlichen L&auml;ndern stattfanden, bis hin zum Holocaust.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Warum?&nbsp; Weil der Islam ausdr&uuml;cklich jegliche Verfolgung der &ldquo;Leute der Schrift&rdquo;<a title=\" Nicht nur &ldquo;Leute der Schrift&rdquo; sondern Unterdr&uuml;ckung anderer allgemein. - IslamReligion.\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/514\/#_ftn16548\">[1]<\/a>&nbsp;verbietet.&nbsp; In islamischen Gesellschaften ist f&uuml;r Juden und Christen ein besonderer Platz reserviert.&nbsp; Sie genie&szlig;en nicht genau die gleichen Rechte, aber doch nahezu.&nbsp; Sie m&uuml;ssen eine besondere Steuer entrichten, aber sie sind vom Milit&auml;rdienst ausgenommen - ein Handel, der bei vielen Juden recht willkommen war.&nbsp; Es wurde gesagt, dass muslimische Herrscher jeglichen Versuch missbilligten, Juden &nbsp;zu Islam zu konvertieren, selbst mit sanfter &Uuml;berzeugung, denn dies w&uuml;rde einen Verlust ihrer Steuern nach sich ziehen.<a title=\" Dem Verfasser unterl&auml;uft bei dieser Feststellung ein Fehler, denn die Steuer, die den Nicht-Muslimen auferlegt wurde, war gemessen an anderen Mitteln des &ouml;ffentlichen Einkommens, gering.&nbsp; Alle Muslime ermutigen immer andere, ihrem Glauben beizutreten.- I\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/514\/#_ftn16549\">[2]<\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Jeder ehrliche Jude, der die Geschichte seines Volkes kennt, kann f&uuml;r den Islam, der die Juden f&uuml;nfzig Generationen hindurch besch&uuml;tzt hat, w&auml;hrend die Christen die Juden verfolgt haben und viele Male versucht haben, sie &bdquo;mit dem Schwert&ldquo; zur Aufgabe ihres Glaubens zu bewegen, nur tiefe Dankbarkeit empfinden.&nbsp; &nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die Geschichte &uuml;ber die &bdquo;Verbreitung des Glaubens durch das Schwert&rdquo; ist eine b&ouml;se Legende, einer der Mythen, die in Europa w&auml;hrend der gr&ouml;&szlig;ten K&auml;mpfe gegen die Muslime entstanden ist &ndash; der Wiedereroberung Spaniens durch die Christen, der Kreuzz&uuml;ge und der Vertreibung der T&uuml;rken, die fast Wien eingenommen h&auml;tten.&nbsp; Ich vermute, dass der deutsche Papst diese Fabeln ehrlich gesagt auch glaubt.&nbsp; Das bedeutet, dass der F&uuml;hrer der katholischen Welt, der ein christlicher Theologe ist, sich nicht die M&uuml;he gemacht hat, die Geschichte anderer Religionen zu studieren.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Warum hat er diese Worte in der &Ouml;ffentlichkeit gesagt? &nbsp;Und warum jetzt?&nbsp; &nbsp;&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Es gibt keinen anderen Ausweg, als sie vor dem Hintergrund des Neuen Kreuzzuges von Bush und seinen evangelistischen Unterst&uuml;tzern zu betrachten, mit seinen Slogans wie &ldquo;Islamofaschismus&rdquo; und dem &bdquo;globalen Krieg gegen den Terrorismus&ldquo; &ndash; wobei &bdquo;Terrorismus&ldquo; zu einem Synonym f&uuml;r Muslim geworden ist.&nbsp; Bushs Handlungsweise ist ein zynischer Versuch, die Herrschaft &uuml;ber die &Ouml;lquellen der Welt zu rechtfertigen.&nbsp; Nicht zum ersten Mal in der Geschichte wird eine religi&ouml;se Robe ausgebreitet, um die Nacktheit &ouml;konomischer Interessen zu bedecken; nicht zum ersten Mal ist aus einem Raubzug ein Kreuzzug geworden.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die Ansprache des Papstes passt zu dieser Bem&uuml;hung. &nbsp;Wer kann die schrecklichen Konsequenzen voraussagen?<a title=\" Disclaimer: Alle Ansichten dieses Verfassers entsprechen weder denen von IslamReligion noch dem Islam &ndash; IslamReligion.\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/514\/#_ftn16550\">[3]<\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<div style=\"text-align: justify;\">\r\n<hr size=\"2\" \/>\r\n<\/div>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>Footnotes:<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><a title=\"Back to the refrence of this footnote\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/514\/#_ftnref16548\">[1]<\/a>&nbsp;Nicht nur &ldquo;Leute der Schrift&rdquo; sondern Unterdr&uuml;ckung anderer allgemein. -&nbsp;<em>IslamReligion<\/em>.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><a title=\"Back to the refrence of this footnote\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/514\/#_ftnref16549\">[2]<\/a>&nbsp;Dem Verfasser unterl&auml;uft bei dieser Feststellung ein Fehler, denn die Steuer, die den Nicht-Muslimen auferlegt wurde, war gemessen an anderen Mitteln des &ouml;ffentlichen Einkommens, gering.&nbsp; Alle Muslime ermutigen immer andere, ihrem Glauben beizutreten.-&nbsp;<em>IslamReligion<\/em>.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><a title=\"Back to the refrence of this footnote\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/514\/#_ftnref16550\">[3]<\/a>&nbsp;Disclaimer: Alle Ansichten dieses Verfassers entsprechen weder denen von IslamReligion noch dem Islam &ndash;&nbsp;<em>IslamReligion<\/em>.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<h1 style=\"text-align: justify;\"><\/h1>","excerpt":"","terms":null,"visibility_roles":"","comment_status":1,"comment_count":0,"read_counter":17834,"lft":5726,"rght":5727,"promote":1,"sticky":0,"status":1,"publish_start":null,"publish_end":null,"created_at":"2014-12-07T21:01:00.000000Z","updated_at":"2026-04-30T21:01:01.000000Z","language_id":7,"user_id":13,"author_id":3411,"publisher_id":0,"category_id":2,"parent_id":2951,"books":[],"fatawas":[],"videos":[],"audios":[],"author_name":"Uri Avnery","category_name":"Muhammad (PBUH)","category_slug":"Muhammad-(PBUH)","get_date":"2014-12-07","pdf_asset":"http:\/\/www.islamland.com\/uploads\/articles\/de-Muhammad\u2019s Sword.pdf","word_asset":"http:\/\/www.islamland.com\/uploads\/articles\/de-Muhammad\u2019s Sword.docx"},"translations":[],"article_books":[],"article_fatawas":[],"article_videos":[],"article_audios":[],"url":"http:\/\/www.islamland.com\/uyg\/api\/articles\/muhammads-schwert"}